Die winterlichen Verhältnisse mit Schnee und weitestgehend Dauerfrost werden aus heutiger Sicht noch bis zum Wochenende andauern. Ab Samstag nimmt die Tendenz zu wechselhafteren Wetter mit nasskalten Temperaturen zu. Anders ausgedrückt befindet sich das Wetter und den 16./18. März zunehmend in einer Übergangswetterlage zwischen den Jahreszeiten, was sich über das gesamte letzte März-Drittel hinziehen kann. Der Blick auf den Polarwirbel bestätigt diese Annahme im Grunde, er wird zunehmend instabiler. Im letzten März-Drittel wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit winterliches Wetter nur noch in Form von kaltem Rückseitenwetter eine Rolle spielen - ob es dann überhaupt noch für frostige Temperaturen reicht, sei mal dahingestellt. Auch im Zirkulationsmuster gibt es derzeitig keinerlei Hinweise auf eine Kaltluftstruktur über Mitteleuropa - stattdessen macht sich die atlantische Frontalzone im letzten Drittel zunehmend auf den Weg nach Mitteleuropa. Das Langfristmodell bestätigt ebenfalls diesen Wettertrend, war das erste März-Drittel deutlich zu warm, so könnte das Zweite deutlich zu kalt ausfallen und im letzten Drittel normalisiert sich langsam alles. Im Schnitt wird demnach das Wetter im Norden deutlich zu kalt ausfallen, während im Süden - gegenüber dem langjährigen Mittel - normale Temperaturen erwartet werden. Auch die Kontrollläufe zeigen im letzten Drittel ein Temperaturniveau, was dem Durchschnitt entspricht. Was für Temperaturen sind dann zu erwarten? Um es auf den Punkt zu bringen: +3/+8 Grad.

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