Wetter Frühling 2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 13. Mai

Nach dem kalten Start in den Mai und den zwischenzeitlich eingetretenen "Eisheiligen" steht voraussichtlich ein trockenes und zunehmend warmes Wetter am Wochenende bevor. Der Grund hierfür liegt in der Konstellation der Wettersysteme zueinander welche sich heute gefestigt zeigen, so dass die Wahrscheinlichkeit für ein Eintreffen deutlich höher geworden ist. Sowohl das amerikanische als auch das europäische Wettermodell simulieren auf dem Atlantik ein blockierendes Hochdrucksystem, zwischen Island, England und Portugal ein abtropfendes Tiefdrucksystem, welches an der Östwartsbewegung durch ein Hoch über dem östlichen Skandinavien gehindert wird. Es entsteht eine Art "Pattsituation", bei der Deutschland in eine relativ warme Vorderseitenströmung gelangt, bei der die Niederschlagsneigung im Westen höher als im Osten einzustufen ist. So haben die Temperaturen zwischen dem 17./23. Mai eine grundsätzlich steigende Tendenz, wobei die exakte Position des Tiefdrucksystems erst noch berücksichtigt werden muss. Greift das Tief etwas mehr auf den Osten über, so können mit einer westlichen Strömung auch kühlere Luftmassen nach Deutschland strömen. Die Kontrollläufe spiegeln die Unsicherheiten der Tiefdruckposition recht gut wieder. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 20. Mai zwischen +7/+25 Grad, wobei der Mittelwert von +19 Grad die wahrscheinlichste Entwicklung vorgibt. Über den 20. Mai hinaus simulieren die Wettermodelle weiterhin ein Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum mit weiteren Tiefdrucksystemen zwischen Island und England. Sollte diese Konstellation eintreten, sind zwei mögliche Wettervarianten für das letzte Mai-Drittel am wahrscheinlichsten. Zum eine eine wechselhafte, teils mäßig warme Südwestwetterlage, bei der das Hoch von Süden her langsam unterwandert wird. Die zweite Variante wäre eine blockierende Situation über dem skandinavischen Raum, so dass Deutschland in eine trockene bis feucht-warme Ost-, bzw. Südostströmung gelangt. Sollte sich die zweite Variante durchsetzen, so sind im letzten Mai-Drittel sommerliche Temperaturen nicht auszuschließen.
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Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 12. Mai

Nach dem kühlem Wochenstart, scheint sich zum Wochenende etwas wärmere Luft durchzusetzen, so dass die Temperaturen in Richtung 20 Grad Marke ansteigen können. Im Zeitraum zwischen dem 17./24. Mai wird in den Wettermodellen eine einheitlichere Großwetterlage simuliert, als das in den vergangenen Tagen noch der Fall war. Dennoch gibt es Unterschiede, die zwischen wechselhaft/mäßig warm und gewittrig/sommerlich warm unterscheiden. Das amerikanische Wettermodell lässt das Hochdrucksystem Mitteleuropa vom 15./17. Mai über den Atlantik "wandern", welches sich dort zwischen den Azoren und Neufundland zu einem Blockadehoch entwickeln kann. Auf der Ostseite des Hochdrucksystems tropft ein Tief ab und positioniert sich mit seinem Kerndruck in etwa über England. Ein weiteres Hochdrucksystem über Skandinavien und dem westlichen Russland halten das Tief auf Position, so dass Deutschland bis zum 22. Mai in eine mäßig warme und wechselhaft West- bis Südwestkomponente gelangt. Das europäische Wettermodell simuliert gleichfalls eine Hochdruckblockade auf dem Atlantik, jedoch wird diese steiler zwischen den Azoren und Grönland aufgestellt, so dass der Trog bei England "intensiver" nach Süden gerichtet ist. Deutschland würde demnach mit einen breit aufgestellten Hochdrucksystem über dem östlichen Europa in eine wechselhafte (teils gewittrige) und warme Südwest- bis Südostströmung gelangen. Auch nach dem europäischen Wettermodell erfolgt eine Blockade der atlantischen Frontalzone, so dass zum heutigen Stand mehrheitlich ein positiver Wettertrend im letzten Mai-Drittel in den Simulationen zu erkennen ist. Die Kontrollläufe zeigen sich noch differenziert, was eben an der noch unsicheren Hochdruckposition liegen mag. Aber auch hier zeigt der Wettertrend ab dem 17. Mai in eine konstant positive Richtung, so dass die kühle Wetterphase wohl am 17. Mai vorüber sein sollte und sich im Anschluss normale bis leicht zu warme Temperaturverhältnisse einstellen können. Wann sind sommerliche Temperaturen zu erwarten? Gemäß der aktuellen Konstellation der Wettersysteme zueinander könnten sich die ersten sommerlichen Temperaturen noch im letzten Mai-Drittel ankündigen.

Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 11. Mai

Bis zum 16. Mai bleiben die Temperaturen überwiegend im unterkühlten Bereich, was der Wettersingularität der sog. Eisheiligen zu verdanken ist. Aber auch darüber hinaus sind bis zum 23. Mai keine wesentliche Verbesserungen auszumachen. Geht es nach den aktuellen Simulationen des amerikanischen Wettermodells, so positioniert sich zum 15. Mai ein Hochdrucksystem über England. Gleichzeitig liegt über dem östlichen Europa ein Tiefdrucksystem und zwischen Grönland und Skandinavien liegt eine aktive Tiefdruckrinne. Demnach bleibt dem Hoch gar nichts anderes übrig, als sich im Zeitraum zwischen dem 16./20. Mai auf den Atlantik zu verlagern, so dass die Tiefdrucksysteme über Skandinavien im Verbund mit dem osteuropäischen Tiefdrucksystem eine schwache Trogwetterlage über Mitteleuropa auslösen können. In Folge daraus bleibt das Wetter bis zum 23. Mai überwiegend wechselhaft bei mäßig warmen Temperaturen. Das europäische Wettermodell simuliert hingegen eine völlig andere Entwicklung der Großwetterlage zwischen dem 15./20. Mai - demnach kann sich das Hoch über England behaupten, so dass die Tiefdrucktransport zwischen Grönland und Skandinavien nicht zustande kommen kann. Stattdessen strömt der hohe Luftdruck gen Norden und bildet zwischen England und Skandinavien eine blockierende Hochdruckbrücke aus. Deutschland würde dann in einer Nordost-Südwest Strömungskomponente liegen, bei der es im Südosten tendenziell wechselhafter und etwas kühler als im Nordwesten ist, die Temperaturen würden sich jedoch an der +20 Grad Marke orientieren. Auch wenn die kommende Entwicklung äußerst komplex ist, so scheint sich der hohe Luftdruck in den nördlichen Regionen durchsetzen zu wollen, was nachhaltige Auswirkungen auf das Zirkulationsmuster zur Folge haben kann.Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem ersten Witterungstrend zum Wetter an Pfingsten.

Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 10. Mai

Auch heute simulieren die Wettermodelle zwischen dem 14./16. Mai mehrheitlich hohen Luftdruck gen Norden strebend. Das Ziel der Hochdrucksysteme scheint dabei zu sein, sich bis über die Polregionen durchzusetzen um dort den Polarwirbel etwas in Schwingung zu versetzen, bzw. kräftig zu stören. Das gelingt gemäß den Simulationen zur Monatsmitte auch mehrheitlich, so dass das Zirkulationsmuster beginnt, sich zu mäandrieren. Anders ausgedrückt liegt ein schwaches Gradientenmuster vor und vereinfacht ausgedrückt hat so keiner richtig Lust das Wettergeschehen beeinflussen zu wollen. So ist der Zeitraum zwischen dem 10./15. Mai von wechselhaften und teils kühlem Wetter geprägt und auch darüber hinaus zeigt sich mehrheitlich ein normalisierender und möglicherweise weiterhin wechselhafter Wettertrend. Der Grund liegt in den Hochdrucksystemen und deren Position. Gleicht von mehreren Seiten strömt der hohe Luftdruck zur Monatsmitte gen Polregion (Alaska, Sibirien, Grönland). Zeitgleich kann sich über Mitteleuropa im Zeitraum zwischen dem 14./17. Mai ein Hochdrucksystem in einer Südwest-Nordost- Achse ausbilden, wird aber zum 16./18. Mai regelrecht vom hohen Luftdruck auf dem Atlantik "einverleibt", so dass sich im Verbund mit einem Tief über Skandinavien eine neuerliche kühle und wechselhafte Wetterlage über Deutschland einstellen könnte. Der gesamte Vorgang ist dabei äußert komplex, sollte sich jedoch das halbwegs gestörte Zirkulationsmuster durchsetzen, so ist mit höherer Wahrscheinlichkeit bis in das letzte Mai-Drittel hinein mit einem Fortbestand der wechselhaften und mäßig warmen Wetters zu rechnen. Die Kontrollläufe zeigen mehrheitlich normale Wetterverhältnisse. Leicht zu kühles und wechselhaftes Wetter bis zum 17. Mai, dann kurzer Temperatursprung (Südwestwetterlage) nach oben, bevor zum 19. Mai der Temperaturtrend sich wieder leicht zu kühl wird. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 19. Mai zwischen +10/+25 Grad bei einem Mittelwert von +16 Grad. Das Langfristmodell zeigt im Gegensatz einen normalen bis leicht zu warmen und im Süden einen deutlich zu trockenen Wetterverlauf im Mai - das will nicht so recht passen, denn der Mai war im Verlauf bisweilen zwischen 1 bis 2 Grad zu kalt. Warum ist das so? Die Unsicherheiten einer solchen Wetterentwicklung liegen in der Hochdruckposition - zum heutigen Stand ist eine Hochdruckverlagerung in Richtung Atlantik keinesfalls gesetzt, denn es gibt auch Varianten, die hohen Luftdruck bei Skandinavien oder Mitteleuropa entstehen lassen, was in Folge deutlich wärmere Temperaturen ermöglichen könnte.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal

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