Der Deutsche Wetterdienst hat in Zusammenarbeit mit dem CEN (Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit) der Universität Hamburg und dem MPI-M Max Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) ein neues Langfristmodell, bzw. Jahreszeitenmodell vorgestellt Namens German Climate Forecast System (GCFS).

Dieses Langfristmodell berechnet bei seiner Wetterprognose über mehrere Monate hinweg sehr viele Entwicklungseinflüsse auf das Wetter mit ein. Dies sind z.B. die untere Schicht der Atmosphäre (die Troposphäre, bis in maximal 16 Kilometer Höhe), höhere Luftschichten, sowie der Boden, der Ozean und das Meereis werden in der Simulation mit berücksichtigt.

Wie genau ist dieses Langfristmodell? Das wird sich zeigen müssen und wir werden das Langfristmodell in den kommenden Wochen sicherlich des Öfteren mit erwähnen. Allerdings stehen alle Langfristmodelle zunächst im experimentellen Umfeld, so dass eine detaillierte Wetterprognose über mehrere Wochen und Monate hinweg auch in naher Zukunft unmöglich bleiben wird. Was aber möglich ist, ist eine Trendwahrscheinlichkeit vorherzusagen. Hierzu werden eine Vielzahl an historischen und aktuellen Vorhersagen gerechnet, die zu jedem Prognosestart mit leicht variierenden Bedingungen gestartet werden. Daraus entstehen sog. Ensembles, welche neben den breiten Entwicklungsspektrum eine Ableitung des Wettertrends ermöglichen. Wer die neue Jahreszeitenprognose des DWD einmal ausprobieren möchte, kann dies auf unserer Seite Langfristmodell gerne einmal ausprobieren.

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