Wetter Frühling 2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2013 - Wettervorhersage vom 9. März

In den kommenden Tagen bringt die Luftmassengrenze viel Niederschlag und vor allem nördlich der Mainlinie bis zum Dienstag viel Neuschnee. Ab Mittwoch gibt es dann auch im Süden frostige Temperaturen und etwas Schneefall. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bleibt das winterliche Wetter bis zum kommenden Wochenende - nur ganz im Nordwesten und Westen können die Tagestemperaturen auch bis +4 Grad steigen, sonst liegen diese verbreitet um 0 Grad. In den Nächten gibt es mit -3/-10 Grad verbreitet strengen Frost, über Schnee und bei Aufklaren sind auch bis -15 Grad möglich. Dort wo sich eine Schneedecke ausbreiten kann, wird sie, mit Ausnahme des Westens und Nordwestens, auch bis zum kommenden Wochenende erhalten bleiben. Wie geht es weiter? Am wahrscheinlichsten ist eine Übergangswetterlage zum 18./19. März mit anschließendem Hochdruck und langsam ansteigenden Temperaturen. Ist das winterliche Wetter damit endgültig Geschichte? Nein, die Zirkulation bleibt auch in den heutigen Simulationen bis in das letzte März-Drittel hinein gestört - Überraschungen sowohl in Richtung Frühling, als auch in Richtung Winter sind möglich.
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Wetter im Frühling 2013 - Wettervorhersage vom 8. März

Wie unberechenbar die kommende Grenzwetterlage sein kann, zeigen die Simulationen von Tag zu Tag. Mal ist es das extremste Winterwetter, mal nur eine nasskalte Variante (manche Massenmedien sehen schon einen "Bibber Winter" oder "harten Winter"). Daran hat sich auch heute nichts geändert. Das amerikanische Wettermodell - was ursprünglich mal extremste Kältesimulationen gezeigt hat - favorisiert in der kommenden Woche zunehmend eine nasskalte Variante (-1/+4 Grad). Das europäische Wettermodell, was zunächst die nasskalte Variante simuliert hatte, zeigt nun in der kommenden Woche gemäßigtes Winterwetter (-4/+1 Grad). Worin liegt diese Unsicherheit? Die kalte Luft löst bei den weit südlich verlaufenden Tiefdrucksystemen eine Reaktion aus - sie intensivieren sich. Da Tiefdruckgebiete sich gegen den Uhrzeigersinn drehen, kann je nach Intensität mehr oder minder warme Luft aus dem Mittelmeer nach Deutschland herangeführt werden - die kalte Luft trifft auf warme Luftmassen, was auch zu teils starken Niederschlag führen kann. Eine geringe Positionsverschiebung der Wettersysteme kann komplett anderes Wetter zur Folge haben. Aus diesem Grund sind Detailprognosen für die kommende Woche noch mit Vorsicht zu genießen. Dennoch, wie wird denn nun das Wetter in der kommenden Woche? Am wahrscheinlichsten ist zum aktuellen Stand folgende Variante: Die kalte Luft aus dem Norden kommt sehr langsam nach Süden voran und wird dort erst zum Montag hin eintreffen. Im weiteren Wochenverlauf steigen die Temperaturen tagsüber auf -2/+2 Grad, wobei es immer wieder - meist leichte Schnee- Schneeregen- oder Graupelschauer geben wird. Die Dauerfrostgrenze wird dabei etwa entlang der Mittelgebirge verlaufen. Ist die Detailprognosegüte mit 35% noch unsicher, geht der Wettertrend im zweiten März-Drittel mit einer Prognosegüte von 83% klar in Richtung nasskaltes bis winterliches Wetter. Aufgrund der Unsicherheiten wird diese Wetterprognose im Laufe des Abends aktualisiert.
Update
Es bleibt dabei - viel Schnee wird es bis Sonntag Abend im Norden (nördlich Bielefeld - Dresden) geben - verbreitet sind dort 10-20 cm, örtlich auch bis 25 cm möglich. Erste Vorwarnungen sind bereits aktiv. Bis zum Dienstag kommt die kalte Luft mit Schneefall auch bis in den Süden voran. Für den Rest der Woche überwiegend frostig, westlich einer Linie Hamburg - Schwarzwald tagsüber leichte Plusgrade möglich.

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 7. März

Die kommende Wetterentwicklung geht für Lagen oberhalb etwa 400 Meter klar in Richtung winterliche Verhältnisse. Darunter muss die Entwicklung noch abgewartet werden, jedoch ist auch hier eine Ausbildung einer Schneedecke nicht unwahrscheinlich - besonders entlang der Mittelgebirge kann es am Sonntag und Montag für kräftigen Neuschneezuwachs von 10-25 cm reichen. In der kommenden Woche zeigt sich dann zunehmend nasskaltes Wetter mit Werten von tagsüber um 0 Grad und in den Nächten teils strengen Frost zwischen -5/-10 Grad, bei Aufklaren und über Schnee auch bis -18 Grad. Wie geht es weiter? Das Strömungsmuster ist im zweiten März-Drittel klar auf nördliche Richtungen gesetzt, dabei wird Phasenweise auch mal mildere Luft mit herangeführt, so dass im Westen und Nordwesten die Tageswerte auf bis +4 Grad steigen können, östlich einer Linie Hamburg - Schwarzwald und oberhalb 400 Meter sollte es bei Dauerfrost zwischen -4/0 Grad bleiben. Dazu gibt es - örtlich begrenzt - immer wieder kurze Schneeschauer, wobei sich auch die Sonne bei wechselnder bis starker Bewölkung zeigen kann. Ab dem 15. März nimmt im Wettertrend die Tendenz zu nasskalten Temperaturen langsam zu - ob es für Dauerfrost im Osten und Süden bis zum 20. März reicht, bleibt noch abzuwarten. Kommt der Frühling im letzten März-Drittel? Der Jetstream ist weiterhin stark nach Süden hin verlagert - über Mitteleuropa hat er weiterhin eine chaotische Struktur. Auch der Polarwirbel erfährt zum 15. März hin einen mustergültigen Split mit Kernhochdruck von bis 1040 hPa zwischen Grönland und Sibirien. "Normales" Westwindwetter ist so schnell nicht zu erwarten, als wahrscheinlichere Variante gilt zum heutigen Stand das typische Übergangswetter mit Temperaturen zwischen +2/+7 Grad im letzten März-Drittel. Zudem zeigt sich die Tendenz einer Aufwölbung des Azorenhochs in Richtung Grönland zum 17. März - sollte das eintreten, so kann das nasskalte bis winterliche Wetter noch bis in das letzte März-Drittel hineingezogen werden. Was simuliert das Langfristmodell? Für das Wetter im März einen normalen Norden und etwas zu warmen Süden, was klar den milden Temperaturen im ersten März-Drittel geschuldet ist. Es zeigt zudem auch, dass keine Rekordnegativtemperaturen im zweiten März-Drittel zu erwarten sind - zudem unterstützt es den Wettertrend von für Ende März üblichen Übergangswetter. Freunde des Frühlings sollten die kommenden Tage noch genießen. Im Laufe des Abends gibt es eine Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update
Die extremsten Simulationen werden weiterhin "abgesoftet" und dennoch wird es in weiten Teilen von Deutschland von Montag bis Donnerstag für Dauerfrost reichen (vornehmlich östlich einer Linie Hamburg - Schwarzwald). Knapp nördlich der Mittelgebirge wird es zudem mit 10-25 cm kräftigen Neuschneezuwachs geben.

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 6. März

Aus meteorologischer Sicht ist die kommende Umstellung der Großwetterlage äußerst spannend. Vor allem die Simulationen des amerikanischen Wettermodells "bringen den Blutkreislauf in Wallung", denn nach diesen Simulationen deutet sich zum Wochenende hin eine Grenzwetterlage an, die nahezu von jedem Kontrolllauf gestützt wird. Von der Sache her also alles klar? Nein, denn das europäische Wettermodell sieht die Konstellation der Wettersysteme noch etwas anders und blockiert den Zustrom arktischer Luftmassen am Wochenende - jedoch im Verlauf der kommenden Wochenende "flutet" auch hier die kalte Luft Mitteleuropa. Welches Szenario ist wahrscheinlich? Die Version der kalten Grenzwetterlage ist äußerst wahrscheinlich, da diese von weiteren Faktoren gestützt wird (Jetstream, Polarwirbelsplit, minor warming, negativer AO-Index etc.). Welches Wetter ist dann zu erwarten? Nimmt man an, dass die Simulationen auch 1:1 eintreffen, dann gibt es in der kommenden Woche Dauerfrost zwischen -7/-1 Grad tagsüber und teils strengen Frost bis -18 Grad (-7/-12 Grad) in den Nächten. Dazu gibt es - bei einer Grenzwetterlage so üblich - kräftigen Niederschlag, der unter optimalen Bedingungen durchaus zwischen 10-20 cm Neuschnee von Sonntag bis Dienstag bis in tiefere Lagen bringen kann (Schwerpunkt liegt heute entlang der Alpen und der Mittelgebirge). Grenzwetterlagen haben zudem die Eigenschaft, dass die Lage der Grenztemperatur und der Niederschlagsfront nur schwer vorherzusagen ist. Es bleibt also spannend - nichtsdestotrotz steigt die Wahrscheinlichkeit für nasskaltes bis winterliches Wetter im zweiten März-Drittel im Wettertrend auf 80%. Und weil es so spannend ist, gibt es im Laufe des Abends eine Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update
Wie schon vermutet, wird die extrem kalte Lösung des amerikanischen Wettermodells zunehmend "abgesoftet", dennoch sollte es in weiten Teilen in Deutschland für Dauerfrost reichen. Im Grunde haben sich beide Wettermodelle angenähert, so dass die Grenzwetterlage am kommenden Sa./So. als gesichert gilt. Wo und wie viel Schnee es geben wird, ist dagegen noch unklar. Klar ist hingegen, dass die kalte bis nasskalte Witterung das zweite März-Drittel überwiegend beeinflussen wird.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal

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