Der Frühling macht sich in diesem Jahr nur Phasenweise bemerkbar - von Durchsetzungskraft ist bisweilen wenig zu spüren. Der nächste Kaltlufteinbruch erfolgt bereits zum kommenden Wochenende, wobei dabei der Verdacht aufkommen mag, dass die regnerischen Tage oftmals auf das Wochenende fallen (statistisch nicht eindeutig nachgewiesen) und auch der Wetterstart in den Mai sieht noch nicht so aus, als wolle der Frühling jetzt das Zepter übernehmen. Dennoch ist der Wettertrend unverkennbar in Richtung mildere Temperaturen zum 2./5. Mai hin gesetzt. Der Grund ist der, dass nach Abzug des Troges mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ein Hochdrucksystem von Südwesten her nachfolgen wird und sich im ersten Mai-Drittel über dem skandinavischen Raum positionieren könnte. Sollte diese Wetterentwicklung sich bestätigen, so könnten die Eisheiligen in diesem Jahr auch ausfallen, denn solch ein Hochdrucksystem lässt sich Erfahrungsgemäß nicht so schnell vertreiben und würde durch Tiefdruck über dem Mittelmeer gar noch in seiner Position gestärkt werden. Die Kontrollläufe stützen die Hochdruckvariante zwischen dem 3./5. Mai und auch das Temperaturspektrum steigt allmählich wieder an, so dass bspw. am 4. Mai Werte zwischen +12/+18 Grad und im Mittel +15 Grad simuliert werden. Das Langfristmodell zeigt in seiner heutigen Wettervorhersage für den Mai kaum Veränderungen - bei den Temperaturen fällt er überwiegend normal aus, wobei der Norden von Deutschland deutlich zu trocken simuliert wird, sonst normal bis leicht zu trocken (Hinweis auf Hochdruck über dem skandinavischen Raum).

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