Der Wettertrend für das Osterwetter festigt sich mit zunehmend einheitlicheren Simulationen der Wettermodelle. Die Großwetterlage definiert sich über die Osterfeiertage mit einem kräftigen Tiefdrucksystem auf dem Atlantik und einem Hochdruckgebiet von Grönland über Island bis nach Skandinavien reichend. Zum heutigen Stand schafft es das Tiefdrucksystem seine Frontalzone bis nach Deutschland voranzubringen und "schaufelt" auf seiner Vorderseite milde Luftmassen von Süd nach Nord. Ohne jetzt schon zu tief in die Detailprognose einzusteigen, bleibt die wechselhafte Tendenz für das Osterwetter erhalten. Besonders bis zum Ostersonntag muss immer wieder mit Niederschlägen gerechnet werden. Die Temperaturtendenz ist über Ostern stark positiv, wobei die Werte dabei im Süden schneller ansteigen können, als im Norden. Die Luftmassengrenze liegt in etwa über den Mittelgebirgen. So können die Temperaturen nach dem amerikanischen Wettermodell im Süden von Gründonnerstag mit +7/+11 Grad bis zum Ostermontag auf +10/+15 Grad ansteigen. Im Norden sind mit 0/+4 Grad am Gründonnerstag bis +3/+8 Grad am Ostermontag niedrigere Werte zu erwarten. Im Detail muss aber noch abgewartet werden, wie sich die Frontalzone entwickelt, die eine oder andere Überraschung ist dabei noch möglich, wie es z.B. die Simulation des europäischen Wettermodells zeigt. Demnach "clustert" das Tief am Ostersamstag über Deutschland, was am Samstag und Sonntag mit +1/+6 Grad nochmals nasskaltes Rückseitenwetter zur Folge haben kann. In Zahlen ausgedrückt liegt die Trendprognosegüte für milderes Wetter bei 62% und die Detailprognose bleibt mit 44% im unsicheren Bereich. Der positive Temperaturtrend über Ostern wird auch von den heutigen Kontrollläufen einheitlich unterstützt. Wie das Wetter sich über die Osterfeiertage hinaus entwickelt, können Sie gegen 15:00 Uhr in einer aktualisierten Wetterprognose zum Frühling nachlesen.

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