Rund 450 Wissenschaftler haben zehntausende von Messdaten analysiert und sind laut der US-amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA) in einem 300 Seiten langen Bericht zu einem ernüchternden Ergebnis gekommen. So lagen im Jahre 2015 der Ausstoß von Treibhausgasen so hoch wie nie zuvor. Die Temperaturen und auch der Meeresspiegel erreichten - global betrachtet - neue Rekordwerte.

So lagen die durchschnittlichen Globaltemperaturen in 2015 bei rund +14,8 Grad und vergleicht man diese Daten mit denen des 20. Jahrhunderts, so beträgt der Temperaturanstieg rund +1 Grad. Interessant ist an diesem Bericht, dass nicht allein die Klimaveränderung an dem Temperaturanstieg verantwortlich war, sondern das El Niño Phänomen noch maßgeblich zu einer Verstärkung des Effekts beitrug. Im Umkehrschluss beeinflusst aber das sich veränderte Klima den El Niño Effekt und verstärkt wiederum diesen nachhaltig.

Neben den angestiegenen Temperaturen in 2015 registrierten die Forscher auch einen stark ansteigenden Meeresspiegel wie noch nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen. So stieg der Meeresspiegel in den letzten 20 Jahren um sieben Zentimeter. Schneller steigt der Meeresspiegel in Teilen des Westpazifiks und des Indischen Ozeans und hätte in Zukunft zur Folge, dass etwa ein Drittel von Bangladesch von den Wassermassen eingeschlossen werden kann. Aber auch die Malediven, welche nur etwa 2 Meter über dem Meeresspiegel liegen, müssen stetig an Landerhöhungen arbeiten, um den vorzeigen "Untergang" zu verhindern. Den ganzen Bericht können Sie auf den Seiten der NOAA nachlesen (Original | Google Übersetzung).

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Jeden Monat aufs Neue werden derzeit Temperaturrekorde aufgestellt. Der jüngste Rekord wurde von der US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA) vor kurzem veröffentlicht. So war der Januar 2016 Weltweit betrachtet der wärmste Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen von 1880.

So lagen die durchschnittlichen Temperaturen um +1,04 Grad höher als sonst im Januar üblich. Erst kürzlich gab die Behörde bekannt, dass 2015 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war.

Somit ist der Januar 2016 nun der neunte Monat in Folge, welcher einen Temperaturrekord aufstellen konnte.
Geht es nach der US-Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration), so war das Jahr 2015 das überhaupt wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

So betrug die Abweichung des weltweiten Temperaturmittels gegenüber der vieljährigen Durchschnittstemperatur +0,9 Grad und stellte den bisherigen "Hitzerekord" aus dem Jahr 2014 mit einer Abweichung von +0,19 Grad ein.

Der globale Temperaturrekord wurde noch niemals zuvor so deutlich gebrochen. So waren in 10 von 12 Monaten in 2015 Rekordwerte zu verzeichnen. Besonders warm war es in Zentralamerika und im nördlichen Südamerika, Europa, im östlichen und südlichen Afrika, im westlichen Asien und auch in weiten Gebieten Sibiriens seien Hitzerekorde aufgestellt worden.

Ebenfalls erwähnenswert waren die letzten 18 Jahre, wovon 16 Jahre jeweils neue Rekordtemperaturen aufstellen konnten. Warum war es in 2015 Global so warm? Die NOAA vermutet den Grund im El Niño Phänomen, welches Weltweit für Wetterextreme verantwortlich sei. Aber auch ohne den Effekt von El Niño wären Laut eines NOAA-Vertreters neue Höchstwerte bei den Temperaturen erreicht worden (weitere Informationen auf Englisch: 2015 das wärmste Jahr seit Messbeginn || oder Google Übersetzer).
Nicht nur in Deutschland war es im Dezember deutlich zu warm, sondern auch in den USA. Die NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) verkündete, dass der Dezember 2015 mit einer durchschnittlichen Temperatur von +3,66 Grad der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen war.

Dabei wurde der Rekord von +3,16 Grad aus dem Jahr 1939 eingestellt und das Gesamtjahr 2015 war in den USA mit +12,4 Grad das bisher zweit wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nur 2012 war mit +12,94 Grad noch wärmer gewesen.

Auffällig auch hier sind, dass viele der Rekordwerte aus den letzten 15 Jahren stammen. Zum 20. Januar werden von der NOAA die Globaldaten veröffentlicht - und bereits jetzt schon erwartet die NOAA, dass das Jahr 2015 Weltweit eines der wärmsten, wenn nicht gar das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war.
Das Wetter im Jahr 2015 war in 10 von 12 Monaten zu warm. So verwundert es nicht, dass das Jahr 2015 neben 2000 und 2007 das zweit wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen von 1881 war. Nur ein Jahr war bislang wärmer: 2014. Auffällig ist dabei, dass die wärmsten Jahre in den letzten 15 Jahre zustande kamen. Die durchschnittliche Temperatur betrug 2105 +9,9 Grad und war damit um +1,7 Grad wärmer als der vieljährige Temperaturmittelwert von 1961-1990. Gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 betrug die Abweichung noch +1,0 Grad. Einen Rekord hat das Wetterjahr am 5. Juli und am 7. August mit einer Temperatur 40,3 Grad in Kitzingen aufgestellt - niemals zuvor war es seit 1881 in Deutschland wärmer.

In der Niederschlagsentwicklung zeigt sich das Jahr 2015 zu trocken, teils auch erheblich zu trocken. So wurde das Soll von 789 l/m² mit 688 l/m² um 13 Prozent verfehlt. Insbesondere über der Mitte begann das Jahr 2015 sehr trocken, wobei sich die trockene Witterung über die Sommermonate auch über die südlichen Landesteile ausweiten konnte und dort - mit Unterbrechungen - sich auch bis zum Jahresende fortsetzte. Den meisten Niederschlag meldete mit 1.700 l/m² Baiersbronn-Ruhestein im Schwarzwald und die größte Regenmenge an einem Tag wurde nördlich von Magdeburg mit 119,9 l/m² registriert. In Sachen Schnee war in 2015 nicht viel zu erwarten - Schnee gab es etwas Ende Januar und Anfang Februar, Mitte Oktober und im letzten November-Drittel, wobei der Schnee im Flachland nach kurzer Zeit bereits wieder abtauen konnte.

Ein warmes und trockenes Jahr 2015 war auch für viel Sonnenschein verantwortlich. So lag die Sonnenscheindauer mit 1.723 Stunden um 13 Prozent höher als das Soll mit 1.528 Sonnenstunden. Am längsten zeigte sich die Sonne mit 2.000 Stunden über Rügen, der Lausitz und im Breisgau und am wenigsten Sonnenschein gab es mit 1.500 Stunden über dem Saarland zu registrieren. Den gesamten Rückblick für das Wetter im Dezember können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.