Wetter Frühling 2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 13. März

Das Wetter wird bereits zum kommenden Wochenende wieder etwas milder - von Frühlingswetter ist aber auch heute nichts auf den Simulationen der Wettermodelle zu erkennen. Vielmehr zeigt der Wettertrend eine Verlagerung des Tiefdrucksystems bei England in Richtung Deutschland. Dabei bleibt die kalte Luft über Skandinavien erhalten, so dass die Tendenz in der kommenden Woche zu einem kühleren Norden und etwas wärmeren Süden zunimmt. Auch die Niederschlagsneigung wird zunehmen, was das Wetter bei Temperaturen zwischen +1/+6 Grad nicht angenehmer machen wird. Anders ausgedrückt ist die Wahrscheinlichkeit für einen nasskalten Zeitraum zwischen dem 17. und 25. März recht hoch. Ab wann gibt es Tendenzen zu Frühlingswetter? Die Grundströmungen sind recht eingefahren - es gibt aber vorsichtige Tendenzen für ein Mitteleuropäisches Hochdrucksystem zum Monatsende hin - und damit passend zu Ostern. Das Langfristmodell zeigt die Temperaturen im April noch normal bis leicht zu kalt, während das Wetter im Mai normal bis leicht zu warm simuliert wird. In der Niederschlagsprognose zeigt sich der April noch leicht zu nass und der Mai leicht zu trocken gegenüber dem langjährigen Mittel ausfallen kann.
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Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 12. März

Der Blick auf die aktuellen Simulationen der Wettermodelle zeigt eines recht deutlich: winterliche Verhältnisse wird es - wenn überhaupt - nur noch in kurzfristiger Form des "Rückseitenwetters" geben. Die Grundströmung dreht bereits zum kommenden Wochenende mit einem Tiefdrucksystem bei England auf südwestliche Richtungen, so dass Deutschland kurzfristig in den "Genuss" milderer Luftmassen kommt - mehr wie +2/+8 Grad sind aktuell aber nicht zu erwarten. Im weiteren Verlauf festigt sich der Wettertrend, dass dieses Tief bei England seine Position in Richtung Deutschland verlagert, was für den Beginn des letzten März-Drittels wechselhaftes und mit +1/+5 Grad eher nasskaltes Wetter zur Folge haben kann - dabei ist nicht auszuschließen, dass der Winter in Lagen oberhalb 400-600 Meter nochmals vorbei schauen kann. Jedoch wird es mit einem zunehmend höheren Sonnenstand für eine evtl. vorhandene Schneedecke schwer sein, sich zu behaupten. Wenn der Winter sich auf dem Rückzug befindet, kommt dann der Frühling? Auch das lässt sich zum heutigen Stand klar mit einem Nein beantworten. Die Zirkulation ist und bleibt weiterhin gestört - das klassische Westwindwetter ist zunächst nicht in Sicht, stattdessen gibt es immer wieder Störungseinflüsse von Hochdrucksystemen, die sich an Orten aufhalten, wo sie für gewöhnlich nicht anzutreffen sind (Skandinavien, Grönland) - unter einem extremen Entwicklungsszenario, wie es heute z.B. das amerikanische Wettermodell zeigt, wäre gar nochmals so etwas wie ein Hauch von Winter zum 26. März nicht auszuschließen, die Wahrscheinlichkeit dafür liegt derzeit mit 18% in einem geringen Bereich. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Wetter im letzten März-Drittel sich in einer nasskalten und z.T. wechselhaften Übergangsphase befinden wird - weder richtig Winter, noch richtig Frühling. Das ist aber zu dieser Jahreszeit in Deutschland ein völlig normales Wetter.

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 11. März

Die winterlichen Verhältnisse mit Schnee und weitestgehend Dauerfrost werden aus heutiger Sicht noch bis zum Wochenende andauern. Ab Samstag nimmt die Tendenz zu wechselhafteren Wetter mit nasskalten Temperaturen zu. Anders ausgedrückt befindet sich das Wetter und den 16./18. März zunehmend in einer Übergangswetterlage zwischen den Jahreszeiten, was sich über das gesamte letzte März-Drittel hinziehen kann. Der Blick auf den Polarwirbel bestätigt diese Annahme im Grunde, er wird zunehmend instabiler. Im letzten März-Drittel wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit winterliches Wetter nur noch in Form von kaltem Rückseitenwetter eine Rolle spielen - ob es dann überhaupt noch für frostige Temperaturen reicht, sei mal dahingestellt. Auch im Zirkulationsmuster gibt es derzeitig keinerlei Hinweise auf eine Kaltluftstruktur über Mitteleuropa - stattdessen macht sich die atlantische Frontalzone im letzten Drittel zunehmend auf den Weg nach Mitteleuropa. Das Langfristmodell bestätigt ebenfalls diesen Wettertrend, war das erste März-Drittel deutlich zu warm, so könnte das Zweite deutlich zu kalt ausfallen und im letzten Drittel normalisiert sich langsam alles. Im Schnitt wird demnach das Wetter im Norden deutlich zu kalt ausfallen, während im Süden - gegenüber dem langjährigen Mittel - normale Temperaturen erwartet werden. Auch die Kontrollläufe zeigen im letzten Drittel ein Temperaturniveau, was dem Durchschnitt entspricht. Was für Temperaturen sind dann zu erwarten? Um es auf den Punkt zu bringen: +3/+8 Grad.

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 10. März

Langsam aber stetig schiebt sich das Winterwetter von Norden nach Süden voran und erreicht zum Mittwoch hin die Alpen. Dabei können zeitweise kräftige und langanhaltende Niederschläge fallen, die verbreitet zu einer Schneedecke von 5-15 cm führen können, örtlich gar bis 25 cm. Ab Mittwoch bessert sich das Wetter etwas, wobei die Tagestemperaturen meist um 0 Grad liegen werden - im Nordwesten und Westen auch bis +4 Grad. Zum Wochenende hin zeigen die Wettermodelle einen Umschwung des Strömungsmusters von nördlichen auf südwestliche Richtungen. Der Grund hierfür ist die Verlagerung des Hochdrucksystems nach Osten, so dass ein Tiefdrucksystem vom - Atlantik her kommend - auf seiner Vorderseite milde Luftmassen nach Deutschland führen kann. Kommt dann der Frühling? Nein! Eine stabile Großwetterlage ist derzeitig nicht in Sicht und zum heutigen Stand liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Übergangswetterlage im letzten März-Drittel sehr hoch. Was heißt Übergangswetterlage? Bei einer Übergangswetterlage gibt es weder "Fisch noch Fleisch" - das Wetter zeigt sich dabei meist wechselhaft in rascher Abfolge von Hochdruck und Tiefdruck. Stürmische Winde, Regen, Sonnenschein und auch Schneeschauer sind dann möglich - anders ausgedrückt könnte man es auch Aprilwetter nennen.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal

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