Der Juli 2016 war - global betrachtet - der wärmste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen von 1880. 6.300 Messstationen rund um den Globus bringen ein eindeutiges Ergebnis: Der Juli 2016 übertraf den bisherigen Juli-Rekord um +0,1 Grad. Betrachtet man den Durchschnitt von 1950-1980, so lag der Juli 2016 rund um +2 Grad über dem Mittelwert.

Der Juli 2016 war somit der zehnte Monat in Folge, welcher zu warm ausgefallen ist. Somit besteht laut NASA eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Jahr 2016 nach 2014 und 2015 einen neuen Wärmerekord aufstellen wird. Maßgeblich dafür verantwortlich war die Nordhalbkugel, welche mit ihren größeren Landmassen sich schneller aufheizen konnte, als die südlich gelegenen Regionen, aber auch auf der Arktis war es bedeutend wärmer als sonst, was die Eismassen noch schneller abschmelzen lassen.

Die Temperaturen von 1950 gelten als Basiswert der Klimaerwärmung für die Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 2 Grad. Der aktuelle Werte liegt bei rund +1,3 Grad und erst letztlich hatte man in Paris beschlossen, die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad begrenzen zu wollen. Das ist laut den jüngsten Berechnungen der Forschern aussichtslos.

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