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Weihnachtswetter: Das Potential von Hochwasser und örtlichen Überflutungen steigt an

| M. Hoffmann

Eine turbulente und windige Wetterlage bleibt Deutschland bis Weihnachten erhalten. Hinzukommt zeitweiliger Niederschlag, welcher durch seine Ergiebigkeit die Flusspegel weiter ansteigen und örtliche Überflutungen nicht ausschließen lässt. Klar ist, langweilig wird das Wetter vor und auch über Weihnachten nicht.

Keine weiße Weihnachten - dafür turbulentes Herbstwetter
Keine weiße Weihnachten - dafür turbulentes Herbstwetter

Etwa nördlich einer Linie von Kiel und Berlin ist heute mit etwas Sonnenschein und einem weitgehend trockenen Wettercharakter zu rechnen. Weiter nach Süden verdichtet sich die Bewölkung und mit zeitweiligem Niederschlag unterschiedlichster Intensität und Dauer ist zu erwarten. Der Wind kommt kräftig und kann auch über tieferen Lagen für stürmische Windböen sorgen. Schwere Sturmböen sind über exponierten und den höheren Lagen sowie über den Küsten von Nord- und Ostsee möglich. Orkanartige Windböen lassen sich nicht komplett ausschließen. Es empfiehlt sich, die folgenden Hinweise zu beachten: Windprognose || Warnlagenbericht || Unwetterwarnungen. Die Temperaturen erreichen +5 bis +10 Grad und können über dem Nordosten auf +2 bis +5 Grad zurückgehen.

Grenzwetterlage

Am 23. Dezember baut sich über Deutschland eine Luftmassengrenze auf. Während die Temperaturen westlich einer Linie von Hamburg und Dresden +4 bis +8 Grad und ganz über dem Westen bis +10 Grad erreichen, bleibt es nach Osten mit +1 bis +4 Grad vergleichsweise frisch. Entlang der Luftmassengrenze kommt es in einem breiten Streifen zwischen Bremen und dem Bayerischen Wald zu länger andauerndem und ergiebigen Niederschlag. Der Niederschlag geht überwiegend in flüssiger Form nieder, kann sich am Abend nach Osten verfestigen und als Schnee oder Nassschnee niedergehen. Punktuell ist die Ausbildung einer Schneedecke nicht auszuschließen. Weiter nach Südwesten schwächt sich die Niederschlagstätigkeit ab. Der Wind kommt östlich der Luftmassengrenze schwach aus westlichen Richtungen und frischt nach Westen stark böig auf. Über exponierten Lagen lassen sich stürmische Windböen nicht ausschließen.

Das Wetter an Heiligabend

Ungewöhnlich warmes Wetter an Heiligabend. Die Luftmassengrenze löst sich am 24. Dezember auf und ein stark böiger Westwind erfasst auch die östlichen Landesteile. Über exponierten Lagen und den Küsten sind stürmische Windböen möglich. Der Wind treibt viele Wolken über Deutschland hinweg und mit sonnigen Momenten ist nicht zu rechnen. Zeitweiliger Niederschlag rundet bei Temperaturen von +8 bis +12 Grad den verbreitet herbstlichen Wettercharakter ab. Über dem Westen können örtlich bis +15 Grad ermöglicht werden, was dann schon frühlingshaft ist.

Das Wetter am 1. Weihnachtsfeiertag

Regen über dem Norden, Sonne über dem Süden. Ein Niederschlagsband sorgt am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) nördlich einer Linie von Nordrhein-Westfalen und Sachsen für zeitweiligen Niederschlag, der länger andauernd und ergiebig ausfallen kann. Weiter nach Süden schwächt sich der Niederschlag ab und südlich einer Linie vom Schwarzwald und Regensburg sind sonnige Abschnitte möglich. Der Wind kommt böig aus westlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen +5 bi +10 Grad und können über dem Norden örtlich bis +12 Grad möglich machen.

Das Wetter am 2. Weihnachtsfeiertag

Nachlassender Wind und Regen am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember). Viele Wolken tummeln sich noch über Deutschland und nördlich einer Linie von Bremen und Berlin, sowie zwischen dem Saarland und dem nördlichen Baden-Württemberg ist noch etwas Niederschlag möglich. Sonst trocknet es weiter ab und nördlich einer Linie von Münster und Berlin kommt zum Nachmittag häufiger die Sonne zum Vorschein. Die Temperaturen erreichen +5 bis +10 Grad.

Über Deutschland weiterhin turbulentes Wetter
Über Deutschland weiterhin turbulentes Wetter © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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