Wetter Ostern 2015 - Wetterprognose Osterwetter 2015

Wetter an Ostern 2015 - Witterungstrend vom 15. März

Im letzten März-Drittel zeichnet sich mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Normalisierung des Temperaturtrends ab, bei der der Temperaturmittelwert dem des Jahreszeit üblichen Wertes entspricht. Schaut man etwas genauer hin, so sind in den Simulationen der Wettermodelle im letzten März-Drittel durchaus Turbulenzen im Zirkulationsmuster zu beobachten - welche für die Jahreszeit zwar normal sind, aber für die Wetterentwicklung an Ostern Anfang April eine entscheidende Rolle spielen können. Kaltluftphasen halten mit fortschreitendem Frühling für gewöhnlich nicht lange an und lösen sich nachfolgend häufig in ein normalisierendes Zirkulationsmuster auf, welches über Mitteleuropa überwiegend westlich und wechselhaft geprägt ist. Blickt man auf die aktuellen Simulationen des amerikanischen Wettermodells, so ist eine durchaus normale Temperaturentwicklung bis Ende März zu beobachten. Auch die Kontrollläufe stützen einen weitgehend normalen Temperaturverlauf bis zum Ende des Monats, so dass sich der Mittelwert des Temperaturspektrums um die +10 Grad Marke herum einpendeln kann. Blickt man auf die Entwicklung der Großwetterlage für das letzte März-Drittel, so ist diese als komplex zu bezeichnen. So ergeben sich zum heutigen Stand vier wesentliche Entwicklungsvarianten bis zum Monatsende. Zum einen kann das Azorenhoch in relativ flacher und weiter nach Westen verschobenen Position liegen und eine Verbindung zum Kontinentalhoch über dem westl. Russland wäre wenig aussichtsreich. Stattdessen gelingt es den Tiefdrucksystemen bei Island in einer nordwest-südost verlaufenden Tiefdruckrinne über Mitteleuropa eine abwechslungsreiche und überwiegend kühle bis mäßig milde Witterungsphase wahrscheinlicher zu machen. In der zweiten Variante zieht sich das Kontinentalhoch weiter nach Osten zurück, so dass mit einer "flachen" Position des Azorenhochs eine ebenfalls abwechslungsreiche, teils auch windige und mäßig milde Westwindwetterlage nicht auszuschließen ist. In der dritten Variante kann sich das Azorenhoch weiter nach Norden aufwölben, so dass auf dessen östlichen Strömungsgradienten die Tiefdrucksysteme in einem meridionalen Muster nach Mitteleuropa abfallen können (Trog Mitteleuropa), was wechselhaftes und teils kühles Wetter zur Folge haben kann. Die vierte Variante zeigt sich durch eine Hochdruckverbindung zwischen dem Azoren- und Kontinentalhoch über Mitteleuropa, so dass die Wetterlage an Ostern der der kommenden Woche recht ähnlich sein kann - frühlingshaft mild und überwiegend trocken. Anders ausgedrückt gibt es für eine Detailprognose noch zu viele Varianten für das Wetter an Ostern. Lediglich im Trend zeichnet sich eine Normalisierung ab, so dass die Jahreszeit-typischen Werte von +2/+15 Grad bei einem Mittelwert von rund +7,5 Grad nicht die unwahrscheinlichste Variante für das Osterwetter darstellt.
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Wetter an Ostern 2015 - Witterungstrend vom 12. März

Die noch unsichere Wetterentwicklung im letzten März-Drittel bleibt in den Simulationen der Wettermodelle auch heute erhalten. Im Trend ist im Mittelwert der Kontrollläufe eine Normalisierung der Temperaturen auszumachen, welcher im Wesentlichen dem Jahreszeit-typischen Temperaturcharakter zwischen +7/+11 Grad entspricht. Interessant sind weiterhin die Ansätze einer großflächigen Störung des Polarwirbels im "westlichen" Teil, welcher gerade mit der immer wiederkehrenden Kaltluftzuführung über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland für das Wetter über Mitteleuropa unterbunden werden kann. Das würde das "normale" Zirkulationsmuster zunächst einmal massiv stören und über Mitteleuropa eine höhere Wahrscheinlichkeit für Trogwetterlagen, bzw. für ein meridionaliserendes Muster zur Folge haben, so dass auch nasskalte Varianten bis zum 25. März nicht gänzlich auszuschließen sind. Was hätte das für Folgen für das Osterwetter? Solche teils prägnanten Kaltluftausbrüche sind im März und auch Anfang April keine Seltenheit und gehören zur Wettersingularität eines abwechslungsreichen "Aprilwetters". Diese können durchaus massiv und kräftig ausfallen, nachhaltig sind sie meist nicht und nach 1-5 Tagen oftmals wieder vorbei. Anders ausgedrückt fallen die turbulenten Wettertage in das letzte März-Drittel, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für eine andere - unter Umständen - auch wärmere Wetterlage Anfang April. Welche Wetterlagen wären denn für Anfang April denkbar? Zum einen wäre die simulierte Hochdrucktendenz über Grönland, welche im letzten März-Drittel für ein kühleres Szenario verantwortlich sein könnte. So ein weit nach Westen und Norden verschobenes Hochdrucksystem hat im weiteren Ablauf nicht selten eine Südwestwetterlage über Mitteleuropa zur Folge, da die Tiefdrucksysteme zunächst auf dem Atlantik weit nach Süden in Richtung Azoren ausweichen müssen. Je nach Konstellation der Systeme zueinander verliert das Hoch auf dem Atlantik/Grönland seinen Einfluss auf Mitteleuropa und die Tiefdrucksysteme können auf ihrer Vorderseite von Süden her warme Luftmassen nach Mitteleuropa transportieren. In einer anderen Variante verlagert sich das Hoch nicht nach Westen sondern nach Osten, so dass die atlantische Frontalzone vermehrt auf das Wetter über Mitteleuropa Einfluss nehmen kann. In Folge daraus würde - je nach Position des Hochdrucksystems - eine warme und wechselhafte Südwest- bis Südwetterlage, oder wechselhafte und mäßig milde Westwetterlage daraus resultieren. In der dritten Variante verbleibt die Hochdruckdominanz über dem skandinavischen Raum, so dass das Wetter zu Ostern auch von einer östlichen Strömungskomponente beeinflusst werden kann (teils trüb, teils sonnig und mäßig mild). Die Möglichkeiten der Wetterentwicklung sind zu Ostern noch vielfältig und variantenreich - in den jeweiligen Mittelwerten zeigt sich eine gegenüber dem langjährigen Durchschnittswert eine vorsichtige Tendenz zu einer "normalen" Temperaturentwicklung über Ostern ab. Was ist normal? Statistisch gab es in den letzten 7 Jahren in Deutschland im Zeitraum 3./7. April ein Temperaturspektrum zwischen +2/+15 Grad bei einem Mittelwert von rund +7,5 Grad. Die nächste Aktualisierung für das Osterwetter erfolgt an dieser Stelle am heutigen Sonntag gegen 17:00 Uhr.

Wetter an Ostern 2015 - Witterungstrend vom 11. März

Die Variantenvielfalt beim Wetter ist im letzten März-Drittel noch außerordentlich stark ausgeprägt und schwankt zwischen möglichen Dauerfrost mit etwas Schneefall bis hin zu frühlingshaft warmen Temperaturen. Das zeigt, wie differenziert die "Umwerfungen" der unterschiedlich temperierten und sich erwärmenden Luftmassen mit dem zunehmend steigenden Sonnenstand ausfallen können. Dieser Faktor bleibt bei einer normalen Entwicklung der Großwetterlage eine großer Unsicherheitsfaktor, da die Verwerfungen "schlagartig" passieren können. Zeigt sich hingegen eine stabile Hoch-, oder Tiefdruckwetterlage (eingefahrenes Zirkulationsmuster), so sind "spontane" Veränderungen weniger wahrscheinlich. Nicht selten kommt es gerade Anfang April zu blockierenden Hochdrucksystemen auf dem Atlantik, welche sich soweit nach Norden "ausdehnen" können, als dass der Polarwirbel selbst in mindestens zwei Teile getrennt werden und es zu einem Polarwirbelsplitt kommen kann. Blickt man auf die aktuelle Entwicklung des sog. AO-Index Wertes, so zeigt dieser sich im zweiten März-Drittel überwiegend positiv, dreht dann aber zum Wechsel in das letzte März-Drittel in die negative Richtung, was - stark vereinfacht ausgedrückt - den Zustand des Polarwirbels beschreibt. Was hat das mit Ostern zu tun - Ostern findet doch erst am 3./6. April statt!? Je nachdem welche Wetterlage sich im letzten März-Drittel einstellen wird, ist ein Wechsel Anfang April in eine andere Wetterlage wahrscheinlicher. Je länger sich der Zeitraum nach hinten verschiebt, so verlagert sich der Wetterwechsel auf Anfang April. Anders ausgedrückt: sollte sich im letzten März-Drittel tatsächlich eine wechselhafte und kühle Wetterlage einstellen, so steigen die Chancen auf einen Wetterwechsel Anfang April in eine wärmere und trockenere Richtung, zeigt sich das letzte März-Drittel hingegen warm und hochdruckdominiert, so steigt die Wahrscheinlichkeit für eine kühlere und wechselhaftere Phase Anfang April. Der sog. NAO-Index ist ein Wert, welcher - vereinfacht ausgedrückt - die Trogwahrscheinlichkeit über Mitteleuropa beschreibt (Lageverhältnis zwischen Islandtief und Azorenhoch). Dieser NAO-Index Wert erfährt nach den aktuellsten Simulationen im letzten März-Drittel eine neutrale bis auch leicht negative Bewertung, was eine kühlere Phase im letzten März-Drittel durchaus wahrscheinlicher macht.

Wetter an Ostern 2015 - Witterungstrend vom 8. März

Eine der häufigsten Anfragen per E-Mail der letzten Zeit erreichen uns derzeit mit der Frage: Wie wird das Wetter an Ostern?Der Hintergrund der Fragen ist zumeist immer der Gleiche - taugt das Wetter an Ostern und über die Osterwoche schon für einen Kurzurlaub? Heute ist der 8. März und es sind noch einige Tage bis Ostern hin (3./6. April / Karfreitag bis Ostermontag). Detailprognosen sind somit noch nicht zu erstellen, da der Zeitraum zu lange hin ist. Gerade Anfang April hat der Sonnenstand eine Höhe erreicht, bei der die Landmassen schneller erhitzt als die Wassermassen erhitzt. Das kann im Zirkulationsmuster zu erheblichen Verwerfungen führen und das typische "Aprilwetter" verursachen, welches besonders häufig Ende März und im ersten April-Drittel noch einmal für Schneefall, bzw. zu einer nasskalten Witterung führen kann. Bemüht man die Statistik, so lag das Temperaturspektrum der letzten 7 Jahre in Deutschland im Zeitraum 3./7. April zwischen +2/+15 Grad und betrug im Mittelwert rund 7,5 Grad. Das ist zwar frisch, aber für einen Urlaub durchaus ausreichend wenn man nicht gerade mit dem Zelt campen gehen will. Was zeigen die aktuellen Simulationen der Wettermodelle? Beide Wettermodelle simulieren für das zweite März-Drittel eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Hochdruckdominanz über Skandinavien, welche auch weite Teile von Deutschland beeinflussen kann. In Folge daraus werden nördlich der Hochdruckgradienten eisig kalte Luftmassen nach Osten in Richtung Karasee transportiert. Nun sind Hochdrucksysteme über Skandinavien zumeist keine "Eintagsfliegen" und können durchaus über Tage und Wochen hinweg Bestand haben. Sollte das der Fall sein, so würde für das letzte März-Drittel und auch im Zeitraum um Ostern herum noch eine Hochdruckdominanz wahrscheinlich sein. Nicht selten weicht ein Hoch bei Skandinavien aber auch weiter nach Westen aus, so dass eine kühle - und unter bestimmten Voraussetzungen auch winterliche - Trogwetterlage Mitteleuropa nicht auszuschließen wäre. Blickt man auf die Wetterprognose des Langfristmodells für den Monat April, so ist nach einer deutlich positiven Abweichung der Temperaturen im März (+0,5/+2 Grad) gegenüber dem langjährigen Mittelwert im April mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad eine Normalisierung auf Jahreszeit-typische Werte erkennbar. Zusammenfassend zeigt sich zum heutigen Stand noch keine entscheidende Abweichung in die warme oder kalte Richtung - mit einem Skandinavienhoch steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit für einen kühleren Wetterabschnitt im letzten März-Drittel, bzw. Anfang April - und somit zu/über Ostern. In den kommenden Wochen und Tagen werden die Wetterprognosen für das Wetter an Ostern 2015 in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +5,0 +2,4 +1,1 208,7 l/m² - zu trocken
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