Wetter Pfingsten 2015 – Wetterprognose und Wettervorhersage

Pfingstwetter 2015 - Witterungstrend vom 11. Mai

Im Gegensatz den Simulationen der letzten Tage zeigt sich den aktuellen Berechnungen der gängigsten Wettermodelle keine richtig nachhaltige Etablierung eines Trogsystems über Mitteleuropa im Zeitraum 14./18. Mai. Stattdessen wird nach dem amerikanischen Wettermodell der Trogprozess selbst durch ein sich über Skandinavien positionierendes Zentraltief "abgeschnürt". Nun ist aber so ein Zentraltief über Skandinavien auch nicht unbedingt ein Garant für stabile Wetterverhältnisse über Mitteleuropa und oftmals für eine sog. Westwindzirkulation verantwortlich, da auf seinen südlichen Gradienten die Tiefdruckausläufer Deutschland von West nach Ost überqueren können. Je nachdem wie weit südlich, bzw. nördlich diese Niederschlagsgebiete verlaufen werden, ist für die Temperaturentwicklung maßgeblich entscheidend. Der wechselhafte Trend bei zurückgehenden Temperaturen ist jedoch nach wie vor für das kommende Wochenende die wahrscheinlichste Variante. Wie geht es weiter? im Zeitraum zwischen dem 18./23. Mai simuliert das amerikanische Wettermodell eine weiterhin dominante Rolle des Tiefdrucksystems über dem skandinavischen Raum, dessen Achse sich bis zum 23. Mai von einer West-Ost in eine Südwest-Nordost Achse verändern kann. Was bedeutet das? Mit der Verlagerung der Achse zeigt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein absinkendes Geopotential im Bereich zwischen Grönland und den Azoren und somit über Mitteleuropa eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Südwestanströmung der Luftmassen. Insofern sind die womöglich eintretenden Eisheilige zum kommenden Wochenende nur von kurzer Dauer. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so wird nach dessen Simulationen ebenfalls ein kräftiges Tiefdrucksystem im Zeitraum 18./20. Mai über dem skandinavischen Raum berechnet. Im Unterschied zum amerikanischen Wettermodell sinkt das Geopotential auf dem Atlantik nicht ab, sondern steigt mit einem kräftigen Hochdruckkeil von den Azoren bis nach Grönland an. In Folge daraus wird die atlantische Frontalzone bereits auf dem Atlantik blockiert, was eine mäandrierende Gradientenstruktur zur Folge hat. Mäandrierende Gradientenstruktur? Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich hierbei um ein wenig dynamisches und "verschlungenes" Muster der Gradienten zwischen Hoch und Tiefdrucksystemen. Allerdings zeigt sich nach dem europäischen Wettermodell im Verbund zischen dem Hochdrucksystems auf dem Atlantik und dem tiefen Luftdruck über Skandinavien bis zum 21. Mai ein sich meridional ausrichtende Zirkulationsstruktur über Mitteleuropa (Nord-Süd), so dass nach dem europäischen Wettermodell eine kühlere Wetterphase bis zum 21. Mai nicht unwahrscheinlich wäre. Warm, mild oder kühl - wie sind die Wahrscheinlichkeiten beim Wetter vor Pfingsten verteilt? Geht es nach den Kontrollläufen, so zeigt sich im Zeitraum 18./23. Mai nur ein langsam normalisierender Temperaturtrend bei einer leicht erhöhten Niederschlagsneigung. Was heißt "sich normalisierender Temperaturtrend"? Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 18. Mai zwischen +6/+19 Grad (Mittelwert: +12/+13 Grad) und am 23. Mai zwischen +8/+23 Grad (Mittelwert: +15/+16 Grad). Und wie entwickelt sich das Pfingstwetter? Nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells zeigt sich eine abschwächende Intensität des Tiefdrucksystems bei Skandinavien, so dass auch hier das Muster der Gradienten mit einem Hochdruckkeil auf dem Atlantik zueinander mäandrieren kann. In Folge daraus wird ein schwachgradientiges Tiefdrucksystem Mitteleuropa simuliert, so dass der Wettercharakter über Pfingsten unbeständig und mäßig mild bis mild (normal) ausfallen kann. Was wäre normal? Blickt man auf die letzten 10 Jahre zurück, so lagen die Tageshöchstwerte im Zeitraum 24./25. Mai zwischen +8/+24 Grad bei einem Mittelwert von 17,6 Grad. Wie ist diese Simulation einzuschätzen? Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+15) / normal (+16/+20) / zu warm (>+21) liegen zum heutigen Stand am 23. Mai bei 20/45/35 und am 25. Mai bei 20/35/45.
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Wetter an Pfingsten 2015 - Witterungstrend vom 10. Mai

Mehrheitlich - und seit Tagen stabil - zeigt sich in den Simulationen der Wettermodelle eine deutlich kühlere Wetterperiode zum kommenden - für viele sicherlich verlängerten - Wochenende. Diese Abkühlung passt gut in den Zeitraum der Wettersingularität der sog. Eisheiligen und stellt für Meteorologen keine sonderliche Überraschung dar. "Schade" nur, dass die Abkühlung voraussichtlich zum verlängerten Wochenende eintritt, wo zuvor die Temperaturen nochmals frühsommerlich, bzw. teils schon sommerlich sein können. Wie geht es weiter - welchen Einfluss hat diese wahrscheinliche Abkühlung auf das Wetter vor Pfingsten? Rein statistisch betrachtet folgt einem Trog Mitteleuropa ein sich mäandrierendes Zirkulationsmuster (in sich "verschlungene" Gradienten) nach, wobei ein stabiles Grundmuster zunächst einmal wenig wahrscheinlich ist - jedoch fehlt den Systemen die Dynamik, so dass in Folge daraus hoher Luftdruck eine nicht unwahrscheinliche Variante darstellt. Je nachdem wo sich das Hochdrucksystem positioniert, kann sich in Folge daraus auch ein gestörtes Zirkulationsmuster ergeben (blockierende Position über dem Atlantik). Das amerikanische Wettermodell stützt diese Entwicklung in seiner Simulation heute, bei der sich das kühle Trogmuster bis zum 19./21. Mai behaupten kann. Im weiteren Verlauf kommt es entlang der sog. Polarfront zu kräftigen Wellenbewegungen und zur Durchmischung von kühlen und warmen Luftmassen von Nord nach Süd und umgekehrt (typisch für den Frühling). In Folge daraus könnte Deutschland zu Pfingsten am 24./25. Mai auf der warmen, bzw. milden aber noch wechselhaften Seite der Frontensysteme liegen. Anders formuliert zeigt sich der nun am kommende Wochenende wahrscheinliche Trogansatz mit einer Abkühlung nachhaltiger, wobei im Zeitraum vor und über Pfingsten ein sich allgemein normalisierender Temperaturtrend zu beobachten ist. Die Kontrollläufe simulieren bspw. am 20. Mai ein Temperaturspektrum zwischen +7/+21 Grad (Mittelwert: +13/+15 Grad) und am 24. Mai (Pfingstsonntag) zwischen +8/+26 Grad (Mittelwert: +15/+17 Grad). Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+15) / normal (+16/+20) / zu warm (>+21) liegen am 20. Mai bei 40/55/5 und am 25. Mai bei 30/35/35 noch in einem ausgeglichenen Verhältnis und zeigen noch keine wesentliche Entwicklung des Wettertrends zum Wetter an Pfingsten ab. Das Langfristmodell simuliert weiterhin für den Mai mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad eine gegenüber dem langjährigen Mittelwert normale Temperaturentwicklung im Süden, während die Abweichung mit -1/-0,5 Grad im Norden auch leicht zu kühl ausfallen kann. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich ein zu trockener Norden und ein leicht zu nasser Süden.

Wetter an Pfingsten 2015 - Witterungstrend vom 8. Mai

Die aktuelle Wetterentwicklung zum kommenden - verlängerten - Wochenende zum Vatertag berücksichtigt mehrheitlich weiterhin den Trend zu einem Wetterumschwung. Dabei kann sich die atlantische Frontalzone mehr und mehr nach Osten durchsetzen und bis zum 17. Mai weite Teile Mitteleuropas beeinflussen. Dabei kann sich über den skandinavischen Raum ein zentralisierendes Tiefdrucksystem festigen, was eine Veränderung des Zirkulationsmusters von mild/warm Südwest auf mäßig mild/kühl West mit höherer Wahrscheinlichkeit zur Folge haben kann. Teils sind auch dynamisch-aktive Wetterentwicklungen nicht auszuschließen, so dass neben dem frischen Temperaturcharakter auch noch der Wind eine Rolle spielen kann. Sollte sich das kühle Wetter tatsächlich so einstellen, so würde das der Wettersingularität der sog. Eisheiligen entsprechen, welche statistisch gehäuft im Zeitraum 8./18. Mai auftreten können. Wie würde es weitergehen - hätte das auch Einfluss auf das Wetter vor, bzw. an Pfingsten? Schwenkt so ein "Trog" durch, so folgt - statistisch gesehen - häufig Hochdruckwetter nach - insofern könnte man die Frage mit ja beantworten. Nur hält sich das Wetter nicht immer an die Statistik. Was simulieren die Wettermodelle? Das amerikanische Wettermodell simuliert im Zeitraum zwischen dem 16./20. Mai einen Zusammenbruch des hohen Luftdrucks über Grönland. Den "frei werdenden Platz" übernehmen rasch die Tiefdrucksysteme und können sich dort entsprechend positionieren. So eine Entwicklung könnte auch nachhaltige Auswirkungen auf das Verhaltensmusters der Großwetterlage haben, da die Tiefdruckrinne weit nach Norden "gezogen" wird. Gleichzeitig kann sich das Azorenhoch frei entfalten und kann in Richtung Norden, bzw. Nordosten streben, so dass sich zum 20./23. Mai eine halbwegs stabile Wetterlage über Mitteleuropa einstellen könnte, da das Hoch eine gegenüber der atlantischen Frontalzone eine blockierende Position zwischen den Azoren, England und Skandinavien einnehmen kann. Die Tiefdrucksysteme kreisen dabei eng um Grönland herum, so dass eine Westwindzirkulation nach dem amerikanischen Wettermodell vor Pfingsten als wenig wahrscheinlich einzustufen ist. Welche Varianten wären noch möglich? Auffällig ist bei den meisten Varianten der Trend zu hohem Luftdruck im Bereich zwischen England und Skandinavien, was für das letzte Mai-Drittel bei einem Eintreten durchaus für stabile Wetterverhältnisse sorgen könnte. In anderen Varianten zeigt sich keine stabile Hochdruckwetterlage. Das Kontinentalhoch liegt zu weit im Osten und das Azorenhoch zieht sich wieder nach Westen zurück und in die dazwischen entstehende Lücke greifen von Nordwesten her Tiefdruckausläufer auf Deutschland über, was einen wechselhaft windigen und eher kühlen Wettercharakter zur Folge haben kann. In der dritten Variante mäandrieren die Gradienten zueinander (vereinfacht: verschlungen), was unterschiedliche Möglichkeiten der Wetterentwicklung zur Folge haben kann, welche von hohem Luftdruck bis hin zu Dauerregen reichen können Warm oder kalt, was ist vor Pfingsten wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe zeigen ein Temperaturspektrum, welches bspw. am 23. Mai zwischen +7/+24 Grad bei einem Mittelwert von +15/+17 Grad liegen kann. Der Mittelwert entspricht dabei in etwa dem Jahreszeit-typischen Wert des vieljährigen Mittelwertes der Temperaturen. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+15) / normal (+16/+20) / zu warm (>+21) liegen am 23. Mai bei 35/30/35 in einem ausgeglichenen Verhältnis und zeigen noch keine wesentliche Entwicklung des Wettertrends zum Wetter an Pfingsten ab. Das Langfristmodell simuliert weiterhin mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad eine gegenüber dem langjährigen Mittelwert normale Temperaturentwicklung im Mai bei einer leicht zu trockenen Tendenz im Norden und leicht zu trockenen Tendenz im Süden.

Wetter an Pfingsten 2015 - Witterungstrend vom 6. Mai

Die Simulationen der Wettermodelle zeigen noch unterschiedliche Ansätze für die Wetterentwicklung zum Vatertag und den damit für viele bevorstehenden langen Wochenende. Wie geht es aber weiter, gibt es schon einen Wettertrend für das Wetter an Pfingsten? Pfingsten liegt in 2015 im Zeitraum zwischen dem 24./25. Mai und eignet sich für viele bereits für einen Urlaub, da es in einigen Bundesländern auch Schulferien von 1-2 Wochen gibt. Umso interessanter ist ein Wetterausblick, wenngleich die Daten zum heutigen Stand noch nicht für einen Wettertrend, sondern lediglich für einen Witterungstrend ausreichend sind. Das amerikanische Wettermodell simuliert im Zeitraum vom 17./22. Mai keine stabile Großwetterlage. Der Grund hierfür ist die atlantische Frontalzone, der es in diesem Zeitraum gelingen mag, eine Hochdruckkonstellation zwischen dem Azorenhoch und einen Hoch über dem östlichen Europa zu unterbinden. In Folge daraus kann das Zirkulationsmuster über Mitteleuropa meridionalisieren und mit einer Nordwest-Südostachse für einen relativ wechselhaften und mäßig milden Wettercharakter sorgen (Trog Mitteleuropa). Sollte dieses Szenario so eintreten, käme es im Detail darauf an ob sich der Trog halten kann, oder ob dieser pünktlich zu Pfingsten nach Osten abgedrängt werden und sich nachfolgend ein Hochdrucksystem über Mitteleuropa positionieren kann. Welche Varianten wären noch möglich? Die aktuell markante Südwestwetterlage mit einer Tiefdruckrinne zwischen Neufundland, den Azoren England und Skandinavien könnte sich auch noch für längere Zeit durchsetzen, so dass diese mit wechselhaften Wetter aber überwiegend milden Temperaturen durchaus eine Option darstellt. Eine weitere Variante zeigt sich in einer Südwest-Nordostachse eines Hochdrucksystems, welches sich von den Azoren über England bis nach Skandinavien erstrecken kann. In Folge daraus könnte mit relativ trockenem und milden Wetter gerechnet werden. In der vierten Variante zeigt sich die atlantische Frontalzone über den nördlichen Regionen recht aktiv, wobei die Tiefdruckrinne zwischen Neufundland, Island und Skandinavien verlaufen kann. Je nachdem wie sich die Tiefdruckrinne positionieren kann ist mit mehr oder minder wechselhaften und windigem Wetter bei normalen bis leicht zu kühlen Temperaturwerten zu rechnen. Welche der Varianten ist bis zum 21. Mai wahrscheinlicher? Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+15) / normal (+16/+20) / zu warm (>+21) liegen am 21. Mai bei 35/35/30 in einem ausgeglichenen Verhältnis und zeigen noch keine wesentliche Entwicklung des Wettertrends ab. Was wäre normal? Blickt man auf die letzten 10 Jahre zurück, so lagen die Tageshöchstwerte im Zeitraum 24./25. Mai zwischen +8/+24 Grad bei einem Mittelwert von 17,6 Grad. Das Langfristmodell simuliert für den Mai eine Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert verbreitet von -0,5/+0,5 Grad und weist somit ein Jahreszeit-typisches Temperaturniveau aus, lediglich über den nordöstlichen Landesteilen könnte der Mai auch leicht zu kühl ausfallen. In der Niederschlagsentwicklung zeigt sich nach dem Langfristmodell im Mai eine leicht negative, im Süden auch leicht positive Entwicklung. Die Witterungstrends für das Wetter an Pfingsten in den kommenden Wochen und Tagen öfters und zunehmend regelmäßiger aktualisiert.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal

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