Wetter Weihnachten 2012- Gibt es weiße Weihnachten?

Wetter an Weihnachten 2012 - Wettertrend vom 9. Dezember

Die aktuelle Wetterentwicklung bleibt weiterhin spannend und turbulent. Die Frage stellt sich auch heute, welche Großwetterlage sich im Anschluss einstellen wird. Zum heutigen Stand bleibt das Hoch im Osten nach dem amerikanischen Wettermodell dominant und löst im Verbund mit einem Hoch bei Grönland und einem Tief über dem Mittelmeer passend zu Weihnachten einen erneuten Kaltluftvorstoß aus dem Norden aus. Genügend kalte Luft ist dort bereits vorhanden, so dass es an Weihnachten leichten bis mäßigen Schneefall geben kann. Dieser Wettertrend bleibt weiterhin spekulativ (36%), sofern nicht klar ist, welche Positionen die Systeme zur Monatsmitte hin einnehmen werden. Denkbar wäre auch ein "Durchbruch" der Westwindaktivität, auch wenn dessen Wahrscheinlichkeit mit 25% relativ niedrig bleibt. Dennoch - geht es nach Wahrscheinlichkeiten - so liegt die Chance auf weiße Weihnachten 2012 nicht wie üblich bei 20:80, sondern bei 50:50.
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Wetter an Weihanchten 2012 - Wettertrend vom 8. Dezember

Aktuell scheint es so, als ob das Weihnachtstauwetter in diesem Jahr zu früh kommen kann. Angenommen diese Simulationen treffen so ein - welche Auswirkungen hätte das auf das Wetter an Weihnachten? Der Polarwirbel schließt sich allmählich und kommt wieder in "Tritt", was grundsätzlich die Westwindzirkulation antreibt. Allerdings ist der Polarwirbel etwas "verschoben" und wird durch das sibirische Hochdrucksystem "weggedrückt", so dass zum heutigen Stand ein kompletter Rückfall in die Westwindzirkulation auszuschließen ist. Zudem hat das sibirische Hoch mit einer "Kernkompetenz" von 1060 hpa genügend Kraft, um sich gegen den Tiefdruckansturm aus dem Westen zu behaupten. Es kommt hierbei auf die Lage der Wettersysteme an - gestern z.B. zeigte das amerikanische Wettermodell eisige Temperaturen und kräftige Schneefälle für das Wetter an Weihnachten, da das Hoch in der Simulation deutlich weiter in den Westen vorangekommen ist. Heute dagegen schiebt es sich gen Norden und löst mit seiner Zugbahn einen erneuten Polarwirbelsplit aus. Deutschland liegt dabei auf der "falschen" Seite, so dass mildes Wetter an Weihnachten vorherrschend sein kann. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass die beschriebene Wetterentwicklung weiterhin spekulativ ist und es trotz dieser aktuellen Entwicklung in diesem Jahr - Aufgrund der Kältefaktoren (relativ frühe Auskühlung Nord-, Ostsee und Kontinent) - eine höhere Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten gibt.
Update
In den Abendläufen der Wettermodelle ist alles wieder beim "alten" - Kontinentaler Hochdruck schiebt passend zu Weihnachten kalte Luft nach Mitteleuropa, ein Mittelmeertief sorgt für die passende Schneedecke, was verbreitet weiße Weihnachten zur Folge haben kann. Man sieht, wie schnell sich das Blatt wenden kann

Wetter an Weihanchten 2012 - Wettertrend vom 7. Dezember

Weiterhin wird eine winterliche Großwetterlage simuliert, welche bis zum Ende des zweiten Dezember Drittels anhalten kann. Das europäische Wettermodell reaktiviert zum 18. Dezember das Westwindwetter mit viel Regen und milden Temperaturen, so dass der Schnee bis zu 20. Dezember demnach keine Rolle mehr spielen wird (28%). Das amerikanische Wettermodell sieht dagegen das Hochdruckgebiet bei Skandinavien dominanter und lässt es weitestgehend bis um die Weihnachtszeit hinein in Mitteleuropa wetterbestimmend sein. Das hätte Tagestemperaturen um 0 Grad zur Folge, was den bis dahin gefallenen Schnee weiterhin konserviert (38%). Grundsätzlich ist die Wettersingularität des Weihnachtstauwetters nicht zu unterschätzen, genauso wenig wie ein dominierendes Skandinavien Hoch, welches sich besonders in den Wintermonaten hartnäckig gegen Tiefdrucksysteme aus dem Westen "wehren" kann. Die Frage ob es weiße Weihnachten 2012 geben wird, bleibt auch heute spekulativ, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür weiterhin hoch bleibt, denn auch wenn die "milde Luft" aus dem Westen auf dem Kontinent "aufschlägt", so ist bis dahin nicht nur die Luft ausgekühlt, sondern auch der Boden, was Erfahrungsgemäß dann mehrerer Tiefdrucksysteme bedarf, um diese Kalte Luft auszuräumen - und das ist momentan nicht in Sicht.
Update:
Der folgende Wettertrend ist jetzt eine Simulation des amerikanischen Wettermodells, die zwar theoretisch eintreffen kann, dessen Wahrscheinlichkeit momentan aber erst bei 34% liegt. Pünktlich zu Weihnachten kommt in der Abendsimulation des Wettermodells kalte Luft aus den Nordosten - im Zusammenspiel mit einem Mittelmeertief schneit es am 24. Dezember vor allem im Süden, was verbreitet weiße Weihnachten zu Folge hätte

Wetter an Weihnachten 2012 - Wettertrend vom 4. Dezember 2012

In steten Schritten kommt der Winter langsam auch bis ins Flachland voran. Wie in der vergangen Wetterprognose zu Weihnachten schon beschrieben, kann sich im zweiten Dezember Drittel mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ein Hochdrucksystem bei Skandinavien festsetzen, so dass der gefallene Schnee in Deutschland bis zum Ende des zweiten Dezember Drittels "konserviert" wird. Sollte das so eintreten, dann hält die gestörte Zirkulation - hervorgerufen durch den Polarwirbelsplit Ende November - dann schon 22 Tage an. Zwei wahrscheinliche Möglichkeiten gibt es anschließend für das Wetter in Deutschland - Reaktivierung der Westwetterlage mit Sturm und Regen, was das berühmte Weihnachtstauwetter zur Folge haben kann - erste Ansätze dazu zeigt heute das amerikanische Wettermodell. Die zweite Möglichkeit besteht - Aufgrund der fortgeschrittenen Auskühlung des östlichen und nördlichen Kontinents - darin, dass es zu einer Regenerierung der Troglage, bzw. Hochdrucklage kommt, was weiterhin Winterwetter zur Folge haben wird und damit weiße Weihnachten 2012 wahrscheinlich macht. Eine ähnliche Konstellation der aktuellen Wetterlage gab es schon einmal im Jahre 2010 (eine sich immer wieder reaktivierende Trogwetterlage). Erfahrungsgemäß hält sich aber das Wetter jedoch nicht an solche Singularitäten. Eine Wettervorhersage für weiße Weihnachten bleibt auch heute noch im spekulativen Bereich - und dennoch stehen die Chancen dafür in diesem Jahr nicht schlecht.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,57 +2,6 +1,3 398 l/m² - extrem zu trocken
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