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Wetter Winter 2012/2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2012/2013 - Wetterprognose vom 22. Februar

Die etwas ungewöhnliche Milderung im Verlauf der kommenden Woche aus östlichen Richtungen steht auf relativ gesicherten "Beinen". Je nach Lage steigen die Temperaturen auf 0/+6 Grad an, wobei die Taupunktwerte bei östlichen Winden sich zwischen -2/+2 Grad bewegen - gut möglich, dass der teils verharrschte Schnee nur schwerlich weg tauen wird. Anfang März beginnt der meteorologische Frühling - wars das jetzt mit dem Winter? Per Definition kann erst ab Temperaturen von mehr als 13 Grad von frühlingshaften Temperaturen gesprochen werden und diese Werte sind in den aktuellen Simulationen nicht erkennbar. Eher das Gegenteil ist der Fall. Wie bereits seit Tagen angedeutet, gibt es die latente "Gefahr" eines Trogvorstoßes arktischen Ursprungs, der heute in den Wettermodellen recht einheitlich simuliert wird - jedoch mit unterschiedlichen Ergebnissen. Sicherlich muss diese Entwicklung im Detail noch abgewartet werden, aber Schneeschauer bei Temperaturen zwischen -2/+2 Grad sind zum heutigen Stand eine nicht unwahrscheinliche Variante für die ersten März Tage. Wirft man einen Blick auf die Großwetterlage, so erkennt man, dass sich das Hochdrucksystem auf dem Atlantik zwischen England,Island und Grönland recht wohl fühlt - sollte es so kommen, sind frühlingshafte Temperaturen bis zum 10. März vorerst unwahrscheinlich. Was zeigen die Kontrollläufe - stützen diese die kalte Variante? Keineswegs, hier ist die Mehrzahl der Simulationen auf +2/+7 Grad eingestellt. Dennoch höhere Wahrscheinlichkeit für das nasskalte Wetter? Ja - da die Hauptsimulationen der Wettermodelle dieses Ereignis fast übereinstimmend zeigen.

Wetter im Winter 2012/2013 - Wetterprognose vom 21. Februar

Bis Sonntag bleibt das winterliche Wetter in Deutschland erhalten, wobei es zum Start in die neue Woche von Osten her allmählich milder wird. Auch heute ändert sich an diesem Wettertrend nichts - mit höherer Wahrscheinlichkeit wird es gegen Ende Februar milder. Dennoch bleibt die seit Tagen beschriebene Unsicherheit mit einem Trogvorstoß arktischen Ursprungs erhalten. Während das amerikanische Wettermodell weiterhin seine milden, teils sehr milden Varianten simuliert, zeigt das europäische Wettermodell, dass es auch anders gehen kann. Demnach verlagert das Hochdrucksystem zwischen Skandinavien, England und Island seinen Schwerpunkt bis in Richtung Neufundland - exakt dorthin also, wo unsere Wetterküche liegt. Im weiteren Verlauf kippt das "horizontal" liegende Hoch zwischen Island/und den Azoren in die "Vertikale" und baut eine Atlantikblockade auf. Gleichzeitig entsteht über England und dem Mittelmeer Tiefdruck, was den Trogprozeß arktischen Ursprungs provozieren kann. Für Frühlingsgefühle ist es aktuell noch etwas zu früh - aber auch klar ist, dass - sofern dieser Trogvorstoß kommen sollte - es wohl der Finale Abschluss des Winterwetters ist - denn über den 10. März hinaus muss schon viel passieren, dass es tagsüber Dauerfrost gibt. Der AO- und NAO-Index ist negativ, das minor, bzw. major warming nimmt gegen Ende Februar seinen Lauf (kann nasskaltes Wetter zur Mitte März zur Folge haben) und auch der Polarwirbel sieht "ziemlich ramponiert" aus. Anders ausgedrückt zeigen die Randfaktoren noch keinen Übergang zu frühlingshaften Temperaturen. Auch die Kontrollläufe unterstützen die Unsicherheit zum Monatswechsel und zeigen vermehrte Kaltlösungen.

Wetter im Winter 2012/2013 - Wetterprognose vom 20. Februar

Das amerikanische Wettermodell besticht in diesem Winter vor allem durch seine recht forsche Herangehensweise, wenn es um eine Milderung geht - im weiteren Verlauf wurde diese stets nach unten korrigiert. Bereits seit Tagen simuliert das amerikanische Wettermodell eine Großwetterlage, welche dem Winter ab Ende Februar wohl den "Garaus" machen wird. Das Hoch bei England/Island bleibt nicht eigenständig, "sackt" in sich zusammen und hält seine Position über dem Mittelmeer. Gleichzeitig kommt über die Azoren ein langwelliges Tiefdrucksystem und "pumpt" sehr warme Luftmassen nach Mitteleuropa - um das zu illustrieren werden am 3. März Tageswerte zwischen +5/+14 Grad erwartet. Etwas anders sehen das die übrigen Wettermodelle, welche das Hoch in der Position zwischen England und Island belassen. Demnach stellt sich über Deutschland zum Ende Februar eine nördliche (NW-NO) Windrichtung ein - allerdings ist diese Wetterlage gradientenschwach, so dass sich der Wind kaum bemerkbar machen wird und das Hoch sich dabei langsam aber stetig mit milder Luft "füllt", welche sich tagsüber auch bis an den Boden durchsetzen kann. Demnach ist die Milderung mit Werten zwischen +0/+5 Grad gemäßigter und in den Nächten gibt es weiterhin Frost. War es das mit dem Winter? Wenn sich die Simulation des amerikanischen Wettermodells durchsetzt, kann es Anfang März durch die turbulenten Bewegungen sicherlich noch einmal den einen oder anderen Schneeschauer geben. Setzt sich das europäische Wettermodell durch, so kann der März durchaus mit langsam milderen und ruhigem Hochdruckwetter starten. Jedoch ist die Wetterlage durchaus für Überraschungen gut und es ist derzeitig zu früh, um den Winter zu verabschieden - die kalte Luft liegt über der Grönlandsee/Nordmeer weiterhin in Lauerstellung.

Wetter im Winter 2012/2013 - Wetterprognose vom 19. Februar

Ab dem 25. Februar sehen die Wettermodelle einheitlich eine "schleichende" Milderung, wobei in der simulierten Großwetterlage der Wettermodelle unterschiedliche Ansätze vorhanden sind. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so ist der seit Tagen angedeutete Trogvorstoß mit Tiefdruckzentrum über der Barentssee/Karasee und Hochdruck über England durchaus eine wahrscheinliche Variante, wobei die kalte Luft dabei nicht bis Mitteleuropa vordringen kann. Stattdessen schieben sich von Südwesten her kommend mildere Luftmassen bis nach Mitteleuropa, was eine milde Südwestwetterlage zur Folge haben kann. Die Tageswerte liegen gegen Ende Februar demnach bei +2/+7 Grad. Nach dem europäischen Wettermodell bleibt das Hoch über England auf Position und verstärkt sich mit einem Kerndruck von 1040 hPa zunehmend und auch hier ist das Tiefdruckzentrum im nordöstlichen Europa zu erkennen, wobei ein Ausbruch der kalten Luftmassen in Richtung Süden auch hier (noch) nicht zu erkennen ist. So stabile Hochdruckwetterlagen bei England haben meist die Eigenschaft dort eine längere Zeit zu verweilen und "füllen" sich von oben herab langsam mit warmer Luft - auch nach dem europäischen Wettermodell wird es stetig milder und bis Ende Februar sind ebenfalls +2/+8 Grad möglich. Unterschiedliche Großwetterlagen und dennoch gleiches Ergebnis. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für ein winterliches Szenario? Dieses Hochdrucksystem bei England ist im wesentlichen dafür verantwortlich, dass der Kaltluftstrom nicht nach Mitteleuropa stattfinden kann, da es aktuell zu weit östlich simuliert wird und in seiner Struktur recht stabil ist (Omegastruktur). Die einzige Möglichkeit für eine Verlängerung des Winterwetters über das kommende Wochenende hinaus bestünde in einer westlichen Verlagerung des Hochdruckgebietes in Richtung Island/Grönland. Und diese Variante gewinnt - zumindest in den Kontrollläufen - wieder vermehrt Zuspruch (6 von 23 Simulationen). Eine Fortsetzung des winterlichen Wetters ist noch nicht ganz vom Tisch. Worin ist das begründet? Ganz klar im Polarwirbel, dessen Struktur weiterhin gestört bleibt. Zum 24. Februar hin herrscht im Zentrum Hochdruck, der sich bis nach Grönland ausdehnen kann - über der Barentssee/Karasee ist der Tiefdruckwirbel aktiv. Beide Systeme zusammen bilden einen "Strömungsmotor" von Nord nach Süd - die kalte Luft ist/bleibt somit in Lauerstellung. Im Laufe des Abends erfolgt eine Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update
Es bleibt dabei - beide Wettermodelle sehen grundsätzlich eine andere Großwetterlage, jedoch mit dem gleichen Resultat - ab dem 25. Februar wird es langsam und stetig milder

Wetter im Winter 2012/2013 - Wetterprognose vom 18. Februar

Bis zum kommenden Wochenende wird, bzw. bleibt das Wetter winterlich mit etwas Schneefall, wobei im Osten auch stärkerer Schneefall möglich ist. In den vergangenen Tagen gab es unterschiedliche Simulationen und Möglichkeiten, wie sich das Wetter darüber hinaus entwickeln kann - eine mögliche Variante war dabei die langsame Erwärmung der Luftmassen zum Ende Februar hin. Diese Variante ist heute die Lösung mit der höchsten Wahrscheinlichkeit, da der kalten Luft quasi der Weg versperrt wird - in Folge kommt kein "Nachschub" und die Luft erwärmt sich langsam durch den höheren Sonnenstand. Dennoch sind zunächst keine extrem milden Temperaturen zu erwarten, zum 25. Februar werden -2/+4 Grad simuliert. Über den 27. Februar hinaus zeigen die Wettermodelle den Trogvorstoß arktischen Ursprungs, der aktuell durch das "quer liegende" Hochdrucksystem nach Osten hin abgelenkt wird - die Folge daraus ist eine mit 0/+6 Grad relativ milde und hochdruckdominierte Südwestwetterlage. Und darin liegt auch die Begründung für die heute noch ungewisse Wetterentwicklung bis in den März hinein. Das Hoch kann je nach Positionsverschiebung den Trogvorstoß ablenken oder in westlicher Position auch unterstützen. Auch wenn durch eine nahezu übereinstimmende Simulation der Wettermodelle und dem deutlich milden Wettertrend ab dem 25. Februar der Kontrollläufe die Wahrscheinlichkeit für eisiges Wetter sinkt, so sollte diese Wetterentwicklung nicht unterschätzt werden. NAO-Index und AO-Index nehmen in den kommenden Tagen negative Werte ein, Hochdruck über Island/England baut sich mit bis 1040 hPa stabil auf, und über der Barentssee/Karasee festigt sich ein Tiefdruckwirbel mit 985 hPa - in der Theorie sind das die richtigen Faktoren für eine Verlängerung des Winterwetters. Mehr dazu im Laufe des Abends in einer Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update:
Eine Milderung zum Ende des Monats hin wurde im Laufe des Tages immer wahrscheinlicher. Dennoch besteht weiterhin die Möglichkeit einer Trogvariante mit winterlichem Wetter

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Wetter Fakten Winter

Statistische Wetter- werte für den Winter
Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist. Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November, Ende November wird es wieder wärmer. Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm, erst im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten, dann mit 78% Wahrscheinlichkeit Weihnachtstauwetter bis Jahresende. Zwischen dem 13. und 24. Januar Aufgrund von Kontinentalhochdruck die große Kälte (Hochwinter), welche unter gewissen Umständen auch bis Februar anhalten kann. Zweite "Kältewelle" folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar, anschließend wärmeres Wetter - der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter. Im März klingt dann der Winter aus und dennoch gibt es den "Märzwinter", wenn sich ein Skandinavienhoch einstellen kann - häufig zwischen dem 8.-15. März.