Langsam aber stetig schiebt sich das Winterwetter von Norden nach Süden voran und erreicht zum Mittwoch hin die Alpen. Dabei können zeitweise kräftige und langanhaltende Niederschläge fallen, die verbreitet zu einer Schneedecke von 5-15 cm führen können, örtlich gar bis 25 cm. Ab Mittwoch bessert sich das Wetter etwas, wobei die Tagestemperaturen meist um 0 Grad liegen werden - im Nordwesten und Westen auch bis +4 Grad. Zum Wochenende hin zeigen die Wettermodelle einen Umschwung des Strömungsmusters von nördlichen auf südwestliche Richtungen. Der Grund hierfür ist die Verlagerung des Hochdrucksystems nach Osten, so dass ein Tiefdrucksystem vom - Atlantik her kommend - auf seiner Vorderseite milde Luftmassen nach Deutschland führen kann. Kommt dann der Frühling? Nein! Eine stabile Großwetterlage ist derzeitig nicht in Sicht und zum heutigen Stand liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Übergangswetterlage im letzten März-Drittel sehr hoch. Was heißt Übergangswetterlage? Bei einer Übergangswetterlage gibt es weder "Fisch noch Fleisch" - das Wetter zeigt sich dabei meist wechselhaft in rascher Abfolge von Hochdruck und Tiefdruck. Stürmische Winde, Regen, Sonnenschein und auch Schneeschauer sind dann möglich - anders ausgedrückt könnte man es auch Aprilwetter nennen.

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