Im Herbst werden nicht nur die Tage kürzer, sondern auch der Nebel breitet sich zunehmend häufiger aus. So toll die Landschaften manchmal auch aussehen mögen, so sind Nebelbänke für Autofahrer häufig ein Problem wenn die Sichtweite plötzlich auf 100 Meter oder weniger absinkt und man den Vordermann nicht mehr sieht. Doch wie entsteht Nebel? Vereinfacht ausgedrückt ist Nebel nichts anderen als eine Wolke, die in Bodennähe herumhängt. Bei Nebel ist die Luftmasse von Feuchtigkeit gesättigt und kann keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen. Das merkt man vor allen in den Wintermonaten, wenn aus Nebel etwas Niederschlag fallen kann, obwohl kein Tiefdrucksystem in der Nähe ist. Häufiger kommt das in Industriegebieten vor, wenn sich an entsprechenden Staubpartikeln die Nebeltröpfchen ansammeln können und bei niedrigen Temperaturen als Schnee niedergehen können - man spricht dann auch von Industrieschnee.

Strahlungsnebel im Herbst
Strahlungsnebel im Herbst

Bei uns unterscheidet man zwischen den zwei häufigsten Nebelformen. Dem Strahlungsnebel, welcher sich ab der zweiten Nachthälfte bildet und meist in der ersten Tageshälfte sich auflöst und dem sog. Advektionsnebel, welcher sich nicht nur im Herbst auch für längere Zeit halten kann. Wichtig ist für die Nebelbildung übrigen der Taupunkt. Wenn gesättigte Luft den Taupunkt erreicht, gibt’s Nebel. Viele der heutigen Wetterstationen zeigen den Taupunkt sogar an, ihn aber zu berechnen ist für Laien nicht so einfach (siehe Taupunkt bei Wikipedia).

Nebelklassifikation nach Sichtweite

  • 500 bis 1.000 Meter: leichter Nebel
  • 200 bis 500 Meter mäßiger Nebel
  • Unter 200 Meter starker Nebel


Faszinierend, aber in Deutschland selten vorkommend, der Seenebel mit beachtlicher Nebelfront

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