Die Simulationen der Wettermodelle sehen zum Pfingstwetter nicht gerade gut aus - passend zu Pfingsten dreht sich über Deutschland ein Tiefdrucksystem ein und bringt Regen unterschiedlichster Intensität und Dauer. Im weiteren Verlauf verlagert das Tief seine Position wieder in Richtung England, da im Osten ein Hochdrucksystem dessen Abzug nach Osten verhindert. Dabei spielt zunehmend hoher Luftdruck über dem nördlichen Raum eine entscheidende Rolle, wie sich das Wetter im letzten Mai-Drittel entwickeln wird - gleichzeitig wird durch den Hochdruck die gestörte Zirkulation über Europa bis Ende Mai manifestiert. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so baut sich nach Pfingsten mit einem Hoch über Skandinavien und einem schwachgradientigen Tiefdrucksystemen im Süden eine weiterhin wechselhafte, aber in zunehmender Tendenz trockenere Wetterlage über Mitteleuropa auf - Temperaturen demnach zwischen +16/+21 Grad. Das europäische Wettermodell simuliert ab dem 22. Mai eine Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und Skandinavienhoch, was das Wetter in Deutschland überwiegend trocken, aber mit Temperaturen zwischen +15/+19 Grad nur mäßig warm erscheinen lässt. Wie unsicher der Wettertrend nach Pfingsten ist, zeigen die Kontrollläufe - die Auswahl liegt dabei zwischen gelegentlichem Regen bis sehr kräftigen Regenfällen, wobei das Temperaturspektrum bspw. für den 24. Mai mit +14/+22 Grad in Richtung warmes Wetter geht. Zusammenfassend: es tut sich was in der Großwetterlage - jedoch mit höherer Wahrscheinlichkeit ist wechselhaftes Wetter bei Jahreszeittypischen Temperaturen zu erwarten.

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