Wetter Pfingsten 2013 – Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter an Pfingsten - Wettertrend vom 8. Mai

Die Wetterlage zu Pfingsten ist in den Simulationen der Wettermodelle noch unsicher, dennoch zeichnet sich allmählich ein Wettertrend ab. Mit höherer Wahrscheinlichkeit bleibt das Wetter zum 16. Mai relativ warm, aber mit einem Mittelmeertief zunehmend auch wechselhafter. Im Detail "tropft" zum heutigen Stand ein Tiefdrucksystem zum 15. Mai in der klassischen Vb Zugrichtung über das Mittelmeer ab und leitet eine warme Luftströmung aus südlichen bis östlichen Richtungen über Deutschland ein. Bei einem Mittelmeertief kommt es vor allem im Osten und Süden zu vermehrten und teils länger andauernden Niederschlägen. Details müssen noch abgewartet werden, zumindest scheint vorerst eine kältere Lösung vom Tisch zu sein. Das Temperaturspektrum reicht bspw. zum 19. Mai von +10/+20 Grad, wobei das Mittel bei +17 Grad liegt. Die Kontrollläufe bestätigen einen leicht positiven Temperaturtrend ebenso, wie die Zunahme der Niederschläge im Süden und Osten ab dem 18. Mai. Zum heutigen Stand wird das Pfingstwetter bei den Temperaturen jahreszeitentypisch normal ausfallen und mit einem möglichen Mittelmeertief im Süden und Osten auch deutlich zu nass.
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Wetter an Pfingsten 2013 - Wettertrend vom 5. Mai

So wie es heute die Wettermodelle zeigen, ist eine wechselhafte und leicht unterkühlte Wettervariante in der Zeit zwischen dem 15./20. Mai nicht unwahrscheinlich. Der Grund ist ein Hochdrucksystem auf dem Atlantik, dem es nicht mehr gelingen mag, eine Hochdruckbrücke nach, oder über Mitteleuropa aufrecht zu erhalten. Stattdessen gewinnen Tiefdruckausläufer auf vom Atlantik her kommend zunehmen Einfluss und führen mit einer nordwestlichen Strömung kühlere Luftmassen nach Deutschland. Die Folge daraus wären Schauer und bei auflebendem Wind Temperaturen zwischen +13/+18 Grad. Das amerikanische Wettermodell simuliert für den Start in das Pfingstwochenende am Freitag, den 17. Mai ein Tiefdrucktrog von Skandinavien bis in das Mittelmeer reichend, was auch über das Pfingstwochenende mäßig mildes und wechselhaftes Wetter zur Folge hätte. Das europäische Wettermodell bringt eine ganz andere Variante ins Spiel: ein Hochdrucksystem vom Mittelmeer in Richtung Skandinavien aufstrebend, was Deutschland in den Genuss einer warmen bis sehr warmen Vorderseite bringen kann. Welches Pfingstwetter ist zum heutigen Stand wahrscheinlich? Gesetzt den Fall, dass das zweite Mai-Drittel gemäß den Eisheiligen mäßig mild und wechselhaft ausfällt, so steigt die Wahrscheinlichkeit für "anständiges", teils frühsommerliches Mai-Wetter im letzten Mai Drittel und somit über die Pfingstferien. Warum? Das Hoch auf dem Atlantik nimmt eine nicht typische Lage auf dem Atlantik ein und dient als Gegenpol der zum 12. Mai hin ab strömenden Kaltluft von Grönland in Richtung Neufundland, was grundsätzlich die "Wetterküche" auf dem Atlantik anregt (Zeitraum 12.-16. Mai). Im weiteren Verlauf sorgt das Hoch dafür, das relativ milde Luftmassen in Richtung Neufundland/Grönland transportiert werden, was auf die "Wetterküche" auf dem Atlantik "beruhigend wirkt". Nicht selten ergeben sich daraus Hochdruckwetterlagen über Mitteleuropa, da das aggressive Tiefdruckverhalten zum erliegen kommt. Statistisch betrachtet ist Hochdruck und ein warmes, letztes Mai-Drittel nach einem eintreffen der Eisheiligen sehr wahrscheinlich. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe reicht bspw. am 19. Mai von +8/+20 Grad und erreicht im Mittel einen Wert von +16 Grad. Das Langfristmodell geht für Deutschland weiterhin von deutlich zu trockenem Wetter im Mai aus, was für eine markante Hochdruckwetterlage im Mai spricht.

Wetter an Pfingsten 2013 - Wettertrend vom 2. Mai

Gegenüber dem Hochdrucktrend im zweiten Mai-Drittel der vergangenen Tagen hat sich etwas geändert. Zwar bleibt eine Hochdruckdominanz über Mitteleuropa bis zum 9./12. Mai höchstwahrscheinlich bestehen, jedoch nehmen Tiefdruckeinflüsse aus dem Westen vermehrt zu. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so sind die Eisheiligen auch nicht weit entfernt oder gar unwahrscheinlich. Der Grund dieser Wetterentwicklung ist ein "Kaltluftausbruch" am 10./12. Mai von Grönland bis nach Neufundland herunter, was zwei wesentliche Auswirkungen auf das Wetter in Deutschland haben kann. Die eine Variante ist ein "aufkeilen" des Azorenhochs in Richtung Grönland, was die "Wetterküche" auf dem Atlantik zunächst blockiert. Östlich des Hochs strömt die kalte Luft gen Süden, meist über Island, England bis nach Portugal/Spanien. Auf der Vorderseite werden dabei warme Luftmassen von Süden nach Norden transportiert - Deutschland kommt dann zunächst in den Genuss der warmen Vorderseite, könnte aber im weiteren Verlauf - bedingt durch die West- Ostbewegung der Wettersysteme - auf die kalte Rückseite gelangen. Eine zweite Variante ist die Reaktivierung der atlantischen Wetterküche bei Neufundland, was das Azorenhoch passiv macht (flach wie eine Flunder), was zu einer strammen Westwetterlage mit Verlagerung der Frontalzone bis nach Deutschland führt. Wechselhaftes, teils stürmisches und mit 13/+17 Grad relativ kühles Wetter wäre die Folge daraus. Was ist wahrscheinlicher? Grundsätzlich sind beide Varianten nicht unwahrscheinlich, da es die typische Zeit der Eisheiligen ist und Kaltlufteinbrüche im zweiten Mai-Drittel nichts ungewöhnliches darstellen. Blickt man aber zurück auf die vergangenen Großwetterlagen, so ist der Hochdruckdominanz im zweiten Mai-Drittel zum heutigen Stand ein Tick wahrscheinlicher, da seit Januar mehr oder minder die gestörte Zirkulation anhält (Erhaltungsneigung). Je nachdem, welche Großwetterlage sich ab dem 13. Mai einstellen wird, sie wird das Wetter an Pfingsten mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflussen.

Wetter an Pfingsten - Wettertrend vom 30. April

Der kommende Wettertrend für das Wetter an Pfingsten ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 28% noch im spekulativen Bereich - dennoch kann Aufgrund der Umstellung der Großwetterlage im ersten Mai-Drittel schon einmal "orakelt" werden, wie das Wetter sich vor, bzw. an Pfingsten entwickeln könnte. Die Wettermodelle simulieren aktuell für das erste Mai-Drittel ein Hochdrucksystem, welches sich in seiner letzten "Ausbaustufe" von den Azoren über Mitteleuropa bis nach Skandinavien hin erstreckt. Einige Simulationen gehen davon aus, dass sich diese Hochdruckbrücke in Form eines eigenständigen Hochdruckkerns über Skandinavien verselbstständigen könnte (10. Mai). Sollte das der Fall sein, so positioniert sich nicht gerade selten vor England bis nach Portugal reichend ein Tiefdrucksystem, welches mit einer südlichen Strömung warme Luftmassen nach Deutschland führt. Hochdruck und Temperaturen um +20 Grad sind im zweiten Mai-Drittel nicht unwahrscheinlich. Und da solche Wetterlagen langlebig sein können (bis hin zu einer ausgeprägten Omegastruktur), ist es gut möglich, dass Pfingsten davon noch betroffen sein könnte. Ganz gemäß der langjährigen Statistik für das Wetter im Mai: lange Hochdruckphasen und warmes Wetter im Zeitraum zwischen dem 18.-28. Mai.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal

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