Im Herbst werden nicht nur die Tage kürzer, sondern auch der Nebel breitet sich zunehmend häufiger aus. So toll die Landschaften manchmal auch aussehen mögen, so sind Nebelbänke für Autofahrer häufig ein Problem wenn die Sichtweite plötzlich auf 100 Meter oder weniger absinkt und man den Vordermann nicht mehr sieht. Doch wie entsteht Nebel? Vereinfacht ausgedrückt ist Nebel nichts anderen als eine Wolke, die in Bodennähe herumhängt. Bei Nebel ist die Luftmasse von Feuchtigkeit gesättigt und kann keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen. Das merkt man vor allen in den Wintermonaten, wenn aus Nebel etwas Niederschlag fallen kann, obwohl kein Tiefdrucksystem in der Nähe ist. Häufiger kommt das in Industriegebieten vor, wenn sich an entsprechenden Staubpartikeln die Nebeltröpfchen ansammeln können und bei niedrigen Temperaturen als Schnee niedergehen können - man spricht dann auch von Industrieschnee.

Weiterlesen: Der Nebel breitet sich im Herbst jetzt wieder häufiger aus

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Nicht nur über Deutschland war der August 2017 zu warm, sondern auch global betrachtet. Die NASA meldet, dass der August 2017 um +0,83 Grad wärmer war, als der 30 jährige Mittelwert der Referenzperiode. Damit ist der August 2017 global gesehen der drittwärmste August seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Besonders warm war es in Teilen von Kanada und dem südöstlichen Europa, wobei die größte Hitze über dem mittleren Osten registriert wurde. Das wir uns inmitten des Klimawandels befinden zeigt auch die Tatsache, dass die beiden anderen zu warmen Augustmonate aus dem Jahre 2015 und 2016 Platz 1 und 2 belegen. Somit sind die letzten drei Augustmonate die wärmsten Augustmonate seit Beginn der Messungen.

Weiterlesen: Globale Betrachtung: 2017 bislang viel zu warm - Sommer 2017 zweit wärmster Sommer seit Beginn der...

Am heutigen Mittwoch gab es auf der Sonne mehrere kräftige Röntgenstrahlungs­ausbrüche, welche von der NASA in Kategorie 3 (von 5) als stark eingestuft wurden. Bereits am Montag gab es eine Coronal Mass Ejection und könnte in der kommenden Nacht über dem Norden von Deutschland für sog. Nordlichter (Polarlichter, Aurora borealis) sorgen, sofern die Wolken das zulassen (aktuelles Wolkenradar).

Weiterlesen: Nordlichter über Deutschland möglich

Passend zu den nun bevorstehenden Schauern und Gewittern, welche mancherorts auch Unwetterpotential erreichen können: überlegen Sie einmal - wann war die höchste jemals in Deutschland gemessene Regenmenge binnen 24 Stunden? War es zum Oderhochwasser oder bei den Sturzfluten bei Simbach am Inn?

Weiterlesen: Höchste bislang registrierte Niederschlagsmenge binnen 24 Stunden

Die amerikanische Klimabehörde NOAA stellte in ihrem jüngsten Bericht fest, dass die Klimaerwärmung rasant fortschreitet. "El-Niño und die CO2 Konzentration von erstmals über 400 ppm haben wesentlich zu dem Effekt beigetragen".

Der Bericht wird mit den monatlichen Klimadaten aus aller Welt zusammengefasst. Es arbeiten 450 Wissenschaftler aus 60 Ländern an diesem Bericht.

Weiterlesen: US-Klimabehörde: etliche Klimarekorde im Jahr 2016 gebrochen