Wetter Pfingsten 2014 – Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter an Pfingsten 2014 - Wetterprognose vom 1. Juni

  • M. Hoffmann
Im Verlauf der kommenden Woche wird das Wetter zunehmend wechselhafter bei relativ warmen Temperaturen zwischen +20/+25 Grad, örtlich auch darüber. Am Mittwoch und Donnerstag kann dann von Westen her ein Niederschlagsband Deutschland überqueren und kann kurzzeitig für eine leichte Abkühlung sorgen. "Passend" zu Pfingsten positioniert sich ein Tiefdrucksystem zwischen England und Portugal und wird durch Hochdrucksysteme im Osten auf Distanz gehalten, so dass mit einer kräftigen Südströmung sehr warme Luftmassen nach Deutschland gelangen können. Wie warm können diese Luftmassen sein? Insbesondere das amerikanische Wettermodell simuliert sommerliche Temperaturwerte zwischen +25/+30 Grad, örtlich auch darüber, geht es nach dem europäischen Wettermodell, so werden mit +22/+27 Grad gleichfalls warmes Pfingstwetter in Aussicht gestellt. Da die Luft aus der Mittelmeerregion kommt, steigt im Tagesverlauf das örtlich Schauer- und Gewitterrisiko an. Die Kontrollläufe bestätigen diesen Wettertrend mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 8. Juni zwischen +15/+29 Grad bei einem Mittelwert von +23 Grad im Norden und +25 Grad im Süden. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Sommerwetter.

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Pfingstwetter 2014 - Wettertrend vom 31. Mai

  • M. Hoffmann
Der Unsicherheitsfaktor in der kommenden Woche bleibt ein Tiefdrucksystem bei England, welches seinen Einfluss kurzzeitig zwischen Mittwoch und Donnerstag auf Deutschland ausweiten kann. Zwischen Freitag und Sonntag - passend zu Pfingsten - kann sich das Tiefdrucksystem zum heutigen Stand aber nicht bis in den Osten durchsetzen und zieht sich wieder etwas auf den Atlantik zurück, dreht über England ein, so dass es über Deutschland zu einer Grundströmung aus südlichen Richtungen kommen kann. Die Wettermodelle interpretieren diese Großwetterlage noch unterschiedlich, jedoch zeigen beide Wettermodelle mit Temperaturen im Bereich zwischen +21/+28 Grad durchaus den Trend hin zu sommerlichen Werten. Das amerikanische Wettermodell platziert neben dem Tiefdrucksystem hohen Luftdruck zwischen dem Mittelmeer, Deutschland, westl. Russland, Skandinavien bis nach Grönland. Dieser hohe Luftdruck zentralisiert sich nach dieser Simulation zum Pfingstmontag über Skandinavien, so dass die Wetterlage als "hochsommerlich" bezeichnet werden kann. Das europäische Wettermodell ist da differenzierter. Zwar gibt es auch hier hohen Luftdruck zwischen Grönland, Skandinavien, dem westl. Russland und der Mittelmeerregion, allerdings können sich kleinere Tiefdrucksysteme einlagern, so dass das Wetter weniger beständig ist und eine Schauer- und Gewitterneigung gegeben ist. Der hohe Luftdruck kann sich demnach erst nach Pfingsten über Skandinavien zentralisieren. Die Kontrollläufe zeigen ein noch äußerst differenziertes Bild, bei dem auch noch kühlere Varianten möglich sind. Im Süden ist der Wettertrend zu Pfingsten wechselhafter ausgeprägt, als das im Norden der Fall ist. Das Temperaturspektrum spiegelt das bspw. am Pfingstsonntag mit möglichen Werten zwischen +11/+29 Grad recht gut wieder, wobei der Mittelwert von +24 Grad im Süden und +22 Grad im Norden eine Richtung vorgibt. In Wahrscheinlichkeiten ausgedrückt ist kühles und wechselhaftes Wetter (Schafskälte) zu 22 Prozent, warmes und wechselhaftes Wetter zu 41 Prozent und warmes und trockenes Wetter zu 37 Prozent wahrscheinlich.

Wetter an Pfingsten 2014 - Wettertrend vom 30. Mai

  • M. Hoffmann
Die Wettermodelle werden für den Zeitraum vor, bzw. über Pfingsten zunehmend konkreter. So befindet sich nach dem amerikanischen Wettermodell im Zeitraum zwischen dem 7./11. Juni ein Hochdruckkomplex, welcher sich vom östlichen Europa über Skandinavien bis nach Grönland erstreckt. Somit wird ein Tief zwischen dem Atlantik und England auf "Distanz" gehalten, so dass Deutschland im Zeitraum um Pfingsten herum in eine warme, teils sommerliche Südströmung gelangen kann. Da die Luft aus der Mittelmeerregion kommt, kann demnach im Süden die Schauer- und Gewitterneigung erhalten bleiben. Das europäische Wettermodell simuliert eine ähnliche Großwetterlage, wenngleich hier die Tiefdruckrinne zwischen England und dem östl. Mittelmeer latent bestehen bleibt. Die Folge daraus ist in ganz Deutschland wechselhaftes, aber relativ warmes Wetter. Die Wetterlage ist als Komplex zu bezeichnen, da die Dynamik bisweilen fehlt. "Passend" zu Pfingsten zeigen aber beide Wettermodelle mehr Dynamik in Form des Tiefdrucksystems bei England, dessen Entwicklung für die Detailvorhersage abgewartet werden muss. Die Kontrollläufe stützen den positiven Temperaturtrend - so liegt das Temperaturspektrum am 8. Juni zwischen +15/+28 Grad bei einem Mittelwert von +24 Grad im Süden und +22 Grad im Norden.

Wetter an Pfingsten 2014 - Wettertrend vom 29. Mai

  • M. Hoffmann
Auch heute simulieren die Wettermodelle vor Pfingsten keine stabile Wetterlage. So kann es im Zeitraum zwischen dem 1./7. Juni immer wieder zu Schauern und Gewittern kommen, welche insbesondere im Westen und Süden häufiger auftreten können. Die Temperaturen können jedoch im Wochenverlauf mit +22/+27 Grad durchaus auf sommerliche Werte ansteigen. Zu Pfingsten zeigen die Wettermodelle differenzierte Varianten. Das amerikanische Wettermodell simuliert eine schwache Hochdruckbrücke zwischen den Azoren und Skandinavien - insofern hätte die atlantische Frontalzone zu Pfingsten keine Chance. Allerdings kann sich über der Mittelmeerregion ein schwachgradientiges Tiefdrucksystem bilden, welches im Süden höheren Einfluss hat, als im Norden. Das europäische Wettermodell simuliert eine relativ starke Wellenbewegung entlang der sog. Polarfront. Maßgeblich daran beteiligt ist ein Hoch über Skandinavien, welches sich in einer Nord-Südachse aufstellen kann. Auf dem Atlantik bildet sich der entsprechende Gegenpol mit einem Trog zwischen Grönland bis Afrika herunter. Deutschland würde demnach auf der warmen Vorderseite liegen, so dass an Pfingsten sommerliche Temperaturen zu erwarten wären. Auch was den Niederschlag angeht, so sind die Chancen auf trockeneres Wetter nach dem europäischen Wettermodell wahrscheinlicher. Sollte sich darüber hinaus das Hoch über Skandinavien manifestieren können, so ist sogar mit einer längeren sommerlichen Periode zu rechnen. In einigen Kontrollläufen wird im Ansatz auch eine Omegalage nicht ausgeschlossen. In Wahrscheinlichkeiten ausgedrückt ist zum heutigen Stand kühles und wechselhaftes Wetter zu 26 Prozent, warmes und wechselhaftes Wetter zu 40 Prozent und warmes und trockenes Wetter zu 34 Prozent an Pfingsten wahrscheinlich.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +8,81 +2,45 +1,71 367 l/m² - zu trocken


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