Regenradar

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Wer weiße Weihnachten erleben will, der muss hoch hinaus, denn selbst über dem Mittelgebirgen, dem Schwarzwald und auch dem großen Arber liegt kaum mehr Schnee, dafür gibt es auf der Zugspitze noch "klägliche" 90 cm (s. Schneehöhen). Dafür zeigt sich nach der aktuellen Wettervorhersage der Wettercharakter über dem Norden zeitweilig stürmisch und unbeständig, während über dem Süden bei einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken mit nur sehr wenig Niederschlag zu rechnen ist und der Wind gelegentlich auffrischen kann.

Im Zeitraum zwischen dem 27./30. Dezember simulieren die Wettermodelle noch unterschiedliche Ansätze. Allen voran heute erneut das amerikanische Wettermodell, welches zum 25. Dezember ein Tiefdrucksystem über der Grönlandsee simuliert. Auf dessen Rückseite gelangen kalte Luftmassen nach Süden und können zum 26. Dezember den Süden von Skandinavien erreichen. Zwischen Deutschland und Skandinavien kann sich noch ein weiteres Tiefdrucksystem dazwischen mogeln und somit den Wind über dem Norden stark bis mäßig auffrischen lassen. Zum 27. Dezember kann sich im Bereich zwischen England und Skandinavien ein kleinräumiges Höhentief ausbilden, welches rasch abgeschnürt werden kann. Nichtsdestotrotz zieht dieses Höhentief bis zum 28. Dezember über die östlichen Landesteile von Deutschland hinweg und lässt die Temperaturen auf +3/+8 Grad Absinken. Die Schneefallgrenze kann zwischen dem 27./28. Dezember über dem Osten zwischen 700-1.00 Meter schwanken. Ist der Abschnürprozess abgeschlossen, dominiert das sich bis zum 28. Dezember über Skandinavien ausgebildete Hochdrucksystem das Wetter über Deutschland mit teils neblig-trüben Wetter und einer südöstlichen Grundströmung, was die Temperaturen bis zum 30. Dezember - je nach Sonnenscheindauer - auf +0/+5 Grad, bzw. +4/+8 Grad absinken lässt.

Das europäische Wettermodell simuliert kein Höhentief und auch das Hochdrucksystem kann sich bis zum 30. Dezember nicht über Skandinavien positionieren, sondern liegt über dem östlichen Europa. Somit gelangt Deutschland, Österreich und auch die Schweiz auf die südliche Anströmungsseite der Gradienten, was die Temperaturen mit bis zu +10 Grad in 1.500 Meter Höhe ansteigen lassen kann (in tieferen Lagen - je nach Nebelsituation zwischen +3/+7 Grad, bzw. +9/+14 Grad). Erst zum 30. Dezember zeigt sich eine Abkühlung auf nasskalte Temperaturwerte zwischen +3/+7 Grad.

Die Kontrollläufe stützen heute mehrheitlich einen langsamen aber steten Temperaturrückgang bis zum 30. Dezember bei einer insgesamt schwachen Niederschlagsneigung im Zeitraum 27./30. Dezember. Wie das Wetter zu Silvester werden kann, klären wir gegen 15:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Silvester 2015 und gegen 17:00 Uhr erfolgt ein neuer Wettertrend Winter 2015/16.
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