Im wesentlichen ändert sich die Wetterentwicklung über den 14. April hinaus nur unwesentlich. Ein kräftiger Hochdruckrücken kann sich auch in den heutigen Simulationen der Wettermodellen von den Azoren bis nach Russland ausbilden, wobei Mitteleuropa bis zum 20. April weitgehend unter Hochdruckeinfluss verbleiben wird. Die Grundströmung stellt sich dabei auf südwest- bis westliche Richtungen ein, so dass die Temperaturen zwischen +13/+20 Grad im frühlingshaften Bereich verbleiben können. Bei solch einer Wetterlage sind die Gebiete im Nordwesten meist etwas benachteiligt, da sich Phasenweise die Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik bemerkbar machen können. Der Blick in das letzte April-Drittel zeigt zunehmend die Wahrscheinlichkeit der Abkapselung eines Hochdrucksystems nach Norden - je nachdem, wo es Position bezieht, hat das unterschiedliche Auswirkungen auf das Wetter in Deutschland. Zum aktuellen Stand wird in den Simulationen das Hoch bei England positioniert, was eine kühle Troglage (+8/+15 Grad) nicht unwahrscheinlich macht. Eine weitere Variante wäre noch die Position über Skandinavien, was kühlere Luftmassen aus dem Norden von Deutschland fernhalten würde - mit einer Ostströmung wären dennoch nur Temperaturen zwischen (+11/+16 Grad möglich). In den Kontrollläufen zeigt sich der Wettertrend im letzten April-Drittel mit einer Wahrscheinlichkeit von 48% Hochdruck- und zu 34% Tiefdruckdominiert. Das Temperaturspektrum reicht bspw. am 23. April von +7/+24 Grad. Das Langfristmodell zeigt weiterhin einen deutlich zu trockenen Wetterverlauf im April, was auf die Hochdruckdominanz hindeutet.

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