Der Ausblick ist für Freunde des Winterwetters im zweiten Dezember-Drittel äußerst ernüchternd - Dauerhochdruck und wenig winterlich mit leichten Plusgraden tagsüber und leichten Frost in den Nächten. Das Hoch wird sich aber nicht ewig halten können und das erhöht die Wahrscheinlichkeit auf eine Umstellung der Großwetterlage zwischen dem 16./20. Dezember. Häufig wird dabei so ein Hochdrucksystem mit einer entsprechenden Wetterdynamik ausgeräumt oder nach Norden verschoben und südlich "unterwandert". Genügend Potential ist bei Grönland jedenfalls vorhanden, so dass dies theoretische Szenario wohl wieder mit viel Wind und zunächst relativ milden Temperaturen über die Bühne gehen kann. Im weiteren Verlauf - und vielleicht auch passend zu Weihnachten - sind dann wieder winterliche Optionen gegeben. Ein Fürsprecher ist und bleibt seit Tagen das Langfristmodell, welches das Wetter im Dezember normal bis deutlich zu kalt simuliert. Anscheinend geht man davon aus, dass sich das Hoch früher oder später auf den Atlantik befindet und über Mitteleuropa eine Nordwest- bis Nordlage einleitet, was Aufgrund der Hochdrucksituation im zweiten Dezember-Drittel dann wohl im letzten Dezember-Drittel der Fall wäre.

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