So langsam zeichnen sich in den Simulationen der Wettermodelle einheitlichere Strukturen für das letzte März-Drittel ab, wobei sich daraus noch ein breites Spektrum an Möglichkeiten ergeben kann. Auffällig ist jedoch bei beiden Wettermodellen der Ansatz, die Wetteraktivität auf dem Atlantik aufleben zu lassen. Im Detail wird es darauf ankommen, wie sich die Hochdrucksysteme über den Azoren und dem westl. Russland im Zusammenspiel mit einem möglichen Mittelmeertief verhalten werden. Gelingt es den Hochdrucksystemen eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa aufzubauen, bleibt der Wettercharakter ruhig und überwiegend mild. Gelingt die Hochdruckbrücke nicht, so ist eine wechselhafte, teils windige und mäßig milde bis kühle Nordwestwetterlage am wahrscheinlichsten. Welche Auswirkungen hat das auf das Wetter an Ostern? Ganz klar: Hopp oder Top. Warum? Das Zirkulationsmuster, welches sich im letzten März-Drittel einstellen kann, wird auch maßgeblich noch die ersten April-Tage und somit das Wetter an Ostern beeinflussen können. Welche der Varianten ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe sind sich uneins und tendieren mit ihrem Mittelwert zu einem Jahreszeit-typischen Temperaturverlauf, welcher sich bspw. am 3. April mit einem Spektrum zwischen +4/+16 Grad und einem Mittelwert von +8/+9 Grad darstellt. Betrachtet man die Statistik der letzten 7 Jahre, so gab es hier ein ähnliches Spektrum, welches im Zeitraum 3./7. April zwischen +2/+15 Grad bei einem Mittelwert von rund +7,5 Grad lag. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+4) / normal (+5/+10) / zu warm (>+10) unterstützen einen weitgehend normalen Temperaturtrend welcher am 3. April bei 10/60/30 liegt - auffällig hierbei ist, dass die "deutlich" zu warmen Verhältnisse jenseits der +15 Grad Marke zurückgenommen wurden, ebenso wie die deutlich zu kalten Varianten.

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