Geht es nach den Simulationen des europäischen Wettermodells, wird die Zeit nach Pfingsten äußerst niederschlagsreich, da das Tief westlich von Deutschland ortstreu bleibt und sich immer wieder bis nach Deutschland ausweiten kann. Dauerregen und örtlich auch länger andauernder Starkregen bei +13/+18 Grad wäre die Folge daraus. Anders dagegen das amerikanische Wettermodell, welches die Tiefdruckrinne durch eine erstarkte Hochdruckbrücke im Norden regelrecht abschnürt - das Tief "verkümmert" und löst sich im weiteren Verlauf zunehmend auf. Dennoch kommt es in der Zeit zwischen dem 21./25. Mai bei Temperaturen um +20 Grad zu einer erhöhten Schauer- und Gewitteraktivität. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich die warme Variante bis zum 25. Mai, im weiteren Verlauf nehmen die Unsicherheiten erneut zu, sowohl in der Niederschlagstätigkeit, als auch mit zurückgehenden Temperaturen. Die Simulation des amerikanischen Wettermodells mit Hochdruck über Mitteleuropa im letzten Mai-Drittel ist demnach keineswegs gesetzt, sondern nur eine von vielen Varianten - wobei diese mit einer Wahrscheinlichkeit von 43% nicht gerade unwahrscheinlich ist. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe reicht bspw. am 27. Mai von +12/+22 Grad und liegt im Mittel bei +18 Grad.

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