Die stürmischen Weihnachtsfeiertage haben in der Wettervorhersage zwischenzeitlich eine hohe Eintreffwahrscheinlichkeit. Unklar ist noch die Hochdruckposition im Zeitraum "zwischen den Tagen", und kann für kalte oder milde Temperaturen entscheidend sein. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so positioniert sich das Hoch etwas westlicher als nach dem europäischen Wettermodell und ermöglicht den Zustrom feucht/kalter Luftmassen aus nördlichen Richtungen, was die Tageswerte bei etwas Schneefall ab den mittleren Lagen auf -2/+5 Grad absinken lassen könnte, während nach dem europäischen Wettermodell milde +2/+7 Grad bei einem überwiegend trockenen Wettercharakter zu erwarten wären. Insgesamt bleibt die Situation aber bis zum 30. Dezember als unwinterlich zu bezeichnen.

Am 31. Dezember berechnen die Wettermodelle die Großwetterlage in Form eines Hochdrucksystems mit Kerngebiet direkt über den Alpen. Das Hoch füllt sich von oben herab mit wärmeren Luftmassen, was die Temperaturen in ca. 1.500 Meter Höhe auf +4/+8 Grad ansteigen lassen kann. In tieferen Lagen wird der Nebel-, bzw. Hochnebel darüber entscheiden können, ob es mild oder kalt wird. Berechnet werden aktuell Tageswerte, welche zwischen +1/+7 Grad liegen können und sinken in der Silvesternacht auf -5/+1 Grad ab. Die Niederschlagsneigung ist zum aktuellen Stand sowohl tagsüber wie auch in der Silvesternacht als schwach zu bewerten.

Wie wahrscheinlich ist die Wetterprognose für Silvester? Die Kontrollläufe weisen an Silvester eine schwache Niederschlagserwartung über Süddeutschland aus, leicht erhöht zeigt sich die Niederschlagsneigung hingegen über dem Westen, Osten und Norden. Das Temperaturspektrum erstreckt sich am 31. Dezember zwischen -4/+11 Grad bei einem Mittelwert von +6/+7 Grad über dem Westen und Norden, +4 Grad über dem Osten und +2 Grad über dem Süden. Insofern ist die Wetterprognose als wahrscheinlich einzustufen, hängt aber im Detail noch stark von der Sturmtiefentwicklung über Weihnachten und den nachfolgenden Zeitraum ab. Wie sich das Wetter im neuen Jahr entwickeln kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Winter 2017 - so "langweilig" wie bisher wird es aber wohl nicht mehr verlaufen.

Anzeige

 

Erzählen Sie es Ihren Freunden, wenn Ihnen unsere Wetterprognosen gefallen

 

Die Großwetterlage verändert sich über die Weihnachtsfeiertage mit Sturm, möglicherweise auch orkanartigen Böen und viel Niederschlag. Die Temperaturen bleiben die meiste Zeit über in dem für die Jahreszeit zu milden Bereich, können aber auf der Rückseite des Tiefdrucksystems entsprechend abkühlen, was die Schneefallgrenze bis auf mittlere Lagen hin absinken lassen könnte - örtlich weiße Weihnachten sind also weiterhin nicht vom Tisch, wenngleich in tieferen Lagen unwahrscheinlich.

Betrachtet man die dazugehörige Großwetterlage, so flacht über Weihnachten das bis dahin dominierende Hochdrucksystem über Deutschland ab, sodass sich die atlantische Frontalzone bis über Skandinavien durchsetzen kann. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen demnach auf den südlichen Gradienten der Frontalzone, so dass eine Randtiefentwicklung am ersten Weihnachtsfeiertag für die Starkwindereignisse verantwortlich sein kann.

Vom 27./30. Dezember verlauft das Wetter weitaus weniger Spektakulär. Das vormalige Sturmtief zieht weiter bis über das westliche Russland und sorgt im Verbund mit einem sich über Mitteleuropa wieder aufwölbenden Hochdrucksystem für eine Kaltluftzufuhr über das östliche Europa, was dort für weitere Schneefälle sorgen kann. Deutschland, Österreich und die Schweiz bleiben aller Voraussicht nach im Einflussbereich des Hochdrucksystems, so dass mit einem ruhigen und auch trockenen Wettercharakter gerechnet werden kann. Allerdings ist sowohl auf dem Atlantik, als auch über Skandinavien eine hohe Wetteraktivität in den Simulationen der Wettermodelle zu beobachten und das Hochdrucksystem wird zunehmend von den Tiefdrucksystemen in die "Zange" genommen, was zum Jahresausklang, bzw. zum Beginn des neuen Jahres einen weiteren Wetterumschwung bringen könnte.

Simuliert werden am 31. Dezember bei einem zu Nebel und Hochnebel neigenden Wettercharakter mit einer schwachen Niederschlagsneigung über dem Norden Tageshöchstwerte zwischen +4/+8 Grad. In der Silvesternacht sind über dem Nordosten weitere Niederschläge möglich. Die Temperaturen können über dem Norden auf +3/+6 Grad und auf Nahe den Gefrierpunkt über Süddeutschland absinken. Windereignisse sind zum heutigen Stand weniger wahrscheinlich.

Es bleibt anzumerken, dass sich die Detailprognose für das Wetter an Silvester in den kommenden Stunden und auch Tagen noch verändern kann. Warum? Es wird viel davon abhängen, wie sich das Sturmtief an Weihnachten verhalten wird - oftmals bringt das "frischen Wind" in die sonst so eingefahrene Wetterlage ein. Wie wahrscheinlich aber ein milder Wettercharakter zwischen den Tagen ist, zeigen die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-1) / normal (+0/+5) / zu warm (>+6), welche 27. und 31. Dezember bei 15/35/50 liegen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Winter 2016/17.
Eine weitgehende Übereinstimmung liefern sich die Wettermodelle für das Wetter an Weihnachten. Teils nasskalt/mild, windig/teils stürmisch mit einem insgesamt unbeständigen Wettercharakter. Die Schneefallgrenze schwankt Anfangs zwischen 800-1.500 Meter, kann aber zum zweiten Weihnachtsfeiertag unter Umständen auch bis auf die mittlere Lagen absinken.

Somit ist eine Hochdruckdominanz, wie sie vor ein paar Tagen noch vom amerikanischen Wettermodell für Weihnachten berechnet wurde, weniger wahrscheinlich. Der Grund für das möglicherweise "turbulente" Wetter zur Weihnachtszeit ist die Verlagerung der atlantischen Frontalzone bis über den skandinavischen Raum. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen in Folge daraus auf die südliche Gradientenseite, so dass Randtiefentwicklungen mit ihrem Windfeld auch Deutschland erreichen können. Winterliche Wetterverhältnisse bis in tiefere Lagen sind damit weniger wahrscheinlich, da diese Wetterentwicklung als aktiv-dynamisch zu bezeichnen ist, was in der Regel im raschen Wechsel mal milde, mal kühlere Luftmassen heranführt.

Im Zeitraum vom 27./30. Dezember simuliert das amerikanische Wettermodell das nächste Tiefdrucksystem vom Atlantik her kommend, welches mit seiner Vorderseite wieder für die Zufuhr milderer Luftmassen (+2/+4 Grad in 1.500 Meter Höhe) sorgen kann. Das europäische Wettermodell stützt eine Milderung bereits zum 26. Dezember mit anschließend hohem Luftdruck über Deutschland. Unterschiedliche Berechnungen und dennoch das gleiche Ergebnis in der Temperaturentwicklung für die Tage zwischen Weihnachten und Silvester - mild.

Und wie wird das Wetter Silvester? Das amerikanische Wettermodell berechnet ein Tiefdruckzentrum über dem östlichen Skandinavien, auf dessen Rückseite am 31. Dezember kühlere Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden können. In Folge dessen wären - zum heutigen Stand - Temperaturen zwischen +2/+6 Grad und in der Silvesternacht Werte um, bzw. knapp über dem Gefrierpunkt zu erwarten. Die Niederschlagsneigung ist tagsüber über Süddeutschland und dem Alpenraum als hoch zu bezeichnen, lässt aber im Tagesverlauf nach. In der Silvesternacht über Süddeutschland noch Niederschläge, Schneefallgrenze von 2.000 Meter langsam auf 500-800 Meter absinkend. Insgesamt nachlassender Wind.

Die angeführte Detailprognose für das Wetter an Silvester wird sich sicherlich in den kommenden Stunden und Tagen noch verändern - doch welche Wetterentwicklung ist von Weihnachten bis Silvester am wahrscheinlichsten? Die Kontrollläufe stützen eine etwa um +2/+4 Grad zu hohe Temperaturentwicklung gegenüber dem langjährigen Mittelwert. So liegt das Temperaturspektrum am 27. Dezember zwischen +0/+12 Grad (Mittelwert: +5/+6 Grad über dem Norden und Westen und +3/+4 Grad über dem Süden und Osten) und am 31. Dezember zwischen -3/+12 Grad (Mittelwert: +5/+6 Grad über dem Norden und Westen und +3/+4 Grad über dem Süden und Osten).

Betrachtet man den aktuellen Temperaturmittelwert der bereits vergangenen Dezember-Tage, so liegt der Temperaturüberschuss bei +1,36 Grad und kann in den kommenden Tagen den Überschuss noch etwas ansteigen lassen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die nun verbleibenden Dezember-Tage um 1,36 Grad zu kalt ausfallen werden - insofern besteht bereits heute schon eine hohe Wahrscheinlichkeit, als dass der Dezember 2016 gegenüber dem langjährigen Mittelwert zu warm ausfallen wird. Das ist aber noch immer weit davon entfernt, was der Dezember 2015 mit einer Abweichung von +5,6 Grad ablieferte (Dezember 2014: +1,8 Grad, Dezember 2013: +2,7 Grad). Was der Grund für die warme Wetterentwicklung ist und ob sich das im neuen Jahr ändern kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Winter 2016/17.
Als unsicher ist die Wetterprognose für das Wetter an Weihnachten derzeitig zu bezeichnen. Der Grund sind unterschiedliche Interpretationen der Wettermodelle über das Weihnachtswetter, welche zwischen nasskalt und unbeständig und mild/trocken hin und her schwanken. Ein Wintereinbruch mit Schneefall bis in tiefere Lagen ist aber bei beiden Wettermodellen über Weihnachten weniger wahrscheinlich. Dafür ist die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik einfach zu hoch, als dass sich eine Kälteperiode einstellen könnte.

Sehr viele Anfragen erhalten wir derzeit, wie sich das Wetter denn zwischen den Tagen entwickeln wird - wollen doch viele nach Weihnachten in den Skiurlaub fahren. Und schaut man auf die aktuelle Schneelage, so sieht es in Höhenlagen zwischen 1.000-2.000 Meter eher schlecht aus - erst oberhalb der 2.000 Meter Marke erkennt man vor allem in den Gletscherregionen eine annehmbare Schneehöhe.

Das amerikanische Wettermodell berechnete heute Morgen im Zeitraum vom 27./31. Dezember eine milde bis warme Südwestwetterlage, bei der das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz weiterhin von hohem Luftdruck dominiert werden kann. Die Höhentemperaturen in knapp 1.500 Meter Höhe würden demnach im Bereich zwischen +8/+12 Grad liegen können (+7/+13 Grad in tieferen Lagen) - was winterliche Aussichten bis zum Jahresende weniger wahrscheinlich macht.

Anders die Berechnungen des europäischen Wettermodells, was in seinen Berechnungen von heute Morgen die Schneesituation über und auch nach Weihnachten anders gestalten könnte. Demnach setzt sich die atlantische Frontalzone bis über Skandinavien durch, so dass das Strömungsmuster aus westlichen Richtungen erfolgen kann. So steigt die Niederschlagsneigung bei gleichzeitiger Zunahme von Wind an und bei Höhentemperaturen in 1.500 Meter Höhe von -5/+2 Grad schwankt die Schneefallgrenze zwischen 600-1.300 Meter, was die Schneelage in höher gelegen Skigebieten verbessern könnte - allerdings zu dem Preis, dass das Wetter eben "ungemütlicher" wird.

In der Simulation von heute Nachmittag geht das amerikanische Wettermodell in die Richtung der Prognose des europäischen Wettermodells, was den Wettercharakter zwischen Weihnachten und Silvester unbeständiger und mit Tageswerten zwischen +2/+7 Grad auch etwas kühler berechnet. Aber in Summe weiterhin unwinterlich, wenngleich die Optionen auf Schnee ab ca. 1.000-1.500 Meter ansteigen.

Und an Silvester, Sturm und Regen, oder Hochdruck und Frost? Die aktuellen Berechnungen simulieren tagsüber positive Werte zwischen +0/+7 Grad bei einer schwachen Niederschlagsneigung. In der Silvesternacht dann ruhiges und trockenes Wetter bei Werten um den Gefrierpunkt. Das wird sich in den kommenden Stunden und Tagen noch mehrmals ändern, so lange nicht klar ist, welche Großwetterlage sich um und nach Weihnachten einstellen wird. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 18:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter, dann u.a. auch was das Langfristmodell für den Januar berechnet und wie es um den Polarwirbel bestellt ist.
Für alle die gerne zu Silvester ein Feuerwerk abbrennen oder schlichtweg nur Partygänger sind, stellt sich an Silvester immer wieder die gleiche Frage: wie wird das Wetter Silvester?

Statistisch gesehen kommt es relativ häufig vor, dass es in der Nacht zu Silvester zu "extremen" Wetterereignissen wie milde Luft mit viel Regen, Grenzwetterlagen mit Eisregen, gefrierenden Regen oder teils starken Schneefall mit erheblicher Glättebildung kommen kann. Der Grund hierfür ist die Wettersingularität des sog. Weihnachtstauwetter, welches zu Silvester nicht selten in das Gegenteil umschlagen kann.

Passiert hingegen nichts, so herrscht meist hoher Luftdruck vor und auch dieser ist in der Silvesternacht nicht gerade willkommen, da dieser häufiger mit Nebel und eisigen Temperaturen einhergehen kann.

Am unbeliebtesten dürften aber windige, teils stürmische und regnerische Westwetterlagen an Silvester sein. Das macht dann wirklich kein Spaß mehr, in der Silvesternacht draußen zu stehen.

Wie auch immer das Wetter Silvester 2016 werden wird - ab dem 19. Dezember werden wir regelmäßige Wettertrends, Wetterprognosen und Wettervorhersagen zum Silvesterwetter geben.

Am heutigen Sonntag, 18. Dezember 2016, erfolgt gegen 15:00 Uhr an dieser Stelle ein erster Wettertrend für das Wetter zwischen Weihnachten und Silvester 2016.