Wetter Ostern 2016 - Wetterprognose Osterwetter 2016

Wetter Ostern 2016 - Wettertrend vom 14. März

Wir wurden in den letzten Tagen des Öfteren gefragt, ob man die Osterferien für einen Urlaub nutzen kann. Die weiterführende Frage die sich daraus ergibt ist: soll es ein Skiurlaub sein? Denn kurz vor Ostern simulieren beide Wettermodelle ein Hochdrucksystem auf dem Atlantik und ein Tiefdruckwirbel über dem skandinavischen Raum, welche im Verbund zueinander kühlere/kalte Luftmassen arktischen Ursprungs nach Süden bis über Deutschland, Österreich und die Schweiz führen könnten. Im Detail wird es darauf ankommen, welche Achsausrichtung das Hochdrucksystem auf dem Atlantik einnimmt - das Ergebnis daraus wäre jedoch die Unterscheidung, ob die Temperaturwerte mäßig mild/kühl oder nasskalt ausfallen werden (Details s. Wetter Frühling).

Geht es nach der Berechnung des amerikanischen Wettermodells, so kippt im Zeitraum zwischen dem 24. März (Gründonnerstag) bis zum 26. März (Ostersamstag) das Strömungsmuster auf eine meridionale Struktur (Nord-Süd, Süd-Nord) und wandelt sich bis zum Ostermontag in eine gradientenschwache Struktur um. Was bedeutet das? Niederschläge sind nicht gänzlich auszuschließen, jedoch ist nach dieser Berechnung eher trockenes Wetter zu erwarten. Die Temperaturen zeigen sich verhalten und steigen - je nach Sonnenscheindauer - bspw. am Ostersonntag auf +2/+9 Grad.

Dieser Trend hin zu durchaus Jahreszeit-typischen Werten an Ostern zeigt sich schon seit geraumer Zeit. Die Kontrollläufe stützen diese Varianten zudem mehrheitlich, so dass der Mittelwert des Temperaturspektrums von Karfreitag bis Ostermontag im Bereich von +6/+8 Grad liegen kann. Das wären zudem nicht nur ein Jahreszeiten-typisches Temperaturverhalten, sondern, sollte diese Variante tatsächlich auch so eintreten, würde sich der März weitgehend an der Statistik orientieren, was nach den zu vorigen deutlich zu milden Monaten doch beachtlich ist. Wie muss man die Simulation des amerikanischen Wettermodells für das Wetter Ostern einschätzen? Betrachtet man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+5) / normal (+6/+11) / zu warm (>+12), so liegen diese am 23. März bei 35/50/15 und am 28. März (Ostermontag) bei 35/40/20. Schaut man auf die Varianten, welche frühlingshafte Temperaturwerte beinhalten, so liegt die Wahrscheinlichkeit - zum heutigen Stand - bei rund 15 Prozent.
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Wetter Ostern 2016 - Wettertrend vom 13. März

Die Hochdruckposition könnte kurz vor Ostern noch für eine spannende Wetterentwicklung sorgen. Denn geht es nach dem europäischen Wettermodell, so stellt sich bis zum 23. März eine Trogwetterlage Mitteleuropa ein, bei der kalte Luftmassen arktischen Ursprungs bis nach Deutschland, Österreich und der Schweiz geführt werden könnten. Das ist sicherlich ein "Extrem", jedoch entsprechender der Jahreszeit nicht untypisch. Anders hingegen das amerikanische Wettermodell, welches zwar auch ein Hochdrucksystem westlich von Mitteleuropa simuliert, dessen Gradientenachse jedoch nicht von Nord nach Süd, sondern von West nach Ost berechnet und somit die Zufuhr kälterer Luftmassen blockiert, bzw. über das östliche Europa ablenkt (Details s. Wetter Frühling ).

Was kann das für Auswirkungen auf das Wetter Ostern 2016 haben? Auffällig ist in den heutigen Simulationen die Gemeinsamkeit beider Wettermodelle im Zeitraum bis zum 23./25. März mit einer westlichen Hochdruckposition im Bereich zwischen England, Frankreich, Spanien, Island und Grönland und einem Tiefdruckzentrum über dem skandinavischen Raum / Barentssee. Das daraus wahrscheinlich resultierende Strömungsmuster ist somit nordwestlich bis nördlich orientiert. Ob kaltes Wetter mit Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer, nasskaltes Wetter mit frischen Wind und unbeständigen Wettercharakter oder gar mit Sonnenschein und milden Temperaturwerten an Ostern 2016 vorherrschend sein wird, hängt im Detail von der Hochdruckposition ab.

Die Kontrollläufe simulieren im Zeitraum zwischen dem 23./28. März mehrheitlich den Abbau von hohem Luftdruck über Deutschland, Österreich und der Schweiz, was im Zeitraum vor und über Ostern die Niederschlagswahrscheinlichkeit gegenüber der weitgehend trockenen Wetterperiode bis zum 23. März leicht ansteigen lässt.

Das spricht für die westliche Verlagerung des Hochdrucksystems mit vermehrten Einfluss der Tiefdrucksysteme aus nordwestlichen Richtungen. Betrachtet man das Temperaturspektrum, so liegt dies an Ostern am Ostersonntag (27. März) bei möglichen -1/+17 Grad (Mittelwert: +6/+8 Grad) und am Ostermontag (28. März) bei möglichen -2/+17 Grad (Mittelwert: +7/+8 Grad). Ein etwas genaueres Bild des Temperaturtrends vor und über Ostern zeigen die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+5) / normal (+6/+11) / zu warm (>+12), welche am 25. März (Karfreitag) bei 15/60/25 und am 28. März (Ostermontag) bei 40/45/15 liegen.

Wetter Ostern 2016 - Wettertrend vom 12. März

Das Hochdrucksystem, bzw. dessen Position wird entscheidend sein, wie das Wetter Ostern wohl werden wird. Schaut man auf die Zeit kurz vor Ostern, so zeigt sich heute eine erneute Bestätigung einer milderen Temperaturphase, welche nach der neblig-trüben und relativ kühlen Wetterphase bis zur Wochenmitte für viele von Ihnen sicherlich Willkommen sein dürfte.

Wie sehr das Hochdrucksystem das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz beeinflussen kann, zeigte die Simulation des amerikanischen Wettermodells am gestrigen Abend. Demnach konnte das Hoch nicht nach Süden ausweichen und blieb im Bereich zwischen England/Skandinavien und Island Standhaft. Somit wäre die Zufuhr kühlerer Luftmassen aus nördlichen bis nordöstlichen Richtungen möglich gewesen und hätte frühlingshafte Temperaturwerte erschwert, bzw. kaum möglich gemacht. Die Hochdruckachse liegt nun jedoch im Bereich zwischen England, Frankreich und dem westlichen Mittelmeer und ermöglicht über Deutschland, Österreich und der Schweiz eine mildere, nordwestlich orientierte Grundströmung. Allzu viel sollte man jedoch nicht erwarten (Details s. Wetter März | Wetter Frühling ).

Warum sollte man nicht zu viel erwarten? Das Hoch liegt westlich von Deutschland. Gleichzeitig berechnet das amerikanische Wettermodell im Zeitraum 18./22. März einen kräftigen Tiefdruckwirbel im Bereich Barentssee / Skandinavien. Da sich bei uns Hochdrucksysteme im und Tiefdrucksysteme gegen den Uhrzeigersinn drehen ist es nur eine Frage der Zeit, bis kühlere oder kalte Luftmassen aus Norden nach Süden geführt werden können. Das ist jedoch nicht damit gleichzusetzen, als dass die kalten Luftmassen auch Deutschland erreichen, sondern das erhöht die Komplexität der weiteren Wetterentwicklung für den Wettertrend Ostern.

Vereinfacht man das Schema, so ergeben sich daraus drei mögliche Wetterentwicklungen für Ostern. In der ersten Variante setzt sich die atlantische Frontalzone im Zeitraum 20./27. März über Skandinavien fest und sorgt für eine rege Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik. In Folge dessen ist eine unbeständige und windige Westwetterlage möglich, bei der auch Starkwindereignisse - passend zu Ostern - nicht auszuschließen wären. Die Temperaturen verhalten sich unterschiedlich und sind mit der jeweiligen Vorderseite eines Tiefdrucksystems als mild/warm, bzw. mit entsprechender Rückseite auch als kühl/kalt zu bezeichnen. Was gerade an Ostern sein wird, lässt sich heute nicht sagen - simuliert werden aber Temperaturen, welche im Bereich zwischen +6/+12 Grad liegen können.

In der zweiten Variante behauptet das Hochdrucksystem seine Dominanz auf dem Atlantik und blockiert die atlantische Frontalzone, so dass mit dem Tiefdrucksystem über Skandinavien der Kaltlufttransport nach Süden stabilisiert werden kann. Kann zudem noch ein Mittelmeertief initialisiert werden, so ist der Zustrom kühler/kalter Luftmassen nach Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum 22./27. März nicht auszuschließen. Diese Variante hätte zudem auch das Potential für Schneeschauer an Ostern.

In der dritten Variante verlagert sich das Hochdrucksystem über Mitteleuropa und in einem gradientenschwachen Umfeld erwärmen sich die Luftmassen mit zunehmenden Sonnenschein und an Ostern müssten die Schokoladenhasen und Eier vor dem dahin schmelzen geschützt werden.

Was ist wahrscheinlicher für das Wetter Ostern? Die Kontrollläufe berechnen seit Tagen eine Höhentemperatur, welche in ihrem Mittelwert durchaus als Jahreszeit-typisch zu bezeichnen ist. Schaut man jedoch auf das Temperaturspektrum für Ostersonntag, so erstreckt sich dieses zwischen +0/+18 Grad bei einem Mittelwert von +8/+10 Grad, welcher in etwa auch dem Jahreszeit-typischen Wert entspricht. Das Verhältnis der Kontrollläufe von zu kalt (<+3) / normal (+4/+9) / zu warm (>+10), liegt am Ostersonntag bei 20/45/35 in einem weitgehend ausgeglichenen Verhältnis, wenngleich Jahreszeit-typische Temperaturen zum aktuellen Stand wahrscheinlicher wären.

Wetter Ostern 2016 - Wettertrend vom 11. März

Eine frühlingshafte Temperaturphase wird nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle im Zeitraum 15./20. März zunehmend wahrscheinlicher. Der Trend war bereits in den letzten Tagen zu beobachten, festigt sich jedoch nun zunehmend. Zuvor nimmt das Wetter bis zum 15. März mit Nebel und Hochnebel einen eher spät herbstlichen Grundcharakter an (s. Wetter März | Wetterprognose Frühling).

Sollte das eintreffen, so hält sich das Wetter im März fast exakt an die statistischen Werte der vergangenen Jahre. So ist die Wahrscheinlichkeit von der Ausbildung eines Hochdrucksystems über dem skandinavischen Raum im Zeitraum 10./23. März hoch (in 2016 im Zeitraum 12./17. März) und zwischen dem 17./25. März gibt es häufiger schon frühlingshafte Temperaturen (in 2016 zwischen dem 15./21. März).

Sie ahnen es aber sicherlich bereits, denn im weiteren Verlauf des letzten März-Drittels kommt es statistisch gesehen noch einmal zu einem Kaltluftausbruch. Und an Ostern 2016 auch?

Betrachtet man beide Wettermodelle, so liegt das Hochdrucksystem nicht nur in nördlicher Position, sondern verhält sich entsprechend variabel bzgl. seiner Position ("fluide"). Geht es nach der Berechnung des amerikanischen Wettermodells, so kann sich zum 22. März über dem skandinavischen Raum ein Tiefdrucksystem der atlantischen Frontalzone positionieren. Gleichzeitig keilt das Hochdrucksystem westlich des Tiefdrucksystems nach Norden auf und im Verbund beider Systeme dreht das Zirkulationsmuster rasch auf nordwestliche bis nördliche Richtungen. Das Hochdrucksystem festigt zudem seine Position im Bereich zwischen England und Island, so dass nicht nur kältere Luftmassen nach Süden geführt werden können, sondern auch Feuchtigkeit mit transportiert werden kann.

Anders formuliert besteht im Zeitraum 23./28. März sogar die Option auf Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer und fällt somit exakt auf die Osterfeiertage. Somit würde auch hiermit die Statistik recht behalten.

Ob es tatsächlich so kommen mag, hängt im Wesentlichen von der Hochdruckposition ab und muss weiter abgewartet werden. Die Kontrollläufe sind für das Wetter Ostern 2016 noch sehr Differenziert und weisen bspw. am 26. März ein Temperaturspektrum von -3/+21 Grad (!!!) aus. Der Mittelwert liegt zwischen +6/+8 Grad und entspricht damit fast exakt dem Durchschnittswert der letzten 10 Jahre. Wie wahrscheinlich ist eine kältere Temperaturphase zum heutigen Stand? Das Verhältnis der Kontrollläufe von zu kalt (<+3) / normal (+4/+9) / zu warm (>+10), liegt am 21. März bei 5/45/50 und am 26. März bei 35/45/30. Die Wahrscheinlichkeiten für frühlingshafte Temperaturen jenseits der +13 Grad Marke liegen am 21. März bei 30 Prozent und am 26. März bei 15 Prozent. Varianten, welche am 26. März in einigen Regionen für Dauerfrost sorgen könnten liegen ebenfalls bei 15 Prozent. Somit ändert sich nichts an der bereits gestern getätigten Aussage:
… die These eines raschen Wetterumschwungs kurz vor, bzw. über Ostern 2106 verdeutlicht sich. Auch wenn der Trend vor Ostern frühlingshaft aussieht, so sollte man mit einem nachhaltigen Ausruf von Frühlingswetter an Ostern 2016 vorsichtig sein.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal

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