Wetter Frühling 2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2013 - Wettertrend vom 2. April

Bereits am kommenden Donnerstag beginnt die Veränderung der Großwetterlage. Das Hochdruckgebiet bei England nimmt Kontakt mit dem Azorenhoch auf und führt auf seiner Ostseite kalte Luftmassen nach Deutschland. Was bedeutet "kalte Luftmassen" - wieder Schneefall? Zum heutigen Stand werden die Temperaturen am kommenden Wochenende auf etwa +4/+8 Grad steigen - wenn, dann ist die größte Wahrscheinlichkeit für Schnee auf den Osten, bzw. Nordosten begrenzt. Bereits zum Sonntag sollte sich die Großwetterlage umgestellt haben, so dass sich das Hoch in Richtung Azoren abzieht. Gleichzeitig wird das Atlantikwetter wieder aktiver und weitet seinen Einfluss bis nach Mitteleuropa aus, so dass mit einer überwiegend westlichen Luftströmung ab dem 10. April relativ milde Luftmassen (+6/+12 Grad) nach Deutschland geführt werden können, wobei der Grundcharakter zunehmend wechselhafter wird. Im weiteren Verlauf gibt es drei mögliche Varianten. Die wahrscheinlichste Variante (38%) ist ein "aufwölben" des Azorenhochs über Mitteleuropa, was relativ rasch zu einer Südwest- bis Westwetterlage führt und die Temperaturen ab dem 13./15. April auf frühlingshafte Werte zwischen +12/+17 Grad ansteigen lassen kann (nach dem amerikanischen Wettermodell könnten auch bis +20 Grad möglich sein). In der zweiten Variante (33%) bleibt das Tief bei England nichts Ortsfest, sondern verlagert seine Position über Deutschland, was wechselhaftes und mit +6/+11 Grad nur mäßig mildes Wetter mit sich bringt. Die dritte Variante (19%) ist eine erneute Abkapselung des Hochdrucksystems bei den Azoren in Richtung Island, was im Grunde das Wetter zur Folge hat, welches aktuell wetterbestimmend ist - eine kühle Trogwetterlage. Die Kontrollläufe haben einen deutlich positiven Temperaturtrend - so liegt das Temperaturspektrum am 13. April zwischen +5/+20 Grad. Zusammenfassend bleibt das Wetter im ersten April-Drittel unterkühlt. Zum zweiten April-Drittel wird das Wetter zunehmend wechselhafter aber mit einem positiven Temperaturtrend. Ab dem 13. April erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf frühlingshafte Temperaturen. Das Langfristmodell zeigt - Aufgrund des unterkühlten ersten April-Drittels - in seiner heutigen Wetterprognose einen in ganz Deutschland zu kalten April. Im Süden mit -0,5/-1 Grad leicht zu kalt, etwa nördlich der Mittelgebirge mit -1/-2 Grad deutlich zu kalt. In der Niederschlagsprognose fällt das Wetter im April demnach etwas zu trocken aus.
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Wetter im Frühling 2013 - Wettertrend vom 1. April

Die Umstellung der Großwetterlage wird zum 6./8. April von den Wettermodellen zunehmend konkreter berechnet. Das derzeitig wetterbestimmende Hoch, welches relativ kühle Luftmassen aus nördlichen bis östlich Richtungen nach Deutschland führt, verlagert sich zum kommenden Wochenende weiter auf den Atlantik hinaus und "fusioniert" dort mit dem Azorenhoch, was einer völligen Atlantikblockade entspricht. Ein neuerlicher Kaltluftschwall aus nördlichen Richtungen ist zwischen dem 6./11. April damit sehr wahrscheinlich (51%). Das erste April-Drittel fällt damit deutlich zu kalt aus. Wann kommt der Frühling, bzw. frühlingshafte Temperaturen jenseits der +13 Grad? Zum heutigen Stand deutet vieles darauf hin, dass dies im zweiten April-Drittel der Fall sein kann. Zum einen ist die Umstellung der Großwetterlage mit einer Hochdruckblockade auf dem Atlantik der Beginn einer ernstzunehmenden Wetterumstellung und zum anderen zieht der Jetstream aus südwestlichen Richtungen zum Ende des ersten April-Drittels deutlich an. Welche Auswirkungen kann das auf das Wetter haben? Das "aufgestellte" Hoch auf dem Atlantik beginnt mit zunehmender Wetteraktivität auf dem Atlantik zu "kippen" und legt sich dabei von Südwest nach Nordost quer über Mitteleuropa. Die Grundvoraussetzungen für mildes, teils frühlingshaftes Wetter sind ab dem 12. April durchaus gegeben und aktuell mit 38% auch die wahrscheinlichste Wetterentwicklung. Eine weitere Variante ist der Durchbruch der Frontalzone bis nach Mitteleuropa (28%), was tendenziell ebenfalls milderes Wetter zu Folge hat, jedoch auch mit einer Zunahme von Niederschlägen und teils stürmischen Winden einhergehen kann. Und die Dritte Variante kennen Sie schon - das Hoch auf dem Atlantik kapselt sich erneut ab und bildet einen autarken Hochdruckkern zwischen Island/England und führt weiterhin kühle Luftmassen von Nord nach Süd, was klassisches Aprilwetter zu Folge hat (18%). Die Kontrollläufe bestätigen auch heute den positiven Temperaturtrend im zweiten April-Drittel, so dass das Temperaturspektrum bspw. am 13. April zwischen +4/+19 Grad liegt. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr: Wettertrend Sommer 2013.

Wetter im Frühling 2013 - Wettertrend vom 31. März

Man darf gar nicht so genau darüber Nachdenken, dass es zu Weihnachten 2012 +18 Grad gegeben hat, während man zu Ostern 2013 "leise rieselt der Schnee" anstimmen kann. So ist aber das Wetter - es richtet sich nicht nach den Wünschen der Menschen. Wer auf den Frühling wartet, muss sich noch etwas gedulden. Nach den aktuellen Simulationen bleibt das Wetter im ersten April-Drittel mit +4/+8 Grad überwiegend unterkühlt - zudem im Osten und Süden meist trüb, bzw. stark bewölkt mit etwas Niederschlag, während im Norden und Westen zeitweise die Sonne zum Vorschein kommen kann und die Temperaturen auch bis +10 Grad erreichen können. Die Großwetterlage bleibt zunächst, mit einem Hoch bei England, Island, Skandinavien und einer Tiefdruckrinne über dem Mittelmeer, herbstlich. Wie bereits in den vergangenen Tagen beschrieben, nimmt das Hochdruckgebiet im weiteren Verlauf zum 7. April hin "Kontakt" zum Azorenhoch auf und kann eine Atlantikblockade aufbauen. Dabei kann es unter ungünstigen Bedingungen nochmals zu einem Kaltluftausbruch über Mitteleuropa kommen. Die Folge daraus wäre das klassisch wechselhafte Aprilwetter mit Schnee- und Graupelschauern. Und dennoch bildet diese Umstellung den Grundstein für milderes, ja fast schon frühlingshaftes Wetter - wenngleich dies erst zögerlich im zweiten April-Drittel eintreten wird. Warum? Die Zirkulation normalisiert sich zunehmend und die Wetterküche auf dem Atlantik kommt in Schwung, was das Wetter in Mitteleuropa zwar wechselhafter macht, dafür werden mildere Temperaturen aus südlichen Richtungen nach Norden transportiert. Für alle, die auf den Frühling warten, gäbe es noch ein Optimum einer solchen Großwetterlage - die Südwestwetterlage mit Hochdruck über dem Mittelmeer. Sofern sich diese Variante durchsetzen kann, so sind die +20 Grad im zweiten April-Drittel nicht weit entfernt. Sollte die Hochdruckblockade auf dem Atlantik aber stärker und stabiler ausfallen, so ist mit einer Fortdauer der unterkühlten Witterung im zweiten April-Drittel zu rechnen. Welches Szenario ist wahrscheinlicher? Unterkühltes Wetter bis zum 10. April, im Anschluss wechselhafter dabei langsam ansteigende Temperaturen auf Werte über +10 Grad. Frühlingshaftes Wetter mit Temperaturen über +13 Grad im zweiten April-Drittel sind zum heutigen Stand sehr wahrscheinlich (45%). Die Kontrollläufe stützen den wechselhaften, aber zunehmend milderen Wettertrend - das Temperaturspektrum zeigt z.B. für den 12. April Werte zwischen +4/+15 Grad.

Wetter im Frühling 2013 - Wettertrend vom 30. März

Die Großwetterlage zeigt sich im ersten April-Drittel auf eine nasskalte Variante eingefahren zu haben. Das Hoch zwischen Island, England und Skandinavien ist dabei bis zum 7. April wetterbestimmend und sorgt in Mitteleuropa mit +3/+9 Grad für unterkühlte Temperaturen. Ein "Lichtblick" tut sich dennoch im Zeitraum zwischen dem 6. und 8. April auf - nach den Simulationen der Wettermodelle könnte das Hoch seinen Schwerpunkt in Richtung England, Spanien, Azoren verlagern. Zunächst hat diese Umstellung in Form einer Kaltluftadvektion und Blockadehaltung eine negative Auswirkung auf die Temperaturen - grundsätzlich wird damit aber der Grundstein gelegt, der ein Wegbereiter für das Frühlingswetter sein kann. Das wäre dann der Fall, wenn sich das Hoch weitgehend auf die Azoren zurückziehen kann und der Jetstream dadurch eine nördlichere Bahn einnimmt - gleichzeitig kommt die Wetterküche auf dem Atlantik in Gang, so dass sich die Frontalzone bis nach Mitteleuropa durchsetzen könnte. Was für Wetter hätte das in Deutschland zur Folge? Wechselhaftes, aber mit +7/+14 Grad doch deutlich milderes Wetter. Soweit der "positive" Ausblick - welche Varianten sind noch möglich? Wenn das Hoch auf dem Atlantik eine Blockadehaltung einnimmt und dabei gleichzeitig in Richtung Island/Grönland "aufkeilt", erneuert sich die kalte Trogwetterlage (Erhaltungsneigung) über Mitteleuropa. Mehr als +4/+10 Grad wären dann kaum möglich und das klassische Aprilwetter mit kräftigen Graupel- und Schneeschauern wäre die Folge daraus. Was zeigen die Kontrollläufe? Die Mehrheit der Simulationen zeigt gegenüber dem langjährigen Mittel eine um bis zu 3 Grad unterkühlte Wetterlage im ersten April-Drittel, erst im zweiten April-Drittel steigt in den Simulationen die Wahrscheinlichkeit auf frühlingshafte Temperaturen jenseits der +13 Grad an. Wohin die Reise gehen kann, zeigt das Temperaturspektrum der Kontrollläufe zum 12. April mit +1/+15 Grad. Das Langfristmodell simuliert in seiner heutigen Wetterprognose für den April etwa nördlich der Mittelgebirge deutlich zu kaltes Wetter (-0,5 bis -2 Grad zu kalt), südlich davon leicht zu kaltes bis normales Wetter. Dabei zeigt sich im Niederschlagstrend ein trockener Westen und Norden und ein leicht zu nasser Süden, was für das Blockadehoch bei England spricht.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +5,0 +2,4 +1,1 208,7 l/m² - zu trocken
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