Wetter Frühling 2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 5. Mai

Der grobe Fahrplan zum Wetter an Christi Himmelfahrt (Vatertag) steht nahezu fest - es wird zum heutigen Stand ungemütlich und deutlich kühler. Der Grund hierfür ist die seit Tagen in den Simulationen beobachtete "Zerstörung" der Hochdruckbrücke über Mitteleuropa durch ein Tiefdrucksystem bei England, welches im weiteren Verlauf sein Zentrum nach Skandinavien verlagert. Dabei möchte das Hochdrucksystem auf dem Atlantik keinesfalls seinen Einfluss auf das Wettergeschehen in Mitteleuropa verlieren und schiebt mit einer höherer Wahrscheinlichkeit einen schwachen Keil über Frankreich nach Deutschland, so dass das regnerische Wetter am Donnerstag nur vorübergehend sein wird. Tendenziell wird es im Süden freundlicher und mit +15/+19 Grad auch wärmer werden, als bei +11/+16 Grad im Norden, wo dichte Bewölkung und ein paar Schauer Wetterbestimmend sein werden. Zusammenfassend kommt Deutschland aber noch einmal mit einem "blauen Auge" davon, die Simulationen der letzten Tage hatten teils stark unterkühlte Temperaturen von +8/+13 Grad im Programm. Blickt man auf die Kontrollläufe, so sind die Kaltlösungen bspw. für den 12. Mai mit einem Temperaturspektrum von +11/+19 Grad und einer mittleren Temperatur von +15 Grad weitestgehend vom Tisch. Eine grundlegende Stabilität der Großwetterlage ist darüber hinaus (12. bis 15. Mai) nicht zu erkennen. Hoher Druck festigt sich auf dem Atlantik, was Tiefdrucksysteme auf eine nördlichere Bahn lenkt und über Mitteleuropa potentiell auf der Ostflanke des Hochs in Richtung Mittelmeer "abrutschen" können. Im Wettertrend neigt die Großwetterlage dazu, sich in eine Nordwestwetterlage einzupendeln, da der Hochdruckkeil nach Mitteleuropa nicht stark genug erscheint um das zu verhindern. Was für Wetter hätte das zur Folge? Wechselhaft, teils frühlingshaft warm (Vorderseite - Tageswerte um 19 Grad)), teils mäßig mild (Rückseite - Tageswerte um +15 Grad). Die Wettersingularität der Eisheilgen schlägt wohl auch in 2013 wieder zu. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr im Wettertrend zum Wetter an Pfingsten.

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Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 4. Mai

Die Wetterentwicklung bleibt zu Christi Himmelfahrt spannend. Ein "Extrem" ist dabei heute erneut das amerikanische Wettermodell, welches die Temperaturen am Vatertag mit teils kräftigem Dauerregen von +17/+20 Grad auf +9/+16 Grad absinken lässt. Das Tief bei England durchbricht dabei die Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und dem Russlandhoch mit Leichtigkeit und führt im weiteren Verlauf noch kühlere Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Deutschland, so dass am Freitag nur noch Temperaturen zwischen +7/+12 Grad zu erwarten sind. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag ist mit Temperaturen zwischen +4/-3 Grad erhöhte Nachtfrostgefahr gegeben - die Eisheiligen lassen grüßen. Die Luft wird dafür deutlich trockener, so dass die Niederschlagstätigkeit von abnehmender Tendenz ist und zum Samstag und Sonntag die Sonne für längere Zeit zum Vorschein kommen kann. Die Temperaturen steigen dank des Sonnenscheins wieder auf +13/+17 Grad an. Nachfolgend versucht das Azorenhoch wieder eine Verbindung zum Russlandhoch aufzubauen, scheitert jedoch zunächst "kläglich" an dem sich über Skandinavien positionierten Tiefdruckzentrum und zieht sich auf den Atlantik zurück. Es kommt, wie es kommen muss - eine Troglage übernimmt das Wettergeschehen Deutschland zwischen dem 13./16. Mai mit Temperaturen zwischen +9/+17 Grad. Etwas anders sieht es das europäische Wettermodell - der Wetterumschwung kommt auch hier zu Christi Himmelfahrt, jedoch kann ein Hochdrucksystem rasch nachfolgen und die so eingeflossene Kaltluft fühlt sich bei Sonnenschein dann doch wieder recht angenehm an, dennoch bleibt auch nach dieser Simulation der Vatertag nicht trocken. Im weiteren Verlauf wird das Hoch auf dem Atlantik in Position gehalten und dessen Einfluss weitet sich Phasenweise nach Deutschland aus - demnach steigen die Temperaturen auf Tageswerte zwischen +15/+21 Grad. Die Kontrollläufe folgen dieser mäßig milden Variante heute mehrheitlich - das Temperaturspektrum liegt bspw. am 14. Mai zwischen +7/+19 Grad und erreicht im Mittelwert +14 Grad. Der Blick auf das Langfristmodell zeigt für den Mai deutlich zu trockenes Wetter, was eben für einen Fortbestand des Hochdrucks über Mitteleuropa spricht - bei den Temperaturen simuliert das Langfristmodell einen normalen Temperaturverlauf für den Mai. Ob der rasante Wetterumschwung so kommt, wie es das amerikanische Wettermodell heute simuliert, bleibt noch abzuwarten. Aus diesem Grund gibt es im Laufe des Abends eine Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update:
Beide Wettermodelle bleiben bei ihren Varianten - kühleres Wetter ab Donnerstag, wobei beim europäischen Wettermodell das Hochdruckgebiet schneller nach rückt. Alles im Allem wenig Veränderung, somit bleiben die Variationen zwischen mäßig und frühlingshaft mild.

Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 3. Mai

Passend zu Christi Himmelfahrt (Vatertag) ändert sich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Großwetterlage in eine West- bis Nordwestwetterlage. Dabei ist es an Christi Himmelfahrt zunächst mit +17/+21 Grad noch relativ warm, aber bereits im Nordwesten macht sich mit +11/+13 Grad die kühlere Luft bemerkbar. Leider simulieren heute sowohl das amerikanische, als auch das europäische Wettermodell diese Großwetterlage ähnlich, so dass die Wahrscheinlichkeit mit 54% für diese mäßig milde Wetterlage zunimmt. Am Freitag steigen die Temperaturen nur noch auf +7/+12 Grad, dazu bläst ein strammer Wind aus nordwestlichen Richtungen und treibt die Regenschauer übers Land. Es sieht zum heutigen Stand tatsächlich so aus, als ob die Eisheiligen ihrem Ruf und ihrer Singularität auch in 2013 gerecht werden. Gibt es noch andere Varianten? Ja, die gibt es und betrachtet man die Kontrollläufe, so sind die Hauptläufe jeweils die kältesten Varianten. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 13. Mai zwischen +5/+19 Grad, wobei das Mittel bei +14 Grad liegt. Auch wenn vieles auf die Eisheiligen hindeutet, zeigen die Kontrollläufe deutlich, wie unsicher die Wetterentwicklung zwischen dem 8./11. Mai noch ist. Aufgrund dieser Unsicherheit, werden wir im Laufe des Abends ein Update dieser Wetterprognose veröffentlichen.
Update:
Im Tagesverlauf gab es keine wesentlichen Veränderungen. Die Hochdruckbrücke von den Azoren bis nach Russland reichend wird durch ein Tief bei England "zerstört", so dass nachfolgend kühlere Luftmassen nach Deutschland einfließen können
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Wetter im Frühling 2013 - Wetterprognose vom 2. Mai

Gestern wurden vom amerikanischen Wettermodell einige Variationen gezeigt, die in der kommenden Woche zu einer kühlen Troglage über Mitteleuropa geführt hätten. Diese sind heute weitestgehend vom Tisch, bzw. wurden im Zeitraum nach hinten verschoben, so dass das amerikanische und europäische Wettermodell sich über das Wetter in der kommenden Woche überwiegend einig sind. Das Hochdruckgebiet schiebt sich von Südwesten in Richtung Skandinavien und beeinflusst dabei das Wetter in Deutschland mit einer überwiegend warmen Luftströmung aus östlichen Richtungen. Dabei kann es von Montag bis Mittwoch entlang der Alpen immer wieder ein paar Schauer oder Gewitter geben, sonst bleibt es bei wechselnder Bewölkung und Sonnenschein niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen weiter an und erreichen bis zum Mittwoch mit +19/+24 Grad frühsommerliche Werte und können unter günstigen Bedingungen auch sommerliche Werte von über +25 Grad erreichen. Ob sich die labile Hochdruckbrücke über Mitteleuropa über den 8. Mai hinaus behaupten kann, wird heute in Frage gestellt, da die Tiefdruckausläufer vom Atlantik her vermehrt in Richtung Mitteleuropa drücken. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so ist eine turbulente und zunehmend kühlere Wetterphase zwischen dem 9./13. Mai nicht auszuschließen, da die Hochdruckbrücke dem Tiefdruck nicht standhalten kann und es zu einer Abspaltung in Form eines Azoren- und Russlandhochs kommt - Deutschland liegt in der kühlen Mitte (Troglagengefahr). Auch nach dem europäischen Wettermodell macht sich der Tiefdruckeinfluss am 9. Mai bemerkbar, jedoch zieht hier das Hoch rasch nach, so dass es bereits zum 10. Mai wieder trockener und wärmer wird. Die Kontrollläufe zeigen mehrheitlich bis 11. Mai frühsommerliches Wetter mit etwas Niederschlag. Ab dem 12. Mai geht der Wettertrend zu kühlerem Wetter über, so dass das mögliche Temperaturspektrum bswp. am 13. Mai zwischen +10/+18 Grad und im Mittel bei +16 Grad liegt. Zum heutigen Stand ist die Wettersingularität der Eisheilige zwischen dem 11./15. Mai nicht unwahrscheinlich, wenngleich (noch) nicht extrem ausgeprägt. Der nächste Wettertrend erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem aktualisierten Wettertrend zum Pfingstwetter.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,6 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,8 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +10,4 +2,2 +1,5 710 l/m² - zu trocken


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