Wetter Frühling 2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 25. März

Der positive Temperaturtrend bleibt nach Ostern in den Wettermodellen grundsätzlich erhalten, auch wenn für Sie nasskalte Werte zwischen +3/+12 Grad vermutlich nicht gerade erfreulich sind. Aber es ist auch erst Anfang April, das sollte man nicht überschätzen - und der April macht, was er will. Warum ist das so? Mit höherem Sonnenstand kommen die über dem Winter "eingeschlafenen" Luftmassen durch höhere Temperaturgegensätze vom Land und Wasser so richtig in Schwung. An einem Tag kann es +20 Grad geben, während es am darauf folgenden Tag schon wieder Schneeschauer gibt. Solche Kapriolen sind für den April völlig normal und auch in diesem Jahr sieht es ganz danach aus, als ob es diese Wetterextreme geben wird. Der Grund ist die zähe Kaltluft und in Verbindung mit der derzeitig vorhandenen Schneedecke hat es die milde Luft noch schwer, sich zu behaupten. Da muss sich die Zirkulation auf dem Atlantik grundsätzlich ändern - das ist aber nach den aktuellen Simulationen nicht der Fall. So ist zum heutigen Stand bis zum 5. April eine mäßig warme und wechselhafte Witterung mit Werten zwischen +3/+12 Grad eine durchaus wahrscheinliche Variante. Die zweite Variante der Wettermodelle ist die der raschen Erwärmung durch eine südwestliche Luftströmung, die heute aber einen "Dämpfer" erlitten hat. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe zeigt z.B. für den 4. April Werte zwischen +1/+15 Grad, wobei der Mittelwert bei +8 Grad liegt. Das Langfristmodell zeigt für das Wetter im April im Süden eine leicht zu milde, sonst normale Temperaturtendenz, während das Wetter im Mai normal bis leicht zu mild ausfallen kann. In der Niederschlagsimulation geht der Trend zu einen trockenen Norden und etwas zu nassen Süden.
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Wetter im Frühling 2013 - Wettertrend vom 24. März

Der Temperaturtrend über Ostern ist mit einem langwelligen Tiefdrucksystem auf dem Atlantik von Grundsatz her zunächst einmal positiv, da auf der Vorderseite des Tiefs mit einem breiten Zustrom milderer Luftmassen aus dem Süden zu rechnen ist. Nun befindet sich die Zirkulation Anfang April in einem sehr labilen Zustand, was eben zu dem bekannten Aprilwetter führen kann. Ein recht milder und warmer Abschnitt ist in den ersten 5 Apriltagen nicht unwahrscheinlich, jedoch droht durch Zirkulationsschwankungen die kalte Luft aus dem Norden in Richtung Süden durchzubrechen - am wahrscheinlichsten ist damit zwischen dem 5.-10. April zu rechnen. Wird denn stabileres Wetter in Aussicht gestellt? Zunächst nicht, Erfahrungsgemäß hält sich die gestörte Zirkulation noch bis Mitte April hinein. Richtig winterliche Verhältnisse mit Dauerfrost und lang anhaltendem Schneefall sind nach Ostern aber kaum mehr zu erwarten.

Wetter im Frühling 2013 - Wettertrend vom 23. März

Zwar bleibt der milde Wettertrend für die ersten Apriltage im wesentlichen bestehen, jedoch bleibt der hohe Luftdruck bei Grönland nach dem amerikanischen Wettermodell erhalten. Die Folge daraus ist eine weiterhin sehr südlich verlagerte Tiefdruckrinne mit kalten Luftmassen über Skandinavien. Ein Impuls in Form eines Tiefdrucksystems über dem östlichen Skandinavien reicht aus, um die kalte Luft aus dem Norden erneut nach Süden strömen zu lassen - klassisches Aprilwetter wäre das Ergebnis. Eine andere Lösung zeigt das europäische Wettermodell mit einer Hochdruckblockade zwischen England und Skandinavien, was die Tiefdruckgebiete überwiegend auf dem Atlantik festhält und nicht nach Deutschland übergreifen lässt. dabei liegt Deutschland zunächst auf der kalten Ostseite des Hochs, so dass - je nach Sonnenscheindauer - zwischen +1/+8 Grad möglich sind. Im weiteren Verlauf sollte sich das Hoch weiter nach Osten bewegen, was die Optionen auf eine südwestliche und milde Grundströmung erhöht. Geht es nach den Kontrollläufen, so hält sich die Witterung im ersten April-Drittel mit Temperaturen zwischen +7/+12 Grad überwiegend am Durchschnitt des langjährigen Temperaturmittels. Das Langfristmodell simuliert in seiner heutigen Wetterprognose für den April leicht zu kaltes bis normales Wetter und im Mai normales bis leicht zu warmes Wetter. Die Niederschlagstendenzen sind dabei im Süden etwas höher als im Norden einzustufen.

Wetter im Frühling 2013 - Wettertrend vom 22. März

Die Wettervorhersage für die kommende Woche zeigt schon wohin der Wettertrend geht - von winterlich / nasskalt bis zu teils vorfrühlingshaften Temperaturen über Ostern und darüber hinaus? Schaut man sich die Positionen der Wettersysteme für Anfang April an, so ist das Hoch bei Grönland Ortstreu und kann sich Phasenweise wieder bis nach Skandinavien hin ausbreiten, gleichzeitig positioniert sich ein erneutes Tiefdrucksystem über dem östlichen Skandinavien. Somit bleibt auch im April die Gefahr von Kaltluftausbrüchen bestehen, was für klassisches und abwechslungsreiches Aprilwetter spricht. Dennoch ist der Wettertrend im ersten April-Drittel gar nicht so schlecht. Zwar wechselhaft, jedoch mit ansteigenden Temperaturen. Das Temperaturspektrum für den 3. April zeigt, was mit Werten zwischen +4/+17 Grad möglich ist. Das würde auch gut zu den statistischen Werten der vergangen Jahren passen, bei der sehr häufig eine milde Anfangsphase im April gegeben war, während zum 5./7. April hin sich das typische Aprilwetter durchgesetzt hat.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +5,0 +2,4 +1,1 208,7 l/m² - zu trocken
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