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Wetter Frühling 2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

| M. Hoffmann
Das die etwas kühlere Trogwetterlage im Zeitraum zwischen dem 1./5. Mai über Deutschland Einzug halten kann, steht auch in den heutigen Simulationen der Wettermodelle mit hoher Wahrscheinlichkeit fest, wenngleich es im Detail noch Unterschiede, bzw. "Überraschungen" geben kann. Darüber hinaus geht der Wettertrend zu einer Verschiebung des hohen Luftdrucks vom Atlantik in Richtung Mitteleuropa, so dass zum 4./6. Mai bereits wieder verbreitet die Sonne zum Vorschein kommen kann. Zwischen dem 5./10. Mai verschiebt sich der hohe Luftdruck rasch. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so bleibt die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik hoch, so dass das mitteleuropäische Hoch sich nicht behaupten kann. Demnach sind zwei Wetterentwicklungen möglich. Zum einen eine von Nordwest nach Südost gerichtete Tiefdruckrinne, welches für Abwechslungsreiches und mäßig warmes Wetter sorgen kann. Zum anderen ist eine Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und den über dem westlichen Russland liegenden Hoch möglich. Die Folge daraus wäre eine wechselhafte aber überwiegend warme Südwestwetterlage (im Nordwesten mehr Niederschläge und kühler als im Südosten). Das europäische Wettermodell simuliert hingegen eine dritte Möglichkeit: das mitteleuropäische Hochdrucksystem weicht nach Skandinavien aus und kann sich dort erneut manifestieren, so dass die Grundströmung über Mitteleuropa auf südliche bis östliche Richtungen drehen kann und dabei sehr warme, teils aber auch feuchte Luftmassen von Süden her über die Alpen nach Deutschland führt. Drei Varianten - was ist Wahrscheinlicher? Geht es nach den Kontrollläufen, so ist nach dem 4. Mai der Temperaturtrend als positiv, wenngleich auch als verhalten zu bezeichnen. Der Mittelwert liegt in etwa im Bereich dessen, was für die Jahreszeit typisch ist (+14/+18 Grad). Anders ausgedrückt geht der Wettertrend im ersten Mai-Drittel zum heutigen Stand wohl in Richtung normalisierende Wetterverhältnisse.

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