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Wetter an Ostern 2014 - Wettertrend vom 10. April

| M. Hoffmann
Von kalten bis hin zu sehr warmen Wetterverhältnisse ist an Ostern alles möglich. Bereits vor Ostern zeichnen sich in den Wettermodellen unterschiedliche Varianten ab, bei der ein möglicher Trogprozess zum heutigen Stand die "Hauptrolle" spielt. Gemäß dem europäischen Wettermodell zieht dieser noch vor Ostern über Deutschland hinweg, so dass nachfolgend sich über Mitteleuropa bis nach Skandinavien hinauf erneut hoher Luftdruck positionieren kann. Demnach wird die atlantische Frontalzone weitestgehend von Mitteleuropa ferngehalten und es kann sich eine relativ warme Süd- bis Südwestwetterlage ausbilden, bei der das Wetter im Nordwesten tendenziell wechselhafter als im Südosten ist. Das amerikanische Wettermodell simuliert den Trogprozess im Zeitraum zwischen dem 17./20. April, wobei auch hier rasch ein Hochdrucksystem aus dem Westen nachfolgt und zumindest am Ostersonntag für relativ trockene und warme Verhältnisse sorgen kann. Anders ausgedrückt "steht und fällt" das Wetter an Ostern mit der Position des Hochdrucksystems, was die mögliche Wetterlage weiterhin im unklaren lässt. Die Kontrollläufe sind ebenfalls differenziert. So liegt das mögliche Temperaturspektrum am Ostersonntag zwischen +3/+20 Grad bei einem Mittelwert von +13 Grad im Süden und +11 Grad im Norden. Die Verhältnisse der Temperaturen über Ostern haben sich seit gestern etwas verschoben: die kühle, bzw. mäßig milde Wetterlage erreicht nur noch 28 Prozent (Werte unter +12 Grad), die normalen Temperaturverhältnisse 35 Prozent (Werte zwischen +8/+15 Grad) und eine zu warme Wetterlage (über +15 Grad) 37 Prozent. Aufgrund der spannenden Entwicklung erfolgt gegen 20:30 Uhr eine Aktualisierung von diesem Wettertrend.
Update:
Beide Wettermodelle bleiben jeweils bei ihren Simulationen. Das amerikanische Wettermodell bevorzugt ein Trog Mitteleuropa mit anschließendem Tiefdrucksystem über dem Mittelmeer und zum Ostermontag mit einer schwachen Hochdruckbrücke zwischen Azorenhoch und Hoch über dem westlichen Russland. Als Folge daraus startet das Osterwetter zunächst kühl und regnerisch, zum Ostermontag dann Wetterbesserung und wärmere Temperaturen. Das europäische Wettermodell simuliert zunächst Hochdruck Mitteleuropa mit Verlagerung des hohen Luftdrucks nach Skandinavien, um dann passend zu Ostern "zu kippen". Anders ausgedrückt verlagert sich der hohe Luftdruck über den Atlantik, so dass es über Deutschland zu zwei wesentlichen Wettervarianten kommen kann - relativ warme aber wechselhafte Südwestwetterlage oder - sofern sich der Hochdruck komplett aus Mitteleuropa zurückzieht - eine kühle und "schaurige" Nordwestwetterlage. In Verhältnissen ausgedrückt: kalte Variante 29 Prozent, normale Wetterlage 35 Prozent und zu warme Variante 36 Prozent. Die Kontrollläufe zeigen am Ostersonntag ein Temperaturspektrum zwischen +3/+21 Grad bei einem Mittelwert von +12 Grad

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