Regenradar

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Großwetterlagen haben zumeist eine sehr lange "Lebensdauer", zumal eine sog. Erhaltungsneigung eine große Rolle spielt. Betrachtet man das Wetter aus dem Dezember und Januar, welche überwiegend von strammen Westwindwetter geprägt waren, ist es unwahrscheinlich, dass diese sich erneut rasch einstellen wird. Im Februar gibt es derzeit eine stramme und sehr kalte Ostwetterlage, welche in unseren Breitengraden eher untypisch ist. Welche Wetterlage sich zur Monatsmitte einstellen wird, steht heute noch nicht fest, wahrscheinlich ist aber eine eher winterliche Trogwetterlage, welche auch das Wetter im März 2012 beeinflussen kann. Es gibt daher in 2012 eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen sog. März-Winter, als eine frühe Milderung mit frühlingshaften Temperaturen. Auch das Langfristmodell simuliert für das Wetter im März 2012 eher normale Temperaturen mit einen zu kalten Osten und Norden Europas. Gut denkbar ist, dass das Wetter in der ersten März-Hälfte zu kalt ausfallen kann, während die zweite März-Hälfte schon milder werden kann.
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Der Frühling beginnt im März 2012, wobei der März noch der kälteste Frühlingsmonat ist. Dabei ist ein sog. Märzwinter nicht immer auszuschließen, welcher bis weit in die Mitte des Monats hineinreichen kann. Im letzten Winter war kein Märzwinter möglich, da sich schon recht früh das Hochdruckgebiet über Mitteleuropa platziert hatte und Deutschland einen sehr warmes und trockenes Frühjahr brachte. Nach den langjährigen Durchschnittswerten des DWD hat der März eine Mitteltemperatur von +3,5 Grad und durchschnittlich 57 Liter Niederschlag pro m². Das Langfristmodell rechnet den März 2012 derzeitig normal und leicht zu trocken.