Die Wahrscheinlichkeit für nur mäßig warmes Wetter ist nach den heutigen Simulationen der Wettermodelle für die ersten 5 Apriltage (38%) relativ hoch. Darüber hinaus zeigen die Konstellationen der Wettersysteme bis zum 10. April - für alle die auf den Frühling warten - nur wenig Grund zur Freude. Dieses Grönlandhoch "wabert" von Grönland nach England, über Skandinavien und wieder zurück auf den Atlantik. Anders ausgedrückt ist eine sich normalisierende Zirkulation vorerst nicht in Sicht. Sicherlich ist auch bei einer gestörten Zirkulation warmes Wetter möglich, jedoch sind die Kontinentalluftmassen recht ausgekühlt, so dass der Wärmeenergiebedarf für Temperaturen jenseits der +15 Grad recht hoch ist. Und derzeit ist kein wesentlicher Wetterumschwung zu erwarten, so dass der Wettertrend bis zum 10. April im Verhältnis von zu kalt, normal bis zu warm in etwa bei 34%, 40% zu 26% liegt. Immerhin zeigt das Langfristmodell für den April im Süden leicht zu milde Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittel, in der Mitte normale Werte, während der Norden auch leicht zu kalt ausfallen kann. In der Niederschlagssimulation gibt es die Tendenz von einem zu trockenen Norden und einen zu nassen Süden. Im Grunde spricht dieses Szenario für ein Hochdrucksystem bei Skandinavien, bei dem die Tiefdrucksysteme mit milderen Temperaturen über das Mittelmeer ziehen und dabei noch den Süden beeinflussen können.

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