Wetter Frühling 2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 14. April

Das teils sehr warme und wechselhafte Wetter bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% bis zum 17./18. April erhalten. Im weiteren Verlauf zeigen die Simulationen der Wettermodelle eine sich verändernde Großwetterlage. Bereits zum kommenden Wochenende "drücken" die Tiefdrucksysteme die sehr warme Hochdruckbrücke nach Osten hin weg und auf dem Atlantik wölbt sich das Azorenhoch auf. Somit entsteht mit einer Wahrscheinlichkeit von 52% eine Nordwestwetterlage über Deutschland. Was hat das für Wetter zur Folge? Zunächst "bröckelt" die Hochdruckbrücke, so dass es zum Wochenende noch überwiegend trocken bleiben sollte - nur im Süden könnte sich ein abziehendes Mittelmeertief bemerkbar machen. Die Temperaturen gehen mit einer strammen westlichen bis nordwestlichen Strömung auf +9/+14 Grad zurück. Wie in den vergangenen Tagen bereits berichtet, besteht ab dem 20. April zunehmend das Potential für wechselhaftes und leicht unterkühltes Aprilwetter - Schnee- und Graupelschauer sind dabei weiterhin nicht auszuschließen. Das Temperaturspektrum zeigt z.B. für den 24. April mit Werten zwischen +4/+19 Grad und einem Temperaturmittel von +12 Grad wohin der Wettertrend geht. Wie wahrscheinlich ist diese kühle Periode? Beide Wettermodelle simulieren ein ähnliches Szenario und auch die Kontrollläufe stützen diese Variante - sie ist damit äußerst wahrscheinlich. Es könnte jedoch durch Verschiebung der Hochdruckposition auf dem Atlantik noch eine gemäßigte Variante eintreffen, dann bleibt es unter Hochdruckeinfluss überwiegend trocken und mit +12/+16 Grad frühlingshaft mild - die Eintreffwahrscheinlichkeit dieser Variante ist jedoch mit 35% zunehmend weniger Wahrscheinlich geworden. Wie lange könnte diese kühle Wetterperiode anhalten? Sollte sich tatsächlich diese Nordwestwetterlage einstellen, so sollte das letzte April-Drittel überwiegend von klassischem Aprilwetter dominiert sein. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr: Wettertrend im Mai.
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Wetter im Frühling 2013 - Wettertrend vom 13. April

Wie in den vergangenen Wetterprognosen schon angekündigt, nehmen die Unsicherheiten ab dem 17. April zu. Mit Temperaturen zwischen +13/+20 Grad bleibt es mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von 56% bis zum 20. April frühlingshaft warm. Die Hochdruckbrücke zwischen den Azoren und Russland kann sich dabei mehr oder minder behaupten, bekommt es aber immer wieder mit Tiefdruckeinfluss zu tun. Somit wird das Wetter in Deutschland ab dem 17. April zunehmend wechselhafter und auch die Temperaturen springen dabei von frühsommerlich (17/22 Grad) auf frühlingshaft (13/17 Grad) bis hin zu mäßig milden Temperaturen (+8/+14 Grad). In die Wetterküche kommt zunehmend mehr Dynamik rein, so dass man die Zeit zwischen dem 17./24. April durchaus als Apriltypisch bezeichnen kann. Schnee- oder Graupelschauer sind aber aktuell mit einer Wahrscheinlichkeit von 20% eher unwahrscheinlich - aber auch (noch) nicht ganz ausgeschlossen. Das Temperaturspektrum zeigt bspw. für den 24. April mögliche Temperaturen von +6/+24 Grad, im Mittel liegen die Temperaturen bei +14 Grad. Zusammenfassend wird das Wetter bis zum 17. April überwiegend frühsommerlich mit täglichen Regenschauern, darüber hinaus kühlt es sich etwas ab, es bleibt aber bis zum 20. April frühlingshaft. Im letzten April-Drittel nimmt die mäßig milde Variante eine höhere Wahrscheinlichkeit ein. Das Langfristmodell zeigt für das Wetter im Mai weiterhin normale Temperaturen mit dem Trend etwas zu trocken bis normal aufzufallen.

Wetter im Frühling 2013 - Wettertrend vom 12. April

Bis zum 17. April bleibt es überwiegend mit +15/+20 Grad frühlingshaft. Zwischen dem 17.-20. April nehmen die Unsicherheiten zu, wobei die Wahrscheinlichkeit für frühlingshafte Temperaturen mit 65% hoch bleibt. Im letzten April-Drittel zeigt der Wettertrend jedoch zunehmend in die negative Richtung. Der Grund hierfür ist das Hochdrucksystem, welches seine ursprüngliche Position der Hochdruckbrücke aufgibt und sich in Richtung Norden verlagert. Dabei wird die sehr milde Südwestströmung unterbrochen, so dass die für April typischen Temperaturen mit +10/+15 Grad Einzug halten können (48%). Je nach Position des Hochdrucksystems sind noch weitere Varianten denkbar – wandert es zu weit nach Westen, kann eine kühlere Troglage mit +7/+13 Grad wetterbestimmend sein, wandert es weiter nach Osten, so sind frühsommerliche Temperaturen von +17/+24 Grad möglich. Die Kontrollläufe bestätigen die Apriltypischen Temperaturen – als Beispiel dient das mögliche Temperaturspektrum am 23. April von +5/+17 Grad, wobei das Mittel bei +13 Grad liegt. Man darf vom April noch nicht zu viel erwarten – so liegen die Temperaturen am kommenden Sonntag und Montag mit +12 Grad weit über dem Durchschnitt für die sonst mit +8/+13 Grad normalen Temperaturen im April. Zusammenfassend bleibt es im zweiten April-Drittel frühlingshaft, zu Beginn des letzten April-Drittel geht der Wettertrend zunehmend in Richtung Apriltypisches Wetter

Wetter im Frühling 2013 - Wettertrend vom 11. April

Der Winter ist definitiv vorbei - zwar kann es im April noch den einen oder anderen Kälterückfall geben, eine längere Kaltperiode ist zum heutigen Stand zunehmend unwahrscheinlich geworden. Mit dem derzeitig hohen Sonnenstand bedarf es für eisige Temperaturen am Boden Kaltluftmassen in der Höhe von -10 Grad und mehr und die sind aktuell nicht ersichtlich. Die kräftige Zirkulation vertreibt bis zum Wochenende die kalten Luftmassen aus Skandinavien, was einen Kaltlufteinbruch zunehmend erschweren wird - aber nicht unmöglich macht. Bis zum 16./17. April ist die Großwetterlage einer Hochdruckbrücke von den Azoren bis nach Russland als sehr wahrscheinlich zu bezeichnen. Dabei kann das Wetter im Norden phasenweise von Tiefdrucksystemen und kühleren Temperaturen beeinflusst werden, während das Wetter im Süden überwiegend frühlingshaft bleiben wird. Darüber hinaus gibt es drei mögliche Varianten. Zum einen die Ausbildung eines eigenständigen mitteleuropäischen Hochdrucksystems mit Ausweitung nach Skandinavien (38%) - je nach Lage des Hochs kann das sehr warme (+16/+22 Grad) oder mäßig milde Temperaturen (+10/+15 Grad) zur Folge haben. Die zweite Variante ist eine Verschiebung des Hochdruckgefüges in Richtung Island mit Troglage Mitteleuropa (29%) - im Winter hätte das Schneefall zur Folge, im April typisches Aprilwetter mit Schnee-, Graupel- und Regenschauern bei Temperaturen zwischen +5/+12 Grad. Als Dritte und mit 21% eine recht unwahrscheinliche Variante ist der Durchbruch der atlantischen Frontalzone bis nach Mitteleuropa, was wechselhaftes und mit 12/17 Grad frühlingshafte Temperaturen zur Folge hätte. Die Kontrollläufe bestätigen die zunehmenden Unsicherheiten für das Wetter im letzten April-Drittel - so liegt das Temperaturspektrum am 24. April zwischen +7/+24 Grad und im Mittel bei etwa +15 Grad. Das Langfristmodell reagiert auf die bevorstehenden sehr warmen Temperaturen, die teilweise bis +10 Grad über dem normal üblichen Temperaturmittel liegen. War der April Anfangs noch in ganz Deutschland als deutlich zu kalt eingestuft worden, so zeigt sich der Westen und Süden zwischenzeitlich normal, während der Osten und Norden noch zu kalt simuliert werden. In der Niederschlagsbetrachtung ist im April mit deutlich zu trockenem Wetter zu rechnen, was die Wetterprognose mit Hochdruck über Mitteleuropa stützt. Für das Wetter im Mai gibt es noch keinen wesentlichen Wettertrend - alles im normalen Bereich.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +2,4 +1,3 +0,0 172 l/m² - normal

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