Grundsätzlich geht der Wettertrend zwischen dem 4./6. Mai weiterhin in Richtung Hochdruck über Skandinavien. Dabei zeigt insbesondere das amerikanische Wettermodell hin und wieder auch andere Varianten. Heute ist es eine relative warme Variante, bei der ein Trog über Portugal/Spanien auf seiner Vorderseite warme bis sehr warme Luft nach Deutschland heranführt. Der Nachteil dieser Variante ist der, dass der Trog - möglicherweise passend zu den Eisheiligen - früher oder später über Deutschland liegt, was in etwa das unterkühlte Wetter von diesem Wochenende zur Folge hat. Das europäische Wettermodell simuliert ein Hochdrucksystem, welches sich von Spanien bis nach Skandinavien verlagert. Dabei liegt Deutschland zwischen dem 5./8. Mai auf der realtiv kühlen Ostseite, so dass die Temperaturen kaum über 17 Grad steigen werden. Erst wenn das Hoch seine Position über Skandinavien eingenommen hat, erhöht sich im Zusammenspiel mit einem Mittelmeertief die Chance auf wärmere Temperaturen. Im Grunde stützen aber beide Wettermodelle gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel einen normalen bis leicht zu warmen Verlauf im ersten Mai-Drittel. Das Langfristmodell bestätigt den normalen Temperaturtrend im Mai. In der Niederschlagsprognose zeigt sich ein deutlich zu trockener Norden von Europa, wobei das oben angedeutete Hoch über Skandinavien die Hauptrolle spielen kann

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