Wetter Pfingsten 2016 – Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Pfingsten 2016 - Witterungstrend vom 28. April

Im ersten Mai-Drittel bestätigt sich die seit Tagen simulierte positive Temperaturentwicklung heute erneut, was die Wahrscheinlichkeit für ein Eintreffen erhöht. Je nachdem wie sich ein Tiefdrucksystem zwischen Island und Skandinavien und ein Hochdrucksystem über der Mittelmeerregion verhalten wird, sind im Zeitraum zwischen dem 5. und 8. Mai ("verlängertes" Wochenende, Christi Himmelfahrt, Vatertag) unter bestimmten Voraussetzungen auch früh sommerliche Temperaturwerte möglich (s. Wetter Mai | Wetter Frühling).

Betrachtet man die simulierte Entwicklung der Großwetterlage zum Ende des ersten Mai-Drittels, so zeigt sich in den letzten Tagen immer wieder ein Hochdrucksystem, welches sich im Bereich zwischen dem westlichen Russland und Skandinavien etablieren kann. Es zeigen sich aber auch Varianten, bei der dieses Hochdrucksystem eine Hochdruckbrücke mit dem Azorenhoch quer über Mitteleuropa aufbauen könnte.

Was bedeutet das? So ein Hochdrucksystem weit nördlich über dem skandinavischen Raum hat über Deutschland, Österreich und die Schweiz eine meist östliche bis südöstliche Grundströmung zur Folge, was den Wettercharakter stabil und Niederschläge weniger wahrscheinlich macht. Und die Temperaturen? Die könnten bei solch einer Wetterlage weiter ansteigen und mit +17/+23 Grad durchaus früh sommerliche, teils mit+23/+28 Grad aber auch schon sommerliche Werte erreichen.

Wie sähen die Varianten aus, welche nicht so stabiles Wetter zur Folge hätten? Angenommen das Hochdrucksystem kommt tatsächlich und positioniert sich über Skandinavien. Gelingt der "Brückenschlag" zum Azorenhoch nicht, so besteht die "Gefahr", dass das Hochdrucksystem von Süden her von den atlantischen Tiefdruckausläufern unterwandert werden kann. In Folge daraus besteht die Neigung zu sog. Vb-Wetterlagen, welche bei mäßig milden Temperaturwerten - insbesondere über dem Süden - für länger andauernde und kräftigere Niederschläge verantwortlich sein können.

Betrachtet man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+12) / normal (+13/+18) / zu warm (>+18), so liegen diese am 8. Mai bei 20/35/45 und am 13. Mai bei 10/35/55 und bestätigen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit einen Temperaturtrend in Richtung frühlingshafte, teils auch schon früh sommerliche Werte bis vor Pfingsten. Das Langfristmodell simuliert in seiner heutigen Wetterprognose für Mai eine Abweichung des Temperaturmittelwertes gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5/+0,5 Grad weitgehend normal, mit der Tendenz über dem Osten mit -1/-0,5 Grad auch leicht zu kühl auszufallen. Das bestätigt die noch unsichere Wetterentwicklung für Pfingsten, denn sollten das erste Mai-Drittel und der Zeitraum vor Pfingsten zu warm ausfallen, müsste - um die "normalen" Temperaturwerte erreichen zu können - eine kühlere Phase nachfolgen. Betrachtet man die Statistik, so ist im Zeitraum zwischen dem 8./18. Mai häufiger mit kühlen Temperaturwerten zu rechnen (Eisheilige), welche im Zeitraum darüber hinaus bis zum 28. Mai mit Hochdruckwetter wieder ansteigen können.
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Wetter Pfingsten 2016 - Witterungstrend vom 26. April

Die Temperaturentwicklung hat im ersten Mai-Drittel nach den aktuellen Berechnungen der Wettermodelle einen grundsätzlich positiven Verlauf, wenngleich sich der Mittelwert gegenüber dem langjährigen Durchschnittswert anpasst und noch keine großen Anstalten macht, sich darüber hinaus zu entwickeln. Welche Temperaturen werden dann möglich sein? Berechnet werden bspw. am 10. Mai Werte zwischen +10/+24 Grad bei einem Mittelwert zwischen +16/+18 Grad. Gegenüber dem aktuellen Mittelwert von +4/+7 Grad ist das doch ein deutlicher Anstieg (Details s. Wetter April | Wetterprognose Mai | Wettertrend Frühling).

Was für Wetterentwicklungen wären vor, bzw. an Pfingsten 2016 zu erwarten? In Fortführung der kommenden Wetterentwicklung ergeben sich in der Theorie drei wesentliche Varianten, wie sich das Wetter Pfingsten entwickeln könnte. In der ersten Variante entsteht zum 10. Mai über dem skandinavischen Raum ein Hochdrucksystem, welches die atlantische Frontalzone frühzeitig vor Mitteleuropa blockieren könnte. In Folge dessen wäre die zu erwartende Grundströmung südwestlich bis südlich ausgeprägt, was mäßig warmes bis warmes Wetter zur Folge haben könnte, bei der über dem Nordwesten grundsätzlich eine höhere Niederschlagserwartung als über dem Südosten gegeben ist.

In der zweiten Variante spielt ein Hochdrucksystem über dem westlichen Russland, östlichen Skandinavien die "Hauptrolle", welches eine Hochdruckbrücke über Skandinavien und England mit dem Azorenhoch aufbauen könnte. Demzufolge würde Deutschland, Österreich und die Schweiz in den Einflussbereich der Hochdruckbrücke gelangen, so dass trockenes Wetter und frühlingshaft milde Temperaturen möglich wären.

In der dritten Variante setzt sich die atlantische Frontalzone bis über Skandinavien durch und versorgt Deutschland, Österreich und die Schweiz im Zeitraum vor Pfingsten mit weiteren Tiefdrucksystemen, welche Vorderseitig mal mildere und Rückseitig auch kühlere Luftmassen heranführen können. Der Wettercharakter selbst wäre als wechselhaft zu bezeichnen und je nach Position des Tiefdrucksystems wäre auch die Zufuhr noch kühlerer Luftmassen nicht auszuschließen, was dann in den Bereich der Eisheiligen fällt (11./15. Mai).

Betrachtet man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+13) / normal (+14/+19) / zu warm (>+19), so liegen diese am 6. Mai bei 30/50/20 und am 11. Mai bei 5/45/50. Betrachtet man die Varianten, welche am 11. Mai über der +20 Grad Marke liegen können, so beträgt die Wahrscheinlichkeit zum heutigen Stand 35 Prozent. Es deutet in den heutigen Simulationen der Wettermodelle vieles auf einen frühlingshaft milden bis warmen Beginn des zweiten Mai-Drittels hin - ob sich das bis und über Pfingsten halten kann, oder ob doch noch die Eisheiligen mit kühleren Temperaturen "zuschlagen" können, bleibt abzuwarten.

Wetter Pfingsten 2016 - Witterungstrend vom 21. April

Die Aussichten für das letzte April-Drittel sind alles andere als frühlingshaft, aber auch für den Start in den Mai zeigt sich nur eine langsam ansteigende Temperaturtendenz (s. Wetter April | Wetterprognose Mai | Witterungstrend Frühling).

Lässt sich aus diesen simulierten Entwicklungen schon etwas ableiten, wie das Wetter an Pfingsten wird? Zum Teil, wenngleich die Annahmen eher theoretischer Natur sind. Dazu die folgenden zwei Annahmen. In der ersten Variante normalisiert sich das "gestörte" Zirkulationsmuster vom letzten April-Drittel in den ersten Mai-Tagen, so dass das Hochdrucksystem wieder über den Azoren liegen kann. Nicht selten kommt es bei einer "Reaktivierung" der atlantischen Tiefdruckrinne zu stärkeren Tiefdruckentwicklungen, welche beim Azorenhoch eine Gegenreaktion auslösen können. In diesem Fall würde sich ein Hochdruckkeil in Richtung Mitteleuropa verschieben können und im weiteren Verlauf ein autarkes Hochdrucksystem im Bereich Mitteleuropa, England und Skandinavien ermöglichen. Sollte dies der Fall sein, so wäre noch im ersten Mai-Drittel mit der Rückkehr des Frühlings zu rechnen, welcher durchaus bis an Pfingsten Bestand haben kann.

In der zweiten Variante zeigt sich eine nachhaltigere Störung des Zirkulationsmusters, welches sich zwar im ersten Mai-Drittel mit einer normalisierenden Temperaturtendenz "erholen" kann, jedoch anfällig für sog. Wiederholungsmuster bleiben (Wiederholungsneigung, Erhaltungsneigung). Somit wäre passend zu Pfingsten, welche 2016 auch zeitgleich in den Zeitraum der meteorologischen Wettersingularität der Einheiligen fallen, eine erneute Abkühlung denkbar.

Für das Wetter Pfingsten 2016 ist also noch lange nichts entschieden. Betrachtet man das Langfristmodell mit seiner heutigen Wetterprognose für den Monat Mai, so erkennt man in der Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert mit -1/-0,5 Grad über dem Südem eine leicht zu kühle Temperaturentwicklung, während etwa nördlich einer Linie Stuttgart - Nürnberg die Abweichung mit -0,5/+0,5 Grad weitgehend im normalen Bereich liegen kann. Anders formuliert stützt das Langfristmodell die zweite Variante, welche einem "Knaller Frühling" derzeit wenig Chancen einräumt. Im Niederschlagsverhalten simuliert das Langfristmodell einen leicht zu trocknen Nordwesten und einen leicht zu nassen Süden. Das spräche für ein Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum, welches aus seiner Südwestseite von Tiefdrucksystemen unterwandert werden könnte. In Folge dessen wäre das Strömungsmuster über Deutschland nordwestlich orientiert. In den kommenden Tagen werden die Wettertrends, Wetterprognosen und Wettervorhersagen für das Wetter Pfingsten öfters und regelmäßiger aktualisiert.

Wetter Pfingsten 2016 - Witterungstrend vom 17. April

Aufgrund der aktuell doch sehr wechselhaften und relativ kühlen Witterung bekommen wir wieder vermehrte E-Mails mit der Frage, wie das Wetter Pfingsten 2016 werden wird. Wie bereits im ersten Beitrag beschrieben, liegt Pfingsten in diesem Jahr im Bereich der sog. Wettersingularität der Eisheiligen, welche vermehrt im Zeitraum zwischen dem 8./18. Mai noch einmal für Kaltlufteinbrüche über Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich sein könnten. Ob es dazu kommt, bleibt zum heutigen Stand noch abzuwarten.

Betrachtet man die aktuelle Wetterentwicklung für das letzte April-Drittel, so ergeben sich hieraus zwei Rückschlüsse, welche die Entwicklung der Großwetterlage im Zeitraum vor Pfingsten maßgeblich beeinflussen können. Die Ausgangslage ist ein meridionales Zirkulationsmuster im letzten April-Drittel. In der ersten Variante erhält sich das Muster bis über die ersten Mai-Tage hinein und könnten auch das Wetter an Christi-Himmelfahrt (5. Mai - Vatertag) noch mit beeinflussen. Im weiteren Verlauf verändert sich die Großwetterlage, so dass sich ein mildes bis warmes Temperaturspektrum im Zeitraum 5./15. Mai ergeben könnte.

In der zweiten Variante spielt die sog. Erhaltungsneigung (Wiederholungsneigung) eine maßgebliche Rolle. Auch hier ist die Ausgangslage die meridionale Zirkulationsstruktur im letzten April-Drittel, welche Anfang Mai schwächen aufweist und für eine Erwärmung sorgen könnte (Tief vor Mitteleuropa, vorderseitige Warmluftzufuhr). Dieses Tiefdrucksystem verlagert sich im weiteren Verlauf nach Osten, so dass auf dessen Rückseite kühleres und auch wechselhaftes Wetter über Deutschland dominierend sein kann. Das würde wiederum in den Zeitraum der Singularität der Eisheiligen, aber auch in den Zeitraum von Pfingsten passen.

Was ist zum heutigen Stand wahrscheinlicher? Noch beruhen die Ausführungen für das Wetter Pfingsten auf statistischen Grundwerten und einer Fortführung der aktuellen Wetterlage und sind als Witterungstrend zu verstehen, was eine Wahrscheinlichkeit für zu kühles Wetter alleinig auf die Wettersingularität der Eisheiligen zurückführen lässt. Das Langfristmodell stützt mit einer Temperaturabweichung von -0,5/+0,5 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert eine weitgehend normale Temperaturentwicklung für den Mai 2016 bei einer leicht erhöhten Niederschlagsneigung über den südlichen Regionen. Betrachtet man die zurückliegenden zu warmen Winter 2013/14, 2014/15, so viel auf, dass der jeweils darauffolgende Mai weitestgehend normal, bis leicht zu kalt ausgefallen ist. Auch der Winter 2015/16 ist deutlich zu warm ausgefallen - ob das im Mai 2016 wieder für normales, bzw. leicht zu kühles Wetter führen wird, bleibt abzuwarten. Ab dem 20. April starten wir mit regelmäßigen Aktualisierungen für das Wetter Pfingsten 2016

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,79 +0,75 -0,48 610 l/m² - zu nass

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