Schneeoptionen sind nach der aktuellen Wettervorhersage kurz vor Weihnachten am Sonntagabend und in der Nacht auf Montag über den östlichen mittleren Lagen weiterhin gegeben, allerdings begrenzt sich das auf den nächtlichen Niederschlag. Tagsüber wird der Schnee bei positiven Werten unterhalb etwa 600 Meter wieder ab tauen können. Von Dienstag bis einschließlich Donnerstag zeigt sich dann wieder eine hochdruckdominierte Wetterlage, was die Neigung zu Nebel und Hochnebel ansteigen und den Wettercharakter insgesamt trockener macht. Die Temperaturen bleiben mit +1/+5 Grad - mit etwas Sonnenschein auch bis +7 Grad - in dem für die Jahreszeit zu milden Bereich. Aber kein Vergleich zum letzten Jahr, als am 20. Dezember bis zu +15/+18 Grad erwartet wurden.

Am 24. Dezember werden noch unterschiedliche Varianten berechnet, zum heutigen Stand ist eine Mischung aus nasskalten/milden Temperaturen bei einem weitgehend trockenen, aber einem zu Nebel und Hochnebel neigenden Wettercharakter zu erwarten.

Unterschiedliche Berechnungen gibt es auch für den ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag. Das amerikanische Wettermodell berechnet ein Hochdrucksystem für das Wetter über Deutschland, Österreich und die Schweiz dominierend, während vom Atlantik her Tiefdrucksysteme versuchen nach Mitteleuropa vorzudringen. In Folge daraus bleibt es nach den Berechnungen neblig-trüb, teils sonnig und trocken und mit Temperaturen zwischen +3/+7 Grad für die Jahreszeit etwas zu mild.

Anders sind die Berechnungen des europäischen Wettermodells. Demnach liegt das Kontinentalhoch weiter östlich über dem westlichen Russland, während das Azorenhoch sich auf dem Atlantik in einer "kugelrunden" Verfassung positioniert. Eine Hochdruckbrücke zwischen den Hochdrucksystemen quer über Mitteleuropa ist demnach nicht mehr haltbar, was das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz am 1. & 2. Weihnachtsfeiertag mit Wind und teils kräftigen Niederschlägen zu einer ungemütlichen Angelegenheit werden lassen kann - Starkwindereignisse sind nicht auszuschließen. Der Wind kommt überwiegend aus westlichen Richtungen und führt nasskalte Luftmassen heran, so dass die Tageswerte zwischen +0/+5 Grad herum schwanken können (über dem Nordwesten etwas milder). Die Schneefallgrenze würde bei dieser Variante zwischen 400-1.200 Meter stark schwankend sein.

Die Kontrollläufe zeigen am Heiligabend ein Temperaturspektrum von -2/+8 Grad (Mittelwert: +4 Grad über dem Westen, sonst +2 Grad) und am zweiten Weihnachtsfeiertag von -1/+10 Grad (Mittelwert: +2 Grad über dem Osten, +3 Grad über dem Süden, +4 Grad über dem Norden und +6 Grad über dem Westen).

Wie stehen die Chancen auf weiße Weihnachten? Auch heute nichts Neues - die Chancen auf weiße Weihnachten bleiben in tieferen Lagen schlecht. Für mittlere und höhere Lagen wird man noch abwarten müssen, welche Variante sich durchsetzen mag. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 & 21:00 Uhr jeweils im neuen Wettertrend Winter 2016/17.

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