Weiterhin wird eine winterliche Großwetterlage simuliert, welche bis zum Ende des zweiten Dezember Drittels anhalten kann. Das europäische Wettermodell reaktiviert zum 18. Dezember das Westwindwetter mit viel Regen und milden Temperaturen, so dass der Schnee bis zu 20. Dezember demnach keine Rolle mehr spielen wird (28%). Das amerikanische Wettermodell sieht dagegen das Hochdruckgebiet bei Skandinavien dominanter und lässt es weitestgehend bis um die Weihnachtszeit hinein in Mitteleuropa wetterbestimmend sein. Das hätte Tagestemperaturen um 0 Grad zur Folge, was den bis dahin gefallenen Schnee weiterhin konserviert (38%). Grundsätzlich ist die Wettersingularität des Weihnachtstauwetters nicht zu unterschätzen, genauso wenig wie ein dominierendes Skandinavien Hoch, welches sich besonders in den Wintermonaten hartnäckig gegen Tiefdrucksysteme aus dem Westen "wehren" kann. Die Frage ob es weiße Weihnachten 2012 geben wird, bleibt auch heute spekulativ, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür weiterhin hoch bleibt, denn auch wenn die "milde Luft" aus dem Westen auf dem Kontinent "aufschlägt", so ist bis dahin nicht nur die Luft ausgekühlt, sondern auch der Boden, was Erfahrungsgemäß dann mehrerer Tiefdrucksysteme bedarf, um diese Kalte Luft auszuräumen - und das ist momentan nicht in Sicht.
Update:
Der folgende Wettertrend ist jetzt eine Simulation des amerikanischen Wettermodells, die zwar theoretisch eintreffen kann, dessen Wahrscheinlichkeit momentan aber erst bei 34% liegt. Pünktlich zu Weihnachten kommt in der Abendsimulation des Wettermodells kalte Luft aus den Nordosten - im Zusammenspiel mit einem Mittelmeertief schneit es am 24. Dezember vor allem im Süden, was verbreitet weiße Weihnachten zu Folge hätte

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