Wetter Ostern 2016 - Wetterprognose Osterwetter 2016

Wetter Ostern 2016 - Wettertrend vom 10. März

Kommt der Frühling noch vor Ostern? Die aktuellen Simulationen der Wettermodelle sehen diesbezüglich gar nicht einmal so schlecht aus. So liegen die Wahrscheinlichkeiten am 20. März für Temperaturen jenseits der +15 Grad nach den Kontrollläufen aktuell bei knapp 20 Prozent. Da hat sich also etwas gegenüber den vergangenen Simulationen verändert. Tatsächlich sticht aus den vier unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten hinsichtlich der Hochdruckposition eine Variante zunehmend heraus. Das Hochdrucksystem wird nach Süden weggedrückt und sorgt bis zum 20. März für relativ ruhiges, weitgehend trockenes und zunehmend milderes Wetter (mehr dazu in der Wetterprognose Frühling).

Wie wird das Wetter Ostern 2016? Die aktuellen Simulationen der gängigsten Wettermodelle reichen bis zum 25. März, was auf den Karfreitag fällt. Ostern 2016 liegt mit dem Ostersonntag und Ostermontag im Zeitraum zwischen dem 27./28. März. Bereits in der Frühlingsprognose sind wir näher auf die Statistik eingegangen, welche nach einem zu kühlen Start in den März häufig eine mildere Periode im Zeitraum 17./25. März aufzeigt, bevor zum Ende des März hin (und somit passend zu Ostern) aus statistischer Sicht häufiger noch einmal ein Kaltluftausbruch möglich sein kann.

Das mit der milden Temperaturphase im Zeitraum 17./25. März bestätigen die Wettermodelle mehrheitlich in ihrem Trend. So liegt das Verhältnis der Kontrollläufe von zu kalt (<+3) / normal (+4/+9) / zu warm (>+10), am 20. März bei 0/35/65 und am 25. März bei 15/40/45. Allein die Zunahme der kälteren Varianten zeigt, dass die Statistik durchaus noch greifen kann. Anders formuliert sollte man mit dem Ausruf von Frühlingswetter an Ostern 2016 noch vorsichtig sein, denn so ein Wetterumschwung im März geht relativ schnell von statten. Betrachtet man die Varianten, welche auch frühlingshafte Temperaturen jenseits der +15 Grad Marke beinhalten, so liegt die Wahrscheinlichkeit am 20. März bei 20 Prozent und am 25. März bei 30 Prozent. Der - weiterhin vorsichtige - Trend geht heute bis Ostern erneut in Richtung Frühling.

Betrachtet man die Simulationen und die daraus resultierenden Großwetterlage, so zeigt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine im letzten-März-Drittel auflebende Wetteraktivität der atlantischen Frontalzone, was nicht nur unbeständigeres Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum 20./23. März zu Folge haben kann, sonders auf ihrer Vorderseite auch mildere Luftmassen heranführen kann. Wie warm kann es werden? Simuliert werden nach dem amerikanischen Wettermodell bspw. am 23. März Temperaturen zwischen +10/+15 Grad, örtlich auch bis +17 Grad. Nachfolgend stellt sich jedoch kühleres Rückseitenwetter ein, was die Temperaturen am 25. März auf +3/+9 Grad absinken lassen kann.

Das soll die oben angeführte These eines raschen Wetterumschwungs kurz vor, bzw. über Ostern 2106 nochmals verdeutlichen, auch wenn der Trend derzeit frühlingshaft aussieht, so sollte man noch mit einem nachhaltigen Ausruf von Frühlingswetter vorsichtig sein.
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Wetter Ostern 2016 - Witterungstrend vom 9. März

Die Unsicherheiten der letzten Tage für die Wetterentwicklung im zweiten, bzw. auch zu Beginn des letzten März-Drittels bleibt auch in den heutigen Simulationen unsicher. So simulieren beide Wettermodelle nach dem 15. März zwei unterschiedliche Varianten, welche zum einen frühlingshaft milde und zum anderen nasskalte Temperaturen zur Folge haben könnte (Details s. Wetter Frühling).

Ob die Ostereier an Ostern 2016 im Schnee oder ob die Schokoladeneier vor den warmen Temperaturen geschützt werden müssen, bleibt somit noch zu klären. Der Hintergrund für die unsichere Wetterentwicklung ist ein nach Norden verschobenes Azorenhoch, welches sich im Bereich zwischen England, Island, Grönland Skandinavien, sowie Spanien und Frankreich ausweiten kann. Im Detail wird es - wie in den letzten Tagen auch - darauf ankommen, wie sich das Hochdrucksystem positionieren wird.

Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so wird zum Beginn des letzten März-Drittels eine Hochdruckblockade auf dem Atlantik berechnet, welches die atlantische Frontalzone mit ihren Tiefdrucksystemen daran hindert, sich bis über Mitteleuropa durchzusetzen. Im gleichen Zuge "tropft" auf den östlichen Hochdruckgradienten ein Tiefdrucksystem ab und initialisiert damit ein Trogprozess, was zu den nasskalten Temperaturen mit Schneeoptionen ab den mittleren Lagen führen kann.

Anders hingegen das amerikanische Wettermodell, welches das Hochdrucksystem weiter über dem Südosten positioniert und somit den Weg für die atlantische Frontalzone mit unbeständigen aber weitgehend milden Wettercharakter frei macht. Neben diesen beiden Varianten gibt es noch zwei weitere, welche bereits gestern ausführlicher besprochen wurden.

Auf die Frage hin, welche Wetterentwicklung vor Ostern bis zum 24. März (Gründonnerstag) wahrscheinlicher ist, so zeigt sich in den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+2) / normal (+3/+8) / zu warm (>+9) mit 20/50/30 weiterhin eine Tendenz zu Jahreszeit-typischen Temperaturen. Weiterhin festigt sich so langsam ein Trend, welcher von Norden her kurz vor Ostern Kaltluft aus nördlichen Richtungen nach Süden (europ. Nordmeer, Skandinavien) ausströmen lässt. In Folge daraus wäre das ein Indiz für eine erhöhte Wetteraktivität, da kalte und warme Luftmassen im Bereich zwischen Island und Nord-/Ostsee aufeinander treffen können. Zusammenfassend ist eine nachhaltige und frühlingshafte Wetterperiode bis zum 24. März in den aktuellen Simulationen nicht zu erkennen. Stattdessen nimmt nach einer Hochdruckperiode bis zum 20. März die Niederschlagsneigung nach den Kontrollläufen bis zum 24. März zu, bei der die Niederschlagswahrscheinlichkeit über dem Westen, Süden und Norden höher eingestuft wird, als über den östlichen Landesteilen. Das Temperaturniveau bleibt dabei Jahreszeiten-typisch.

Wetter Ostern 2016 - Witterungstrend vom 8. März

Nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle festigt sich im Bereich zwischen Frankreich/Spanien, England und Island/Skandinavien im zweiten März-Drittel ein Hochdrucksystem, welches für einen beständigeren Wettercharakter über Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich sein kann. Allerdings können wenige Kilometer Verschiebung des Hochdruckkerns für unterschiedliche Temperaturen sorgen (Details s. aktuelle Wetterprognose Frühling).

Aber auch im Zeitraum darüber hinaus bleibt die letztliche Hochdruckposition für das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz entscheidend und könnte noch maßgeblich das Wetter bis Ende März und somit an Ostern 2016 beeinflussen. Im wesentlichen sind 4 unterschiedliche Wetterentwicklungen aus den aktuellen Simulationen abzuleiten.

In der ersten Variante bleibt das Hoch westlich von Mitteleuropa positioniert, was eine höhere Wahrscheinlichkeit für Trog-, oder einer Nordwestwetterlage zur Folge hätte, bei der die Temperaturen auch leicht unter dem langjährigen Durchschnitt liegen können.

In der zweiten Variante positioniert sich das Hoch weiter östlich über Deutschland, bzw. über dem östlichen Europa. In Folge dessen "füllt" sich das Hoch von oben herab mit wärmeren Luftmassen und sorgt somit für relativ trockenes und mildes Wetter - liegt das Hoch über dem östlichen Europa, so können Luftmassen aus südwestlichen bis südlichen Richtungen herangeführt werden, was auch warme - frühlingshafte - Temperaturen zum Ergebnis haben kann.

In der dritten Variante verschiebt sich der Hochdruckkern über Skandinavien, was im März - statistisch betrachtet - häufiger vorkommen kann. Ein Skandinavienhoch hat die Eigenschaft einer länger andauernden Stabilität und lässt das Grundströmungsmuster aus östlichen Richtungen kommen. Im Detail entscheidet sich hier, ob die Kontinentalluftmassen kalt oder gemäßigt sind und ob daraus "strahlend blauer Himmel" oder ein neblig-trüber Wettercharakter entstehen kann.

In der vierten Variante positioniert sich das Hochdrucksystem südlich zwischen den Azoren und der Mittelmeerregion, was der atlantischen Frontalzone mehr Spielraum ermöglicht um das Strömungsmuster aus westlichen bis südwestlichen Richtungen kommen zu lassen. In Folge dessen wäre mit mehr Niederschlag, Wind und gemäßigten bis milden Temperaturen zu rechnen.

Was ist wahrscheinlicher? So ein Hochdrucksystem in nördlicher Position ist auch immer ein Garant für eine Wetterentwicklung mit hohem Schwankungspotential. Nicht selten positioniert sich so ein System auch über Skandinavien und sorgt somit für eine beständige Wetterlage, ebenso häufig kann es aber auch nach Westen in Richtung Grönland abdriften, was zunächst eine Trog-, später auch Nordwestwetterlage zur Folge haben und im weiteren Verlauf durch eine West- bis Südwestwetterlage abgelöst werden kann.

Die Frage wird also sein - gelingt es dem Wetter im zweiten März-Drittel, bzw. zum Beginn des letzten März-Drittels eine Veränderung der Großwetterlage herbeizuführen? Schaut man auf das Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+2) / normal (+3/+8) / zu warm (>+9), so liegen diese am 17. März bei 20/65/15 und am 23. März bei 15/45/40. Insofern bleibt dieser vorsichtig positive Temperaturtrend in den letzten Tagen stabil und verändert sich nur geringfügig.

Was macht der Polarwirbel? Der sog. AO-Index (vereinfacht: Zustandsbeschreibung des Polarwirbels) bleibt bis auf Weiteres negativ und auch der NAO-Index (vereinfacht: Verhältnis von Azorenhoch und Islandtief) sieht mit einem leicht positiven Wert mit Trend zum neutralen Wert alles andere als frühlingshaft aus. Anders formuliert sind die Vorzeichnen für einen baldigen Einzug des Frühlings eher mäßig zu beurteilen. Der Polarwirbel selbst zeigt nach den Wetterprognosen des amerikanischen Wettermodells - Aufgrund des hohen Luftdrucks über den nördlichen Regionen - eine gewisse Instabilität zum Ende des zweiten und Anfang des letzten März-Drittels. Zusammenfassend bleibt der Witterungstrend für das Wetter Ostern 2016 - zum heutigen Stand - mit vielen Entwicklungsoptionen weiterhin offen, wenngleich der Trend leicht positiv verläuft.

Wetter Ostern 2016 - Witterungstrend vom 6. März

Die seit Tagen beschriebene Möglichkeit einer Wiederholungsneigung der aktuellen Trogwetterlage im zweiten März-Drittel bestätigt sich auch heute in den Simulationen der Wettermodelle erneut. Der Grund hierfür ist das Azorenhoch, welches mit seinem Kerndruckgebiet sich näher an Mitteleuropa positionieren und somit zunächst für mildere Temperaturen, später jedoch mit einer aufkeilenden Struktur nach Norden wieder kühlere Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz führen kann (s. Wetter Frühling 2016).

Wie kalt? Der Höhepunkt zeigt sich nach den aktuellen Berechnungen des amerikanischen Wettermodells zum 19. März mit Höhentemperaturen in ca. 1.500 Meter Höhe von -7/-12 Grad, so dass in tieferen Lagen die Temperaturen tagsüber zwischen -2/+5 Grad und in der Nacht zwischen -2/-8 Grad liegen könnten.

Somit könnte nicht nur das erste März-Drittel, sondern auch das zweite März-Drittel gegenüber dem langjährigen Mittelwert zu kalt ausfallen, denn aktuell beträgt die Temperaturabweichung -1,22 Grad.

Was für Konsequenzen hat das für das Wetter im letzten März-Drittel und somit auch für Ostern 2016? Im Detail wird sehr viel davon abhängen, wie sich das Hochdrucksystem im zweiten März-Drittel verhalten wird, denn möglich sind zwei wesentliche Entwicklungsvarianten.

In der ersten Variante keilt - wie oben bereits beschrieben - das Hoch nach Norden aus und initiiert über Deutschland, Österreich und der Schweiz die kühle Trogwetterlage mit Schneeoptionen ab den mittleren Lagen (400-800 Meter) im Zeitraum zwischen dem 15./21. März. In der zweiten Variante drückt die atlantische Frontalzone das Hoch so weit nach Osten, dass dieses sich über Mitteleuropa positioniert und im Zeitraum zwischen dem 15./21. März für wärmere Temperaturen verantwortlich sein kann. Schaut man auf die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe, so liegen die Chancen für frühlingshafte Temperaturen jenseits der +13/+14 Grad am 21. März bei rund 15 Prozent und ist - zum heutigen Stand - somit weniger wahrscheinlich.

Und für Ostern 2016? Stellt sich im zweiten März-Drittel die Trogwetterlage ein, so bleibt genug Zeit, dass sich die Großwetterlage zu Ostern wieder umstellen kann. Meist kommen solche Trogwetterlagen im März häufiger vor, halten jedoch - aufgrund des zunehmend höheren Sonnenstandes - nicht allzu lange an. Anders formuliert - fällt das erste und zweite März-Drittel zu kalt aus, so steigt die Wahrscheinlichkeit für eine wärmere Wetterlage Ende März.

Kann sich das Hochdrucksystem jedoch über Mitteleuropa positionieren, so steigt die Wahrscheinlichkeit für die Trogwetterlage im letzten März-Drittel an. Ob also die Ostereier 2016 im Schnee zu suchen sind, bleibt heute noch ungeklärt. Schaut man sich die langjährige Statistik an, so gibt es im ersten März-Drittel häufiger eine kältere Temperaturperiode, während zwischen dem 17./25. März sich schon des Öfteren frühlingshafte Temperaturen bemerkbar machen können, bevor zum Ende März ein neuerlicher Kaltluftvorstoß möglich ist. Ostern 2016 fällt in den Zeitraum zwischen dem 27./28. März und somit in den statistisch gesehen kühleren Bereich. Die Durchschnittstemperatur der letzten 10 Jahre lag in diesem Zeitraum bei knapp +7 Grad. Trotz aller hypothetischen Gedankengänge sollte man vor diesem Hintergrund für Ende März noch nicht allzu viel vom Wetter erwarten.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal

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