Wetter Pfingsten 2017- Wettervorhersage täglich aktuell

Wetter an Pfingsten 2017 - Wetter­trend vom 16. Mai 2017: stabiles Hoch­­druckwetter mit sommer­­lichen Tem­p­eraturen?

Im letzten Mai Drittel steht eine spannende Wetterentwicklung bevor, welche maßgeblich auch darüber entscheiden kann, ob das Wetter im Mai gegenüber dem langjährigen Mittelwert zu kalt, normal oder zu warm ausfallen kann. Der aktuelle Temperaturmittelwert der bereits vergangenen Mai Tage liegt mit -1,14 Grad noch im negativen Bereich, hat im Vergleich aber zu gestern mit einer Differenz von 0,26 Grad (-1,4 Grad) das Defizit weiter abbauen können. Da die kommenden zwei bis drei Tage einen sommerlichen und mancherorts vielleicht auch schon hochsommerlichen Temperaturcharakter erreichen können, wird die Differenz weiter abgebaut werden und sich zunehmend normalisieren können. Teilweise weicht das Temperaturspektrum in den kommenden Tagen um +8 bis +12 Grad vom langjährigen Mittelwert ab. Anders formuliert steht es zum heutigen Stand noch nicht fest, wie der Mai 2017 letzten Endes ausfallen wird, alles ist noch möglich.

Wie wird das Wetter an Pfingsten 2017 und damit auch für Anfang Juni?

Das Pfingstfest steht mit dem 4. und 5. Juni vor der Türe und damit auch in einigen Bundesländern die Pfingstferien. Es ist also nicht weiter verwunderlich, warum wir bereits jetzt schon so viele Anfragen per E-Mail erhalten, wie das Pfingstwetter wohl werden wird. Gleich vorweg - eine detaillierte Wetterprognose für Pfingsten ist zum heutigen Stand nicht möglich, was aber machbar ist, den Trend der Entwicklung der Großwetterlage zu beobachten und die Rückschlüsse für das Pfingstwetter daraus zu ziehen. Anders ausgedrückt sind Tendenzen und die daraus resultierenden Interpretationen zur Temperatur- und Niederschlagsentwicklung für die Pfingstfeiertage möglich.

Das amerikanische Wettermodell berechnet eine nicht ganz untypische Wetterlage für Anfang Juni 2017, bei der sich auf dem Atlantik eine hohe Tiefdruckaktivität abzeichnet und für ein Auf und Ab der Temperaturen bei einem wechselhaften Wettercharakter sorgen kann, bevor sich zu Pfingsten ein Hochdrucksystem über Mitteleuropa ausbilden und sich in Richtung Skandinavien ausdehnen könnte. Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme eines Wettermodells und wird sich in den kommenden Tagen und Stunden sicherlich noch mehrfach verändern, jedoch zeigte sich in den letzten Tagen in den Berechnungen eine höhere Wahrscheinlichkeit für den Aufbau von hohem Luftdruck über dem Bereich Mitteleuropa (Deutschland) und dem skandinavischen Raum.

So war das Wetter kurz vor Pfingsten 2014 - anschließend erfolgte eine Hitzewelle über die Pfingstfeiertage
So war das Wetter kurz vor Pfingsten 2014 - anschließend erfolgte eine Hitzewelle über die Pfingstfeiertage

Das stützt die These von einem möglicherweise sommerlichen Wettercharakter zu Pfingsten, bzw. schließt diesen auch nicht aus. Das letzte Mal als Pfingsten auf den Juni fiel, gab es hochsommerliche Temperaturen von +30 bis +35 Grad und war im Jahre 2014 - so warm war das Pfingstwetter noch nie und stellte neue Rekordwerte auf. Solche extremen Temperaturwerte sind zum heutigen Stand in den Simulationen der Wettermodelle für 2017 aber nicht zu erkennen und vieles deutet für Pfingsten auf einen für die Jahreszeit durchschnittlichen Temperaturtrend hin, welcher in der Tendenz leicht zu warm ausfallen kann.

Das Langfristmodell simuliert in seiner heutigen Wetterprognose den Juni 2017 mit einer Temperaturabweichung von -0,5 bis +0,5 Grad im normalen Bereich mit der Tendenz leicht zu warm auszufallen. Schaut man auf die Niederschlagsberechnung, so wird über Deutschland ein positiver Trend gegenüber dem Sollwert simuliert (zu nass). Der Blick auf Europa zeigt, dass der nordeuropäische Raum rund um Skandinavien zu trocken berechnet wird, während nach Süden die Niederschlagsneigung zunehmen kann. Um auf die Hypothese eines Skandinavienhochs zu Pfingsten zurückzukommen, so ist diese nach dem Wettertrend des Langfristmodells nicht abwegig und wird in Teilen auch unterstützt. In den kommenden Tagen erfolgen an dieser Stelle in zunehmend regelmäßigen Abständen Aktualisierungen zum Wetter an Pfingsten 2017.

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Wetter an Pfingsten 2017 - Wettertrend vom 12. Mai 2017: sommerlich warmes Pfingstwetter?

Für das Wetter im letzten Mai Drittel und damit auch für das nächste verlängerte Wochenende rund um den 25. Mai (Vatertag) sind noch viele Wetterentwicklungen möglich, wobei zum heutigen Stand eine Variante besonders hervorsticht. In dieser Variante positioniert sich westlich von Europa ein Hochdrucksystem und kann im Verbund mit tiefem Luftdruck über Skandinavien kühlere Luftmassen nach Süden führen, was das Tageswerte übe Deutschland von unter +20 Grad in den wenig sommerlichen Bereich absinken lassen kann.

Umbau der Großwetterlage bleibt intakt

Mit den aktuell sehr warmen Temperaturen, welche im Verlauf der kommenden Woche durchaus auch in den sommerlich warmen Bereich ansteigen können, bestätigt sich der allmähliche Umbau der Großwetterlage von frühlingshaft kühl in Richtung Sommer. Fraglich ist aber zum heutigen Stand, wie nachhaltig der Umbau sein kann und ob eine mögliche kühlere Temperaturphase im Verlauf des zweiten Mai Drittels nur von vorübergehender Natur ist. Schließlich kann sich die im letzten Mai Drittel einstellende Großwetterlage auch die ersten Juni Tage und somit auch das Wetter an Pfingsten 2017 mit beeinflussen.

Betrachtet man die sog. Kontrollläufe, so deutet zum aktuellen Stand einiges darauf hin, als dass sich die Erhaltungsneigung (wiederkehrendes Hoch über dem westlichen Europa) mit einem kühleren Temperaturspektrum durchsetzen könnte. Auch das Strömungsmuster des Polarwirbels deutet auf ein Hochdrucksystem im Bereich zwischen Grönland, Island und den Azoren hin, was ein meridionales und von Nord nach Süd verlaufendes Zirkulationsmuster über Mitteleuropa nicht gerade unwahrscheinlich macht. Unterstützung für diese These für das Pfingstwetter kommt von Langfristmodell, welches den Juni mit einer Abweichung von -0,5 bis +0,5 Grad weitgehend normal und im Trend leicht zu warm berechnet. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich über dem nördlichen Europa im Bereich zwischen Island und Skandinavien eine deutlich zu trockene Entwicklung, welche nach Süden - in Richtung Mittelmeerregion - zunehmend positiver berechnet wird (zu nass). Das lässt darauf schließen, dass nicht nur über Pfingsten über dem nördlichen Europa hoher Luftdruck dominierend sein kann, sondern auch darüber hinaus, während entlang der südlichen Gradienten des Hochdrucksystem die Tiefdruckgebiete nach Osten ziehen können.

Kleine Superzelle vom 11. Mai 2017
Superzelle im Kleinformat, aufgenommen am 11. Mai 2017 - droht so ein Wetter auch an Pfingsten?

Kurzum hätte ein Eintreffen der Simulationen für das Wetter an Pfingsten und möglicherweise auch in den Pfingstferien zum heutigen Stand einen wechselhaften und gemäßigt warmen Wettercharakter zur Folge. In den kommenden Tagen erfolgen an dieser Stelle in zunehmend regelmäßigen Abständen Aktualisierungen zum Wetter an Pfingsten 2017.

Wetter an Pfingsten 2017 - Wettertrend vom 7. Mai: sonnig und warm, oder kommt die Schafskälte?

Wie wird das Wetter an Pfingsten und wie in den Pfingstferien? Diese Fragen von unseren Lesern häufen sich derzeit und wir möchten mit dem ersten Wettertrend einen Ausblick über die aktuelle Wetterentwicklung geben und welche Auswirkungen das auf das Wetter Anfang Juni haben kann. Gleich vorweg: eine Detaillierte Wetterprognose ist für das Pfingstwetter zum heutigen Stand noch nicht machbar.

Was führt zum kalten Wetter und bleibt das so bis in den Juni?

Der März und auch die ersten April-Tage waren dominiert von hohem Luftdruck und für die Jahreszeit von viel zu warmen Temperaturen. Erst Mitte April (passend zu Ostern) kam der Wetterwechsel in Form einer meridionalen Grundströmung, welche über Deutschland, Österreich und der Schweiz meist von Nord nach Süd verlief und letztlich - bis einschließlich heute - für deutlich zu kalte Temperaturen verantwortlich war. So konnte der Temperaturüberschuss der ersten April Tage auf ein normales Niveau abgesenkt werden. Betrachtet man die Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert der bereits vergangenen Tage im Mai, so liegt die Abweichung bei 2,67 Grad im zu kalten Bereich. Das zeigt, wie nachhaltig die Umstellung der Großwetterlage von Mitte April bis in den Mai hineinwirkte.

Man spricht in diesem Fall von einem Ausgleichsverhalten, bei der nach einer deutlich zu warmen Temperaturperiode eine kühlere nachfolgt. Hält das Ausgleichsverhalten längere Zeit an - so wie jetzt - geht es selbst in eine Erhaltungsneigung über. Mit anderen Worten versucht das System sich selbst zu erhalten und je länger es andauert, umso länger dauert es im Gegenzug, bis sich wieder eine andere Großwetterlage einstellen kann. Gut Ding will also Weile haben und schaut man sich die aktuellen Simulationen der Wettermodelle an, so zeichnet sich ein neuerlicher Umbau der Großwetterlage ab, welche das Pfingstwetter durchaus beeinflussen könnten.

Wohin führt ein Umbau der Großwetterlage?

Bereits seit einigen Tagen berechnen die Wettermodelle eine immer stärker werdende Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik und der Einfluss des Hochdrucksystems über Island und Grönland auf das Wetter über Deutschland schwindet. So berechnen die Wettermodelle durchaus Ansätze, welche das meridionale - von Nord nach Süd verlaufende - Zirkulationsmuster unterbinden und eine westlich bis südwestlich orientierte Strömung herbeiführen kann. Das hat zwar nicht unbedingt einen stabilen und trockenen Wettercharakter zur Folge, aber immerhin ansteigende Temperaturwerte. Das bestätigen zum heutigen Zeitpunkt auch die Kontrollläufe, welche den Mittelwert gegenüber dem vieljährigen Durchschnittswert von aktuell 3 bis 8 Grad zu kalten Temperaturen vom 11. bis 21. Mai auf ein normales Niveau ansteigen lassen können. Anders formuliert wird es um 3 bis 8 Grad wärmer werden können, was zu Tageswerten zwischen +14 bis +19 Grad, örtlich bis +22 Grad führen kann.

Typisches Wetter Anfang Juni
Typisches Wetter Anfang Juni, warme Temperaturen, durchwachsender und zu Schauern neigender Wettercharakter.

Zu Pfingsten sommerlich warm - oder kommt die Schafskälte?

Wichtig für die Wetterentwicklung an Pfingsten aber ist der beginnende Umbau der Großwetterlage und bereits seit Tagen berechnen die Wettermodelle eine nicht zu unterschätzende Tendenz für den Aufbau eines Hochdrucksystems über dem östlichen Europa, Mitteleuropa und Skandinavien. Sollte diese Wetterentwicklung sich im letzten Mai Drittel durchsetzen können, so könnte die zu kalte Erhaltungsneigung in ein Ausgleichsverhalten übergehen und die Temperaturen weiter ansteigen lassen. Warum? Ein Hochdrucksystem zu dieser Jahreszeit ist über dem skandinavischen Raum keine vorübergehende Entwicklung, sondern kann sich unter Umständen auch längere Zeit halten, was somit in den Zeitraum um Pfingsten herum fällen kann.
Aber - und das sei an dieser Stelle auch ausdrücklich erwähnt - würde eine westliche Verlagerung des Skandinavienhochs den gegenteiligen Effekt herbeiführen und im ersten Juni Drittel die häufig auftretende Wettersingularität der sog. Schafskälte einleiten, was das Wetter nochmals empfindlich kühl werden lassen kann (häufiger bis auf +15 Grad, sehr selten aber unter +10 Grad).

Warm oder kalt, was ist wahrscheinlicher? Wirft man einen Blick auf die aktuellen Wetterprognosen des Langfristmodells für den Monat Juni, so wird eine Abweichung der Temperaturen von +0,5 bis +1 Grad im leicht zu warmen Bereich berechnet und örtlich kann auch eine Abweichung von bis +2 Grad erreicht werden. Anders formuliert soll der Juni demnach zu warm ausfallen. Betrachtet man die Niederschlagsentwicklung über Europa, so fällt auf, dass der Bereich von Skandinavien bis über das westliche Russland und östliche Europa zu trocken berechnet wird. Deutschland liegt dabei in der Mittelzone, bei der es über dem Norden zu trocken und weiter nach Süden normale Niederschlagssummen geben kann. Weiter nach Süden zeigt sich indes eine höhere Niederschlagsneigung, welche sich von Portugal, Spanien, dem südlichen Frankreich, Italien bis über die östliche Mittelmeerregion erstrecken kann. Auf den Punkt gebracht simuliert das Langfristmodell einen trockenen Norden und einen nassen Süden von Europa, was die Theorie eines dominierenden Skandinavienhochs zu Pfingsten, bzw. den Pfingstferien zum aktuellen Stand weitgehend stützt. In den kommenden Tagen erfolgen an dieser Stelle in zunehmend regelmäßigen Abständen Aktualisierungen zum Wetter an Pfingsten 2017.

Wetter an Pfingsten 2017 - wie wird das Pfingstwetter?

Mit Temperaturen von verbreitet jenseits der +30 Grad Marke konnte man das Wetter an Pfingsten 2014 als ungewöhnlich warm, bzw. heiß bezeichnen. Kalendarisch lag Pfingsten 2014 im Zeitraum zwischen dem 8. und 9. Juni und somit im ersten Sommermonat. Pfingsten 2017 liegt nun in diesem Jahr mit dem 4. und 5. Juni ähnlich spät wie 2014 und mit 8 Urlaubstagen lassen sich zusammen mit Fronleichnam (15. Juni) 16 Tage Urlaub erzielen. Somit eignen sich die Pfingstferien in vielen Bundesländern für viele als vorgezogenen Sommerurlaub.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +5,0 +2,4 +1,1 208,7 l/m² - zu trocken
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