Wetter Ostern 2015 - Wetterprognose Osterwetter 2015

Wetter an Ostern 2015 - Witterungstrend vom 19. März

So langsam zeichnen sich in den Simulationen der Wettermodelle einheitlichere Strukturen für das letzte März-Drittel ab, wobei sich daraus noch ein breites Spektrum an Möglichkeiten ergeben kann. Auffällig ist jedoch bei beiden Wettermodellen der Ansatz, die Wetteraktivität auf dem Atlantik aufleben zu lassen. Im Detail wird es darauf ankommen, wie sich die Hochdrucksysteme über den Azoren und dem westl. Russland im Zusammenspiel mit einem möglichen Mittelmeertief verhalten werden. Gelingt es den Hochdrucksystemen eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa aufzubauen, bleibt der Wettercharakter ruhig und überwiegend mild. Gelingt die Hochdruckbrücke nicht, so ist eine wechselhafte, teils windige und mäßig milde bis kühle Nordwestwetterlage am wahrscheinlichsten. Welche Auswirkungen hat das auf das Wetter an Ostern? Ganz klar: Hopp oder Top. Warum? Das Zirkulationsmuster, welches sich im letzten März-Drittel einstellen kann, wird auch maßgeblich noch die ersten April-Tage und somit das Wetter an Ostern beeinflussen können. Welche der Varianten ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe sind sich uneins und tendieren mit ihrem Mittelwert zu einem Jahreszeit-typischen Temperaturverlauf, welcher sich bspw. am 3. April mit einem Spektrum zwischen +4/+16 Grad und einem Mittelwert von +8/+9 Grad darstellt. Betrachtet man die Statistik der letzten 7 Jahre, so gab es hier ein ähnliches Spektrum, welches im Zeitraum 3./7. April zwischen +2/+15 Grad bei einem Mittelwert von rund +7,5 Grad lag. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+4) / normal (+5/+10) / zu warm (>+10) unterstützen einen weitgehend normalen Temperaturtrend welcher am 3. April bei 10/60/30 liegt - auffällig hierbei ist, dass die "deutlich" zu warmen Verhältnisse jenseits der +15 Grad Marke zurückgenommen wurden, ebenso wie die deutlich zu kalten Varianten.
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Wetter an Ostern 2015 - Witterungstrend vom 18. März

Die wechselhafte und mäßig milde Tendenz der letzten Tage der Wettermodelle für den Zeitraum 25./31. März bleibt auch heute in den Simulationen erhalten, bzw. wird in Ansätzen weiterhin gestützt. Für Anfang April, bzw. für das Wetter an Ostern ist die Position der Wettersysteme entscheidend, welche von den Wettermodellen noch unterschiedlich interpretiert werden. Das amerikanische Wettermodell favorisiert für Anfang April eine rege Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik, bei der sich das Azorenhoch ähnlich verhalten kann wie es aktuell der Fall ist. Zunächst ein Hochdruckkeil nach Mitteleuropa, welcher im weiteren Verlauf von den Tiefdruckausläufern nach Westen "gedrückt" wird, so dass das Zirkulationsmuster in Teilen auch nordwestlich geprägt sein kann. In weiteren Abwandlungen ergeben sich noch andere Varianten, bei der sich das Azorenhoch - bedingt durch die starke Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik - über Mitteleuropa positionieren kann, bzw. in einer Abwandlung auch eine Hochdruckbrücke zwischen Azoren- und Kontinentalhoch entstehen kann. Beide Hochdruckvarianten hätten an Ostern einen überwiegend milden bis warmen Temperaturcharakter bei einer schwachen Niederschlagswahrscheinlichkeit zur Folge. Eine dritte Variante besteht mit einem abflachenden Azorenhoch, so dass eine Westwindzirkulation in Erscheinung treten kann welche windiges, wechselhaftes und mäßig mildes Wetter an Ostern zur Folge hätte. Welche der Varianten ist wahrscheinlicher? Im groben Muster tendieren die Kontrollläufe für Anfang April zu hohem Luftdruck über Mitteleuropa, wenngleich eine Niederschlagsaktivität vorhanden bleibt. Das Temperaturspektrum erstreckt sich bspw. am 2. April zwischen +4/+20 Grad bei einem Mittelwert von +10 Grad. Anders ausgedrückt: für das Osterwetter ist zum heutigen Stand noch alles im normalen Bereich, mit dem Trend auch etwas zu warm ausfallen zu können. Deutlicher wird das anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+4) / normal (+5/+10) / zu warm (>+10), welche am 2. April bei 20/50/30 liegen.

Wetter an Ostern 2015 - Witterungstrend vom 17. März

Der gestern noch in den Wettermodellen favorisierte Trend eines westlich orientierten Zirkulationsmusters im Zeitraum 25./31. März bestätigt sich heute nur bedingt, insofern bleibt die kommende Wetterentwicklung auf noch unsicheren "Beinen". So ist auch für das Osterwetter die Detailentwicklung weiterhin unsicher, wenngleich sich in der Entwicklung ein Trend abzeichnet. Das amerikanische Wettermodell simuliert heute im Zeitraum 28. März /2. April eine rege Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik, welche durch ein "kugelrundes" Azorenhoch in "Schach" gehalten werden kann. Somit wird die atlantische Frontalzone gezwungen einen Umweg über Grönland/Skandinavien zu nehmen, so dass ein westlich orientiertes Zirkulationsmuster nur bedingt möglich wäre. Stattdessen kann sich über dem Mittelmeerraum ein Tiefdrucksystem stabilisieren, welches die "Lücke" zwischen dem Azoren- und Kontinentalhoch aufrecht erhalten kann. In diese Lücke können von Norden, bzw. Nordwesten - unter Abschwächung - weitere Tiefdrucksysteme auf Deutschland übergreifen. In Folge daraus wäre wechselhaftes Wetter bei einem weitgehend normalen Temperaturcharakter (+7/+12 Grad) an Ostern zu erwarten. In einer weiteren Variante könnte durch die auflebende Tiefdruckaktivität das Hoch über den Azoren nach Mitteleuropa verschoben werden. Damit das möglich sein kann, müsste sich das Mittelmeertief jedoch auflösen. In einer dritten Variante bleibt das abwechslungsreiche, teils windige und westlich orientierte Zirkulationsmuster bestehen. In einer vierten Variante, bei der sich zwischen dem Azoren- und Kontinentalhoch eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa aufbauen kann, was einen milden und trockenen Wettercharakter zur Folge haben kann. Die Kontrollläufe bestätigen dieses breite Spektrum an Möglichkeiten, wobei der Temperaturtrend langsam in die positive Richtung zeigt. So liegt das Temperaturspektrum am 29. März zwischen +4/+15 Grad (Mittelwert: +10 Grad) und am 1. April zwischen +4/+17 Grad (Mittelwert: +10/+12 Grad). Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+4) / normal (+5/+10) / zu warm (>+10) liegen am 1. April bei 20/25/55.

Wetter an Ostern 2015 - Witterungstrend vom 16. März

Die Wettermodelle geben in ihren aktuellen Simulationen für das letzte März-Drittel erstmals eine Richtung vor, die in einer groben Betrachtungsweise als weitgehend "einheitlich" bezeichnet werden kann. So kommt es im Zeitraum zwischen dem 20./25. zu einer kühlen bis nasskalten Temperaturentwicklung (je nach Wettermodell sind Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer nicht auszuschließen). Darüber hinaus favorisieren die Wettermodelle eine Umstellung des Zirkulationsmusters in eine lebhafte, abwechslungsreiche und westliche orientierte Richtung, so dass die daraus resultierende Großwetterlage als Westwetterlage bezeichnet werden kann. Sollte diese Variante tatsächlich so eintreten, so würde die Umstellung eine Zeit lang brauchen, so dass die Dauer der aktiven Westwetterphase durchaus bis in die ersten April-Tage andauern kann und damit auch das Wetter an Ostern beeinflussen könnte. Das wäre aber nur dann der Fall, wenn es sich um eine stabilisierte Westwetterlage mit Tiefdruckrinne Island/Skandinavien handeln würde. Kleinere Abweichungen davon lassen auch andere Varianten zu. So z.B. die Variante eines nach Norden verschobenen Azorenhochs, welches durch die andauernde und durchaus kräftige Tiefdruckentwicklung weiter nach Osten und somit über Mitteleuropa verlagert werden kann. In Folge dessen würde der Wettercharakter zu Ostern eher ruhig und durchaus mild ausfallen können. In einer dritten Variante würde ebenfalls das Azorenhoch eine für die Wetterentwicklung entscheidende Roll einnehmen, indem es sich über dem Atlantik in "Kugelrunder" Verfassung positionieren kann. Auf dessen östlichen Gradienten würde Mitteleuropa liegen und somit eine höhere Wahrscheinlichkeit für Trogwetterlagen, bzw. einem meridionalisiertem Grundmuster entsprechen. Somit zeigt sich im Trend eine leicht erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine westlich orientierte Großwetterlage für Anfang April, wenngleich diese sich im letzten März-Drittel erst noch durchsetzen, bzw. bewahrheiten muss. Als weitgehend ausgeglichen zeigen sich die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+5) / normal (+6/+12) / zu warm (>+12), welche bspw. am 1. April bei 25/50/25 liegen.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
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