Wetter Frühling 2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 5. Mai

Mit tiefem Luftdruck über England ist in den kommenden Tagen bis zum 10. Mai überwiegend wechselhaftes und mäßig warmes Wetter zu erwarten. Zum Wochenende hin positioniert sich in den aktuellen Simulationen der Wettermodelle ein weiteres Tiefdrucksystem vor England, so dass diese Südwest- bis Westwetterlage mit höherer Wahrscheinlichkeit bis zum 12. Mai erhalten bleibt. Darüber hinaus zeichnet sich eine Verlagerung des Tiefdruckzentrums in Richtung Skandinavien ab, was im wesentlichen zwei unterschiedliche Varianten zulässt. Das amerikanische Wettermodell positioniert das Tief über dem östlichen Skandinavien, so dass auf dessen Westseite sich ein Hochdrucksystem behaupten kann. Als Folge daraus wölbt sich das Azorenhoch gen Norden auf und kann eine blockierende Position auf dem Atlantik einnehmen. Das Ergebnis wäre eine gradientenschwache Wetterlage mit einem teils gestörtem Zirkulationsmuster. Was bedeutet das? Anders ausgedrückt kommt es darauf an, wo sich das Tief und das Hoch jeweils befinden - aktuell wird das Tiefdrucksystem im Zeitraum zwischen dem 12./19. Mai zwischen England, Skandinavien und Norddeutschland simuliert, während das Hoch über dem Skandinavischen Raum liegt - das Hoch würde demnach "unterwandert" werden, was den Grundcharakter beim Wetter wechselhaft und mäßig warm erscheinen lässt. Das europäische Wettermodell simuliert den Tiefdruckkern zum 12. Mai ebenfalls über Skandinavien und lässt das Azorenhoch über de Atlantik gen Norden streben, jedoch bleibt das Azorenhoch nicht über dem Atlantik, sonder rückt rasch nach Mitteleuropa, so dass das Hoch zum 15. Mai mit einer Nord-Süd-Achse bereits im Kern über Mitteleuropa liegen kann. Dabei könnte Deutschland zunächst auf der relativ kühlen Ostseite des Hochs liegen, so dass die Tageswerte im Zeitraum zwischen dem 12./15. Mai zwischen +10/+16 Grad liegen können. Geht es also nach dem europäischen Wettermodell, so ist heute im Ansatz etwas von den sog. "Eisheiligen zu erkennen. Die Kontrollläufe stützen - wie in den vergangenen Tagen auch - den normalisierenden und wechselhaften Wettertrend im Zeitraum zwischen dem 7./13. Mai. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 11. Mai zwischen +11/+20 Grad bei einem Mittelwert von +15 Grad im Süden und +14 Grad im Norden. Das Langfristmodell bleibt ebenfalls bei seiner Wetterprognose für den Mai: zu trocken im Süden, sonst normale Niederschlagstendenz. Bei den Temperaturaussichten weiterhin normal mit der Tendenz leicht zu kühl gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel auszufallen.
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Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 4. Mai

Bis zum 10. Mai sind sich die Wettermodelle weitgehend einig. Mit einem Tiefdrucksystem bei England und einen Hoch zwischen dem nördlichen und östlichen Europa, sowie dem Azorenhoch, kann sich die atlantische Frontalzone phasenweise bis nach Deutschland durchsetzen. Die Grundströmung kommt dabei aus westlichen bis südwestlichen Richtungen. So bleiben die Tageswerte nach dem teils sehr warmen Wochenstart bei wechselhaften Wetter bis zum kommenden Wochenende im mäßig warmen Bereich. Im zweiten Mai-Drittel sind die Differenzierungen der Simulationen wieder größer, jedoch zeigen beide Wettermodelle einen Kaltluftvorstoß zwischen Grönland und Neufundland, was die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik wieder ansteigen lassen kann. So simuliert das amerikanische Wettermodell zwischen dem 12./15. Mai einen Trogvorstoß bis über die Azoren hinunter, so dass das ursprüngliche Azorenhoch nach Mitteleuropa ausweicht und mit dem über dem westlichen Russland (östlichen Skandinavien) liegenden Hochdrucksystem eine Nord-Süd Hochdruckachse über Mitteleuropa aufbaut. Da Tiefdrucksysteme sich gegen und Hochdrucksysteme im Uhrzeigersinn drehen, kann sich demnach über Mitteleuropa eine kräftige und teils schon sommerliche Südströmung einstellen. Das europäische Wettermodell lässt hingegen über den Azoren kein Trog entstehen, so dass die Wellenbewegung der sog. Polarfront geringer, bzw. flacher ausfällt. Dementsprechend kann die atlantische Frontalzone mehr auf die Wettergeschehnisse über Mitteleuropa Einfluss nehmen. Als Folge daraus bleibt der wechselhafte und mäßig warme Wettercharakter bis zur Monatsmitte erhalten. Die Kontrollläufe bleiben im Zeitraum zwischen dem 10./15. Mai differenziert, favorisieren mit ihrem Mittelwert jedoch einen für die Jahreszeit typischen und wechselhaften Wettercharakter. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 12. Mai zwischen +8/+20 Grad bei einem Mittelwert von +14 Grad.

Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 3. Mai

Zum Wochenbeginn kann sich über Mitteleuropa kurzzeitig eine sehr warme Südwestwetterlage durchsetzen. Im weiteren Verlauf liegt im Zeitraum zwischen dem 7./11. Mai über dem östlichen Europa ein blockierendes Hochdrucksystem und im Westen ein relativ "flaches" Azorenhoch, so dass über Mitteleuropa in regen Abständen sich Tiefdruckausläufer der atlantischen Frontalzone durchsetzen können. Als Folge daraus bleibt das Wetter in der zweiten Wochenhälfte mit höherer Wahrscheinlichkeit wechselhaft und mit Temperaturen zwischen +14/+18 Grad ist mit nur mäßig warmen Werten zu rechnen, welche damit um, bzw. knapp unter dem langjährigen Mittelwert liegen. Im zweiten Mai-Drittel simulieren die Wettermodelle einen Trogvorstoß bei den Azoren, so dass das Azorenhoch nach Mitteleuropa ausweichen und mit dem osteuropäischen Hoch eine Verbindung eingehen könnte. Das Ergebnis daraus wäre eine wechselhafte Wetterperiode im Nordwesten und ein weitgehend warmer und trockener Wetterabschnitt im Südosten (Südwestwetterlage). Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so könnte sich zur Monatsmitte sogar ein neuerliche Skandinavienhoch ausbilden, welches mit seiner blockierenden Nord-Süd-Achse eine sommerliche Südlage auslösen könnte. Anders ausgedrückt ist im Wettertrend das zweite Mai-Drittel mit einem positiven Temperaturtrend zu bewerten. Von den klassischen "Eisheiligen" zwischen dem 8./18. Mai ist in den Simulationen derzeit nichts zu erkennen. Die Kontrollläufe bestätigen den wechselhaften und mäßig warmen Wetterabschnitt zwischen dem 7./11. Mai mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 10. Mai zwischen +8/+20 Grad bei einem Mittelwert von +15 Grad.

Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 2. Mai

Zum Wochenstart setzen sich von Südwesten her wärmere Luftmassen durch, so dass die 20 Grad Marke wieder erreicht werden kann. Dieser Schwall warmer Luftmassen ist einem Tiefdrucksystem bei England zu "verdanken", welches bereits im Laufe des Dienstag auf Deutschland übergreift. So wird das Wetter nach kurzer Beruhigung zur Wochenmitte erneut wechselhaft, wobei die resultierende Großwetterlage im Großen und Ganzen einer Südwestwetterlage entspricht, bei der es im Nordwesten tendenziell wechselhafter und mit +12/+16 Grad kühler als mit +15/+20 Grad im Südosten der Fall sein kann. Die Kontrollläufe stützen die Simulationen der Wettermodelle bis zum 10. Mai mehrheitlich. Demnach ist der Zeitraum zwischen dem 3./6. Mai relativ trocken und mit einer positiven Temperaturtendenz ist zu rechnen. Zwischen dem 7./10. Mai nimmt die Niederschlagswahrscheinlichkeit zu und die Temperaturen liegen im Mittelwert in dem für die Jahreszeit üblichen Werte. Das Temperaturspektrum zeigt bspw. für den 8. Mai Werte zwischen +10/+18 Grad bei einem Mittelwert von +15 Grad. Für den Start in das zweite Mai-Drittel verfolgen die Simulationen der Wettermodelle zwei unterschiedliche Ansätze. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so kann sich über Mitteleuropa eine Süd- bis Südwestwetterlage aufbauen, bei der es zwar nicht gänzlich trocken bleibt, jedoch deutlich wärmere Luftmassen nach Deutschland führt. In Folge daraus wären verbreitet früh-sommerliche, örtlich auch sommerliche Temperaturen nicht unwahrscheinlich. Das europäische Wettermodell hält zwischen einem Hoch über den Azoren und einem Hoch über dem westlichen Russland die Tiefdruckrinne über Mitteleuropa offen. Demnach ist wechselhaftes und mäßig warmes Wetter zu erwarten. Das Langfristmodell simuliert für das Wetter im Mai etwa südlich der Mittelgebirge deutlich zu trockenes Wetter, während die Temperaturprognose eher dem langjährigen Durchschnittswert entspricht.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal

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