Die Luftmassengrenze erweist sich ab dem kommenden Wochenende als äußerst zäh und wird sicherlich auch noch die ersten Mai-Tage beeinflussen. Darüber hinaus ist seit einigen Tagen in den Simulationen ein deutlicher Wettertrend ersichtlich, bei dem sich ein Hochdruckgebiet zunächst über Mitteleuropa schiebt, sich aber im weiteren Verlauf über Skandinavien positionieren könnte. Dabei sind Hochdrucksysteme über dem skandinavischen Raum bekannt für ihre Beständigkeit, so dass die Wetterlage durchaus das Potential dazu hat, etwas länger durchzuhalten als bisher. Die Kontrollläufe bestätigen den Wettertrend hin zu trockenem Wetter ab dem 5. Mai und stützen etwa mit 48% den Hochdrucktrend über dem nördlichen Europa. Und auch das Temperaturspektrum zeigt heute bspw. für den 5. Mai mit einer Temperaturspanne von +14/+22 schon eine erstaunliche Einigkeit, wobei das Mittel bei +17 Grad liegt - frühlingshaft eben. Das Langfristmodell zeigt in der Temperaturentwicklung wenig Neues - die Temperaturen bleiben in dem für Mai typischen Bereich. Anders hingegen ist die Simulation der Niederschläge, hier geht der Trend hin zu leicht zu trockenem Wetter, im Norden auch deutlich zu trockenem Wetter. Der Blick auf Europa zeigt zudem, dass der nördliche Teil von Europa deutlich zu trocken ausfallen soll, was ein Indikator auf viel Hochdruck in diesen Gebieten ist. Dafür ist über Spanien, Portugal und dem westlichen Frankreich das Wetter zu nass und zu kühl simuliert - die klassische Troglage mit blockierendem Hoch über Mitteleuropa und süd- bis südwestlicher Anströmung der Luftmassen, was relativ warmes, aber im Westen auch wechselhaftes Wetter zur Folge haben kann. Bei allen zur Verfügung stehenden Wettermodellen ist zudem keine Entwicklung in Richtung Westwetterlage zu erkennen, so dass Hochdruckgebiete über Mitteleuropa eine höhere Wahrscheinlichkeit einnehmen, als andere Wetterlagen.

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