In der Wetterentwicklung steht mit einer aktiv-dynamischen Wetterphase für Ende März eine spannende und voraussichtlich auch eine Abwechslungsreiche Zeit bevor. Damit bestätigt sich auch heute der Trend der letzte Tage erneut für einen windigen und wechselhaften Wetterabschnitt Ende März, welcher auch Anfang April noch aktiv sein kann. Der Grund für diese Entwicklung zeigt sich zunächst einmal mit einem massiven Kaltluftausbruch zwischen Kanada und Grönland in Richtung Atlantik, bzw. Neufundland, welcher im Verlauf dieser Woche initialisiert wird. Somit verlagert sich die Wetteraktivität in Etappen nach Osten, so dass im Verlauf dieser Woche der Grundcharakter wechselhafter und am Wochenende auch windiger werden kann. Darüber hinaus simulieren die Wettermodelle im Zeitraum 29./31. März eine Stabilisierung des westlich orientierten Zirkulationsmusters, bei der sich das Zentraltief bis zum 2. April über dem skandinavischen Raum positionieren und auch stabilisieren kann. Welche Auswirkungen hat so eine mögliche Entwicklung auf das Wetter an Ostern? Auch heute gibt es im Wesentlichen die zwei Varianten der letzten Tage. In der einen Variante befindet sich das Hoch auf dem Atlantik und nimmt an Ostern, bzw. über Ostern eine blockierende Haltung auf dem Atlantik ein, so dass das Grundmuster über Mitteleuropa meridionalisieren kann. Kühles und wechselhaftes Osterwetter wäre die Folge daraus. Wie kalt? In den Simulationen zeigen sich eher nasskalte Werte zwischen -2/+5 Grad, so dass Schneeoptionen zum heutigen Stand - ab den mittleren Lagen - nicht gänzlich auszuschließen sind. In der zweiten Variante verbleibt das Azorenhoch nicht auf dem Atlantik, sondern positioniert sich mit zunehmender Tiefdruckaktivität im Norden allmählich über Mitteleuropa, so dass das Osterwetter auch freundlich und warm ausfallen kann. Wie warm? Hier liegen die höchsten Werte zwischen +17/+21 Grad. Und wie wird nun das Osterwetter? So lange das Spektrum in seinen Möglichkeiten so breit gestreut bleibt, ist diese Frage schwer zu beantworten und lässt sich im Trend mit den Verhältnissen der möglichen Varianten am besten beschreiben. So liegen die Temperaturverhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+4) / normal (+5/+10) / zu warm (>+10) am Ostersonntag bei 35/50/15. Betrachtet man das mit den Verhältnissen der vergangenen Tage, so geht der Trend langsam - aber stetig - in Richtung normal bis leicht zu kühl, was die oben beschriebene Variante der Meridionalisierung mehr oder minder stützt. Was ist mit der Niederschlagserwartung und den möglichen Satrkwindereignissen? Blickt man auf die Kontrollläufe für den Zeitraum 3./6. April, so zeigt sich hier eine höhere Niederschlagstendenz - je nach Position des Hochdrucksystems sind Starkwindereignisse an Ostern weiterhin wahrscheinlich und Extremwindereignisse sind nicht auszuschließen (kommt im Detail auf die Randtiefentwicklung an).

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