Wetter Frühling 2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 9. Mai

Man kann die Simulationen der Wettermodelle betrachten wie man möchte - eine stabile Hochdruckwetterlage ist vor Pfingsten kaum zu erwarten. Das Tiefdrucksystem bei England "dreht sich ein" und versorgt Deutschland phasenweise mit warmen, aber auch feuchten Luftmassen aus der Mittelmeerregion. Darüber hinaus steigt zum 16. Mai hin die latente Gefahr eines Mittelmeertiefs, was sehr nasses Wetter im Süden und Osten zur Folge haben könnte. Anders ausgedrückt gibt es in Deutschland im Zeitraum zwischen dem 13./16. Mai mit hoher Wahrscheinlichkeit tägliche Schauer unterschiedlicher Intensität, die örtlich auch von Gewittern begleitet sein können. Aufgrund zur Nähe des Tiefdrucksystems schwanken die Temperaturen im Westen meist zwischen +15/+20 Grad, während im Osten durchaus auch +18/+24 möglich sind. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zu Pfingsten.

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Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 8. Mai

Die Eisheiligen halten sich an die Wettersingularität und beeinflussen pünktlich zum 11. Mai das Wetter in Deutschland. Der Temperaturtiefpunkt wird mit +8/+13 Grad aller Wahrscheinlichkeit nach am Sonntag, bzw. am Montag überschritten sein - im weiteren Verlauf geht der Temperaturtrend rasch in die positive Richtung. Am Montag gibt es zunächst bei starker bis wechselnder Bewölkung noch etwas Niederschlag, aber bereits zum Dienstag dreht der Wind auf südliche Richtungen und führt sehr warme Luftmassen nach Mitteleuropa. Dabei bleibt es am Dienstag und Mittwoch weitestgehend trocken und die Temperaturen steigen auf +19/+23 Grad, örtlich können auch bis +25 Grad erreicht werden. Zusammenfassend betrachtet verhält sich die Großwetterlage so, wie in den vergangenen Tagen beschrieben. Das Tiefdrucksystem bei England wird stationär durch Hochdrucksysteme "eingekapselt", so dass dem Tiefdrucksystem nicht anderes übrig bleiben wird, als nach Süden auszuweichen. Deutschland liegt zunächst auf der teils sehr warmen Vorderseite, jedoch verlagert das Tiefdrucksystem im weiteren Verlauf seine Position in Richtung Mittelmeer. Inwiweit das Auswirkungen auf das Pfingstwetter haben wird, klären wir heute Nachmittag gegen 15:00 Uhr.

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 7. Mai

Die "Würfel" scheinen gefallen zu sein. Waren die Simulationen der Wettermodelle in den vergangenen Tagen noch recht unterschiedlich, so passt sich das amerikanische Wettermodell mehr und mehr der Simulation des europäischen Wettermodells an. Somit bleibt die kühle Wetterphase mit zunehmender Wahrscheinlichkeit nur von kurzer Dauer, so dass die Temperaturen bereits zum 13. Mai wieder ansteigender Tendenz sind. Der Grund hierfür sind die blockierenden Hochdrucksysteme, welche das Tief bei England in "Schach" halten, so dass dies nach Süden ausweichen muss. Deutschland gelangt dabei auf die warme Vorderseite. Sollte diese Simulation letzten Endes so eintreten, steigen die Temperaturen bereits am Montag wieder in Richtung +20 Grad oder gar darüber. Die Vorderseite hat einen - wenn man so will - Nachteil: die Luft wird zunehmend feuchter und kommt dabei aus südlichen Richtungen. Zahlreiche Schauer und Gewitter werden im Wochenverlauf nicht auszuschließen sein. Besonders am Wochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag und von Sonntag auf Montag kann es in einigen Regionen mit 0/-2 Grad Frost geben. Die Kontrollläufe stützen den positiven Wettertrend ab den 13. Mai mehrheitlich. Darüber hinaus ist zunächst einmal bis zum 16. Mai kein weitere Kaltlufteinbruch in Sicht.

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 6. Mai

Die Eisheiligen - eine Wettersingularität zwischen dem 11. und 15. Mai - scheinen nach dem amerikanischen Wettermodell in diesem Jahr eine Punktlandung hin zulegen, denn bereits zu Christi Himmelfahrt (Vatertag) wird das Wetter in Deutschland wechselhafter und von West nach Ost auch kühler. Das ist aber erst der Anfang. Am Freitag und zum Wochenende hin, kann sich die Luft kurzzeitig - dank eines Hochdruckkeils im Süden - nochmals auch +12/+18 Grad erwärmen, bevor der nächste "Kälteschlag" am Montag erfolgt. Mit einer strammen Nordwestströmung sind ab Montag nur noch Tageswerte zwischen +9/+15 Grad zu erwarten. In der kühlen Luft ist dabei die Niederschlagsneigung gering und beschränkt sich auf lokale Schauer. Anders - und zwar völlig anders - ist dagegen die Simulation des europäischen Wettermodells. Hier greift das Hoch auf dem Atlantik am Wochenende mit einem stärkeren Keil nach Mitteleuropa über, was das Wetter zunehmend trockener und mit Werten zwischen +14/+19 Grad auch wärmer macht. Dieser Hochdruckkeil kapselt sich zum Montag über Mitteleuropa ab und macht sich damit "autark" vom atlantischen Hochdrucksystem, gleichzeitig strömt hoher Luftdruck von Norden in Richtung Skandinavien. Das Tiefdrucksystem bei England kann demnach nicht wie in der Simulation des amerikanischen Wettermodells seine Position nach Skandinavien verlagern, sondern bleibt in seiner Position zunächst stationär bei England stehen. Hinter dem Tiefdrucksystem "keilt" das Atlantikhoch nach Grönland auf, so dass das Tiefdrucksystem "eingeklemmt" wird. Es bleibt ihm gar keine andere Wahl, als die Flucht nach Süden (Portugal, Azoren) in Form eines Troges anzutreten. Gleichzeitig festigt sich hoher Luftdruck über Skandinavien. In Deutschland hätte das wechselhaftes, teils gewittriges Wetter zur Folge - da sich Mitteleuropa aber auf der warmen bis sehr warmen Vorderseite des Troges befindet, können Temperaturen zwischen +20/+27 Grad erwartet werden. Diese zwei völlig unterschiedlichen Simulationen der Wettermodelle zeigen, wie schwierig die kommende Wetterentwicklung in der Wettervorhersage ist. Entweder unterkühlte Eisheilige mit Nachtfrostgefahr oder frühsommerliche bis sommerliche Tageswerte. Was ist wahrscheinlicher? Beide Wettervarianten sind logisch und damit auch möglich. Eine kühlere Wetterphase ist zwischen dem 9./12. Mai höchstwahrscheinlich. Ab dem 13. Mai zeigen die Kontrollläufe einen positiveren Temperaturtrend, als in den vergangenen Tagen - das Temperaturspektrum zeigt für den 15. Mai Werte zwischen +8/+22 Grad, wobei das Mittel bei +17 Grad liegt. Aufgrund der spannenden Wetterlage geben wir im Laufe des Abends eine Aktualisierung dieser Wetterprognose heraus. Gegen 15:00 Uhr erfolgt ein neuer Wettertrend zum Wetter im Sommer.
Update:
Das amerikanische Wettermodell knickt zusehends mit seiner kühleren Variante ein und nähert sich der warmen bis sehr warmen Simulation des europäischen Wettermodells an - die kühle Wetterphase wird aller Voraussicht nur zwischen dem 10. und 13./14. Mai anhalten

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,6 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,8 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +10,4 +2,2 +1,5 710 l/m² - zu trocken


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