Wetter Frühling 2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2014 - Wettertrend vom 26. Februar

Auch wenn in den ersten 5 März-Tagen sich die eine oder andere Schneeflocke bis in tiefere Lagen verirren kann, so kann von Winterwetter keine Rede sein. Darüber hinaus bleibt im Zeitraum zwischen dem 5./10. März die Ausbildung von hohen Luftdruck über Mitteleuropa die wahrscheinlichste Variante. Die Möglichkeit einer Umstellung der Großwetterlage noch im ersten März-Drittel kann - zum heutigen Stand - dagegen als negativ beurteilt werden. War es in den letzten Tagen noch nicht ganz klar, wie sich das "Hochdruckgebilde" über Mitteleuropa etablieren könnte, so sind die Wettermodelle nun einheitlicher geworden. Beide zeigen weiterhin eine rege Aktivität auf dem Atlantik, was zu einem erneuten Langwellentrog vor Mitteleuropa führt. In Folge daraus kann sich über Mitteleuropa Hochdruck aufbauen, was mit einer südwestlichen Luftströmung relativ milde Luftmassen nach Deutschland führt. Die möglichen Tageswerte liegen im Temperaturspektrum bspw. für den 6. März zwischen +3/+14 Grad und erreichen einen Mittelwert von +6 Grad im Süden und +8 Grad im Norden.
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Wetter im Frühling 2014 - Wettertrend vom 25. Februar

Da der Kaltluftzustrom in Richtung Neufundland weiterhin anhält, ist eine Umstellung der Großwetterlage nur noch in Form eines Hochdrucksystems über Mitteleuropa möglich. So können sich in den ersten März-Tagen voraussichtlich kühlere Luftmassen durchsetzen, mit richtigen Winterwetter hat das aber wenig zu tun. Darüber hinaus zeigen beide Wettermodelle im Zeitraum zwischen dem 4./6. März den Aufbau einer Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und Russlandhoch, was zunächst einmal ruhigeres Wetter in Deutschland zur Folge hat. Im weiteren Verlauf - zwischen dem 6./10. März - wird sich entscheiden ob eine Umstellung gelingt oder ob sich das altbekannte Zirkulationsmuster erhält. In Wahrscheinlichkeiten betrachtet hat die Umstellung zum heutigen Stand weniger Chancen, als noch in den vergangenen Tagen. Die Hochdruckbrückte "stürzt" in sich zusammen und nachfolgend stoßen in die entstandene Lücke erneut Tiefdrucksysteme vor, so dass der Wettercharakter im ersten März-Drittel überwiegend wechselhaft bleibt, wobei die Temperaturen in den ersten 5 März-Tagen durchaus dem Jahreszeit-typischen Niveau entsprechen und darüber hinaus eine leicht zu milde Tendenz haben. Anders ausgedrückt ist der Wettertrend weiterhin als "weder-noch" Wetterlage zu bezeichnen. Das Langfristmodell bleibt seiner Wettervorhersagen der letzten Tage treu. Demnach fällt das Wetter im März gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel (1961-1990) deutlich zu warm aus (+1/+3 Grad), der April und Mai hingegen normal bis leicht zu kalt.

Wetter im Frühling 2014 - Wettertrend vom 24. Februar

Der Wettertrend hat sich heute gegenüber den letzten Tagen nur wenig verändert. So ist der Zeitraum zwischen dem 1./2. zunächst als mild und zwischen dem 3./5. März als nasskalt zu bezeichnen. Darüber hinaus bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von 47 Prozent ein stärkeres Azorenhoch im ersten März-Drittel die wahrscheinlichste Variante. Daraus ergeben sich zwei unterschiedliche Szenarien. Zum Einen könnte sich das Azorenhoch mit dem Hoch über dem westlichen Russland zu einer Hochdruckbrücke quer über Deutschland verbinden, so dass das Wetter relativ ruhig und mild bleibt. Das zweite Szenario ist eine "Lücke" zwischen beiden Hochdrucksystemen , so dass von Nordwesten immer wieder Tiefdrucksysteme in Richtung Mittelmeer ziehen können. Als Folge daraus ist der Witterungscharakter wechselhaft und mit +1/+7 Grad eher nasskalt einzuschätzen. Ist damit eine Umstellung der Großwetterlage möglich? Grundsätzlich ja, denn erstmals seit Dezember 2013 zeigt sich das Azorenhoch gewillt, auch mal eine Rolle im Wettergeschehen zu spielen - über den Winter hinweg war die Rolle des Azorenhochs eher passiv. Der Zustrom kalter Luftmassen über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland hält jedoch unentwegt an, was die Umstellung der Großwetterlage in Frage stellt. In den letzten Tagen erreichten uns eine Vielzahl an E-Mails mit der Frage, wann denn nun der Frühling kommt? Diese Frage lässt sich zum aktuellen Stand nicht beantworten, sollte sich jedoch die Hochdruckbrücke einstellen, so ergibt sich - aus statistischer Sicht - häufig ein Hochdrucksystem über Skandinavien, so dass Deutschland in den Einflussbereich östlicher Winde gerät. Normalerweise sind dort im März noch genügend Kaltluftmassen vorhanden, aber das ist in diesem Winter nicht der Fall. Sollte sich hingegen das Hoch über dem Mittelmeerraum positionieren, so sind rasch frühlingshafte Temperaturen zu erwarten.

Wetter im Frühling 2014 - Wettertrend vom 23. Februar

Der Winter 2013/2014 war geprägt durch ein lange Erhaltungsneigung bei der unentwegt kalte Luftmassen über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland strömten und somit den Wettermotor auf dem Atlantik immer wieder mit Energie versorgten. In Folge daraus gab es ein kräftiges Tiefdrucksystem nach dem anderen, welches in Richtung Mitteleuropa zog. Gleichzeitig blockierte ein osteuropäisches Hochdrucksystem die atlantische Frontalzone, so dass sich die zu milde und leicht zu trockene Großwetterlage eingependelt hat (Erhaltungsneigung der Systeme zueinander). Das Gegenteil der Erhaltungsneigung ist das sog. Ausgleichsverhalten, bei dem- statistisch gesehen - nach längeren trockenen und warmen Phasen kühlere und feuchtere Phasen und nach feuchten und warmen Phasen trockene und kühlere Phasen folgen. Die Frage die sich daraus ergibt - kommt das Ausgleichsverhalten (wie im letzten Jahr) und wenn ja, wann und wie könnte es sich gestalten? Die Beantwortung der Frage bleibt zum heutigen Stand offen. Der Winter war bislang deutlich zu mild und etwas zu trocken. Im Umkehrschluss ergäbe sich in der Theorie eine höhere Wahrscheinlichkeit zu einem zu kühlen und niederschlagsreichen Frühling. Damit das Ausgleichsverhalten aber überhaupt eintreten kann, muss sich die Großwetterlage verändern. Hin und wieder gibt es in den Simulationen der Wettermodelle Ansätze dazu, jedoch bleibt der "Erhaltungsdrang" so groß, dass schon im Ansatz eine veränderte Großwetterlage "zunichte" gemacht wird. Was zeigen die Wettermodelle? Anfang März wird ein Versuch zur Umstellung gezeigt, jedoch wird der Trog rasch nach Osten abgedrängt. Nachfolgend gehen die Simulationen wieder auseinander, wobei der grundsätzliche Ansatz der gleiche ist. Demnach baut im Zeitraum zwischen dem 3./6. März das Azorenhoch eine - je nach Simulation - mehr oder minder starke Hochdruckbrücke zu einen skandinavischen, bzw. russischen Hoch auf, welche relativ weit nach Norden verschoben ist. Das hätte überwiegend trockenes, teils sonniges und weiterhin mildes Wetter im ersten März-Drittel zu Folge. Die zweite Schlussfolgerung daraus ist, dass ein "März-Winter" im ersten Drittel sehr unwahrscheinlich geworden ist. Aber solch ein Hoch ist oder kann der erste Baustein sein, der für eine Umstellung der Großwetterlage benötigt wird. Das Langfristmodell - welches im übrigen den zu milden Winterverlauf gut im "Griff" hatte - zeigt einen zu warmen Wetterverlauf mit einer leicht erhöhten Niederschlagsneigung im März. Das Wetter im April und Mai soll aber mit einer weiterhin leicht erhöhten Niederschlagstendenz normal bis leicht zu kühl ausfallen. Das Langfristmodell des Deutschen Wetterdienstes geht mit einer Wahrscheinlichkeit von 45 Prozent von einem zu warmen, mit 32 Prozent einem normalen und mit 23 Prozent einem zu kalten Wetterverlauf im Frühling aus. Also genau gegenteilige Aussagen zueinander.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal

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